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598 Quellenschriften und Erläuterungen.
33', im vorhergehenden Jahre hatte eine Fluth von 50' stattgefunden.
Oberhalb Hankeu mass B. die Wassermasse des Yangtsekiang, er fand
am 1. April 466000 Cubikfuss in der Sekunde, im Juni 675800 Cf., dies
sei doppelt so viel als der Nil enthalte und mehr als der Ganges, an
der Mündung könne man eine Million Cf. rechnen. Aber die Länge des
Nils ist ohne Zweifel bedeutender, die des Yangtsekiang kann auf
800 g. Meilen geschätzt werden.
4. Schätzt man die Eegenmenge in den Ebenen Westeuropas nach
Massgabe von Berlin (20": Dove, klimatol. Beitr. 1. S. 177), London
(19": S. 128) und Bordeaux (24": S. 165) auf 20 bis 25 Zoll, so ergeben
die bisherigen, wenn auch erst spärlichen Messungen aus China und
Japan das Dreifache und umfassen weit grössere Breitenunterschiede
(Canton 76" : das. S. 102; Jeddo 72": Note 2). Dies sind sogar noch
etwas höhere Werthe, als in Calcutta (66". Dove a. a. 0. S. 101). Erst
in Peking kommt die Regenmenge den europäischen gleich (23 " : das.
S. 102). Die angeführten lokalen, aber nicht periodischen Regenmaxima
in Europa erreichen oder übersteigen die ostasiatischen in Cumberland
und Westmoreland (32"bis 185": das. S. 135), in Bergen (83": S. 137),
in Tolmezzo im Friaul (90": S. 119) ; in Coimbra sind die Niederschläge
hauptsächlich auf den Herbst und Frühling beschränkt (III " : das.S. 114).
5. Dove, a. a. 0. S. 83.
6. Gr isebacÄ, Gramina rossica^ p. 74 [Ledeboiir^ Flora rossica, 4):
Arimdinaria Kurüensis, eine strauchförmige, gewöhnlich zu den Bambuseen
gestellte, jedoch näher mit Arimdo verwandte Graminee, wächst auf
der Insel Urup (46« N. B.).
7. Bentkam, Flora hongkongensis. Preface, p. 14. Unter etwa
1000 Gefässpflanzen auf Hongkong zählt der Verf. (p. 17) fast 650 indische,
nicht ganz 200 chinesische: über 150 sind bis jetzt endemisch.
Aus dieser Untersuchung entnehme ich das Motiv, den Wendekreis als
vorläufige Südgrenze des chinesischen Florengebiets anzunehmen. Das
Verhältniss der Holzgewächse zu den nicht holzigen ergiebt nach Bentham
320 : 680.
8 (S.495), Temperaturunterschiede der kältesten u. wärmsten Monate.
C a n t o n {23« N, B . J Januar 9 0 Jn H 2 3 0 Un t e r s c h i e d : 14« (Dove, Temperaturtal
S . 42).
C h u B a n (30 0 N . B . ) 4 0 (S e p t . 22o) (d a s . )
S h a n g h a i (310 N . B . ) Minima i m D e c . Maxima i m J u l i (Lockhart hei Fortune,
U . J a n . 00 h i s — 3 , 5 0 u. Aug . 30 0 two visits to the tea
countries, 1. p. 212).
J e d d o (36 0 N . B . ) Januar — 10 Juli u. Aug. 19 0 „ : 2 0 » (Hepburn bei Fortune,
Jedo, p. 266).
P e k i n g (400 N. b . ) Januar — 3 » Juli u. Aug. 21o ,, : 2 4 « (Dove a. a, 0 . S. 44).
Von dem excessiven Klima Pekings giebt indessen die Temperatur des
kältesten und wärmsten Monats keine hinreichende Vorstellung. Man
muss hinzufügen, dass das Thermometer drei Monate hindurch unter dem
Gefrierpunkte steht (Wintertemperatur: —20), und dass dasTemperatur-
V. Chinesisch-japanisches G-ebiet. 599
minimum beinahe zu den kontinentalen Werthen der Gobi herabsinken
kann. Schon zuTien-tsin, in der Nähe der Küste des Golfs von Petscheli,
wird im Winter eine Kälte von - ^ 2 0 0 beobachtet, im Sommer kommen
nicht selten Temperaturen von 30—3i0 vor (Werner, die preussische Expedition
nach China, 2. S. 184). Der Unterschied"des Klimas von Peking
und Jeddo ist also viel bedeutender, als man aus den Mitteltemperaturen
des Januar und Juli schliessen sollte.
8 (S. 496)'. F. S chmidt , Eeisen im Amurlande und auf der Insel
Sachalin [Mem. de Vacad. dß St. Petersb. Vol. 12. 1868).
9. Zuccarini , Notizen über die Flora von Japan (Münchener gev
lehrte Anzeigen f. 1844. S. 470: Jahresb. 1" 1844. S. 40).
10. Mi q u e l , de Verwantschap der Flora van Japan met Azie en
Noord-Amerika (Verslagen der k, Akademie van Wetenschlapen. IL 2.
1868. S. 69. 72).
11. In Asa Gray's Botany of the Northern United States finde ich,
dass das Verhältniss der Holzgewächse zu den übrigen kaum 1: 6 erreicht,
und diesen entsprechen ungefähr die Waldgebiete höherer Breiten des
östlichen Asiens (Daurien 1 : 7,7 ; Amurland 1 : 5,9).
12. Meyen, Pflanzengeographie, S. 156.
13. Von M i q u e l [Prolusio Florae japonicae ^ p. 389) werden sogar
69 japanische Coniferen aufgezählt, die sich in 16 Gattungen vertheilen,
von denen indessen fast die Hälfte der Arten mit anderen zu vereinigen
oder doch von zweifelhafter Selbständigkeit sind. Ich zähle 36 sicher
unterschiedene, japanische Arten, von denen 12 auch in China nachgewiesen
sind; hiezu kommen noch 5 chinesische Coniferen, die in Japan
noch nicht beobachtet wurden. Die monotypischen Gattungen in Japan
sind Sciadopitys und Thujopsis, Japan und China gemeinsam Oimninghamia,
Cryptomeria, Biota und Gingko ; nur aus China bekannt ist Ghjptosirohus.
14. Fortune, Yedo and Peking, Tafeln zu p. 47 u. 378.
15. Maximowicz, Flora amurensis, p. 399,
16. Schmidt, a. a. 0. (Note 8) S. 85. 92. 75.
17. Hue, souvenirs dhm voyage dans la Tartarie, 1. p. 24. 5.
18. Bentham-, a. a. 0. p. 315.
19. Fortune, two visits to the tea-countries. Nach der beigefügten
Karte der Theedistrikte reicht diese Kultur in China nordwärts bis 38 o
N. B. , in Japan bis 39 o. Der Tagelohn der Arbeiter beträgt in den
chinesischen Theeplantagen nur 2—3 Pence (1. p. 245).
20. Die Mittelwärme des Brahmaputrathals in Assam beträgt nach
Schlagintweit 19 o (Reisen in Indien, 1. S. 480) ; die Januartemperatur in
Gohatti 1 4 d i e des Juli 23o [Results of a scientific mission to India, 4.
p. 173). Die chinesische Küste wird unter 30o N. B. von der Isotherme