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600 Qxicllciischvifton und ErUiuterungeTi.
150 gcschuittcn (Dove. Verbreitung der Wärme, Taf. 5): über die
thermischen Werthe für die Jahrszeiten in Chusan und Shanghai s.
Note 8.
21. In Nordamerika erreicht die Regenmenge nirgends die des cliineöischon
Monsunklimas : am nächsten kommen die Staaten Alabama (Mobile
mit(KV': Dove, klimat. Beiträge, 1. S. 151) und Missisippi (Natches mit
55" Regen).
22. Scl i lagintwei t, Reisen in Indien und llochasien, 1. S. 4 15.
Uuc, Cempire chinois: deutsche Ausgabe, 2. S. 76.
. 24. Brandt , die Insel Jezo (Zeitschr, der Ges. für Erdkunde,
18(U). 1. S. 401). Miquel giebt von immergrünen Magnoliaceen auf Jeso
Trochodendro7i an [Froluslo FL Japan, p. 146); Calanthe discolor wurde
von Wright bei Hakodade gesammelt (das. p. 136).
25. Cantor [zLnn. nat. hist 9. p. 265: Jahresb. f. 1842. S. 401) ;
Beiitluun, Flora honghong, p. 460.
26. Die hier vorkommenden Angaben über den Himalaja sind in dem
Abschnitt über das indische Monsungebiet nachgewiesen.
27. Die Cycadee auf Kiusiu ist Cycas revoluta (Miquei; a. a. 0.
p. 329).
28. Die im südlichen China als einheimisch nachgewiesenen Palmen
sind entweder Zwergpalmen (mehrere Arten von Ehapis, auf Hongkong
ein Fhoenix), oder von niassiger Stammhöhe : Livistona chinensis von mittlerem
Wuchs scheint die grösste zu sein; Chamaerops excelsa wird nur
8—12' hoch angegeben imd würde also die Stamm bildende Abart der
südeuropäischen Zwergpalme nur wenig übertreffen, kommt aber, nach
Fortune s Schilderung zu urtheilen, wahrscheinlich auch mit höheren
Stämmen vor. Rotangpalmen sind nur in Hongkong erwähnt.
29. Fortune, a residence among the Chinese^ p, 189.
30. For.ticne, Yedo and Peking, p. 55, 17.
3r. Fortune, two visits to the tea-countries, 1. p. 103.151. — 2. p. 175.
32. Bowring, Chinese rice paper (aus den Transact, of the Royal
Asiat, soc., abgedruckt in Hooker's Journ. of Bot. 5. p. 79: Jahresb. f.
1852. S. 41).-
33. Hue, Vempire chinois, a. a. 0. 1. S. 166. — 2. S. 76. 188.
34. Hinds, the regions of vegetation [in Belcher, Voijage round the
ivorld, 2. p. 427: Jahresb. f. 1842. S. 403).
35. Blahiston, a. a. 0. p. 147. 149. 237. Bel der Fahrt auf dem
Yangtsekiang bis Szetschuan machte der Reisende folgende Beobachtimgen
über die Erntezeiten: in Quaichow standen Weizen und Gerste
vor^Mitte April in Aehren, Erbsen und Bohnen waren fast reif; am 7. Mai
wurden in Chimgking Weizen und Gerste geerntet, Reis und Mais zu derselben
Zeit ausgepflanzt, ebenso Taback; Ende Mai war die Mohnernte
V. Chinesisch-japanisches Gebiet. 601
beendet, welcher Kulturen von Zuckerrohr, Baumwolle und Mais unmittelbar
folgten. — Bei Forttme [visits to the tea-countries, 1. p. 229) finden
sich mehrere Angaben über die Perioden der Reiskultur: am Min (260
N. B.) erste Reisernte Ende Juni oder Anfang Juli, zweite im November,
dann folgt noch ein anderes Winterkorn; bei Ningpo (30 o) erstes Auspflanzen
des Reis Mitte Mai zur Zeit des Monsunregens, Ernte Anfang
August (also Vegetationsperiode kürzer als drei .Monate), zweite Ernte
(in den Zwischenräumen zwischen der ersten Frucht ausgepflanzt) Mitte
November; bei Schanghai (31 o) nur eine Reisernte, die Ende Mai gepflanzt,
Anfang Oktober geerntet wird.
36. Perry, expedition to the China seas: Karte von Formosa zu
p. 573; We r n e r ; preussische Expedition, 2. S. 10.
37. Alcock, the capital of the Tycoon, I. p. 395, 426. Die Messung
desFusiyama rührt von Robinson her (Peterm. Mitth. 1867. S. 118.). Die
Schneebedeckung des Gipfels scheint 9 bis 10 Monate zu dauern : Alcock
fand im September nur einige Schneeflecken.
38. Rodigas (in Flore des serres, 1861. p. 29). Die Höhen sind
wahrscheinlich in englischen Fuss angegeben, aber nicht rcducirt, weil
ihre Bestimmung offenbar nur als angenähert gelten kann.
39. Verzeichniss der endemischen Gattungen Japan's (nach Miquel,
Verwantschap der Flora van Japan, S. 73, mit Weglassung 5 durch
Bentham und Hooker reducirter oder zweifelhafter und Hinzufügung
2 ausgelassener Gattungen) : 2 Ranunculaceen: Glaucidium u. A?iemonopsis;
die Berberidee Acerantlms; die Calycanthee Chimonanthus; die
den Magnoliacen verwandten Trochodendron und (?) Cevcidiphylhm;
Papaveracee Pteridophyllum; die Tiliacee Corchoropsis; die Sapindacee
Eascaphis; die Rutacee Skiimnia; die Juglandee Platycarya; 2 Rosaceen:
Stephanandra \\. Rhodotypus; 4 Saxifrageen: Rodgersia, Schimphragma,
Platycrater Cardiandra; 2 Mutisiaceen : Pertya u. Diaspananthiis; die
Ericee Tripetaleia; die Styracee Pterostyrax; die Primulacee Stimpsonia;
3 Labiaten: Keiskea, Chelonopsis u. Orthodon; die Scrophularinee Patilotvnia;
die Orobanchee Phacellanthus; die Gesneriacee Conandron; die
Polemoniacee Schizocodon: die Myoporinee Pentacoelmm; 2 Coniferen:
Thiijopsis u. Sciadopitys\ 3 Liliaceen : Rhodea, Helionopsis u. Sugerokia.
40. Artenreichste Gattungen der, japanischen Flora (nach Miquel's
Prolusio) : Carex (56), Polygonum (27), Aspleniuni (27), Aspidiwn (21),
Pimis[2^), Lilitmi (19), Hydrangea (15), RtiUis (15), Cyperus (15), Hex
(13), Acer (13), Veronica (13), Pnimis (12), Viburnum (12), Lysimnchia (12),
Rhododendron (12). Man erkennt, dass die meisten dieser Gattungen von
weiter Verbreitung sind.
41. In Miquel's Prolusio zähle ich 2283 Arten in 923 Gattungen; in
Garcke's Flora von Norddeutschland a, d. J. 1867: 2207 Arten in
685 Gattungen.