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V.
Quellenschriften nnd Erläuterungen.
Afghanistan bis Griechenland : Petrosimonia brachiata.
Persien bis Griechenland: Datisca cannabina (Kreta); Bryonia eretica
(Kreta) ; Alysmm ìnicropetahmi ; Bupletmim Sibthorpianum; Cyclamen per-
B i e n n i ; Scorzonera siiberosa; Marina persica,
Mesopotamien bis Griechenland: Erucaria aleppica; Artedia squamata;
Phelipaea aegyptiaca; Kentrophyllon leucocaiilon.
3) Dem anatolischen Tafellande und Griechenland gemeinsam : Astragalus
angustifoliiis ; Johrenia dichotoma; Phlomis samia, Lamimn neronicifolium;
Anthemis pectinata u. absinthifolia; Acantholimon androsaceum;
Cornucopiae mciillatum. Bei vielen anderen Arten ist es ungewiss, ob sie
nicht bloss auf die mediterrane Küste oder die Gebirgsregionen Anatoliens
eingeschränkt sind.
129. Beispiele von Sahara-Pflanzen, die in das Steppengebiet eintreten.
Bis Syrien: Niti-aria tridentata; Zizyphus spina cJiristi; Ochradenus
baccatus ; Calotropis procera (aus Sudan) ; Artemisia judaica.
Bis Mesopotamien: Haplophyllum tuberculatum; Polycarpaea prostrata;
Anchusa hispida u. strigosa, Alkanna hirsutissima ; Pulicaria desertorum^
Gymnarrhena micrantha.
Bis Persien : Andrachne aspera ; Tamarix articulata ; Sclerocephalus
arabieiis, PterantJius echinatus (auch Syrien) ; Paronychia arabica (auch
Syrien); Reseda arabica ; Anastatica hierochmtica (auch Syrien) ;-Farse^im
linearis, Koniga libyca, Malcohnia pygmaea^ Diplotaxis Parra, Savignya
aegyptiaca; Onosma echinatum; Calligonum comostmi (auch Syrien) ; Salsola
foetida.
Bis Afghanistan : Pagania Bruguieri^ Tribidus binmcronatus ; Tamarix
mannifera (auch Syrien) ; Farsetia aegyptiaca, Sinapis juncea ; Aervajavanica;
Echinapsilon eriophorum (auch Mesopotamien).
Bis Beludschistan : Gymnacarpon decandrum (auch Persien) ; Sisymbrium
Schimperi.
Bis Anatolien : Halogetan spinosissimus.
Bis Transkaukasien: 3Iinuartia montana; Hohenackeria bupleiirifolia.
Bis zur Songarei : Koelpinia linearis, Kalidium arabicum, Atriplex dimorphostegium;
Populus euphratica.
130. Beispiele von tropischen Gattungen Indiens, die sich bis Afghanistan
verbreiten : Caesalpinia, Dalbergia Sissoo, Indigofera; Dodonaea;
Trianthema; Tournefortia ; Berthelotia ; Cupressus torulosa.
V. Chinesisch-japanisclics Gebiet. 597
V. Chinesisdi-japanisches (xebiet.
1. Dove, die Verbreitung der Wärme. Tafel der Monatsisothermen
; die Juliisotherme 24 f» liegt im Nordwesten Hinterindiens am Wendekreis
; im mittleren China beträgt dieser Temperaturwerth 22 im nördlichen
nur 20 o. Dagegen findet Do ve (klimatologischeBeiträge, 1. S.96)
dass der Luftdruck zu Peking im Juli 9 u n t e r das Jahresmittel herabsinkt,
und dass diese Abnahme in südwestlicher Richtung (bis Ceylon)
allmälig immer kleiner wird.
2. Hepburn (bei Fortune, Yedo and Peking, p. 266). Die
Eegenzeit von Jeddo (36^N. B.) umfasst die Monate Mai und Juni, die
Niederschläge erinnerten Fortune von der Mitte des Mai bis Ende oder
Mitte Juni an die Regengüsse des südlichen Himalaja. Von den übrigen
Monaten sind August und September nebst denen des Winters am trockensten
: der jährliche Niederschlag beträgt etwa 72 wovon beinahe die
Hälfte auf Mai und Juni kommt. An der chinesischen Küste fand Fortune
die Regenperiode nicht so scharf ausgesprochen, als in Japan. Allein
auf der Reise Blakiston's (Note 3) den Yangtsekiang aufwärts, fast bis
zum Fusse des centralasiatischen Tafellandes, wurde ebenfalls eine intensive
Regenperiode von Anfang Mai bis zu den ersten Tagen des Juni
beobachtet. Auch in Canton (23 o N. B.) fallen die stärksten Niederschläge
(gegen 30/') im Mai und Juni (Dove, klimatologische Beiträge, 1.
S. 102) : aber hier findet sich ein zweites Regenmaximum im September,
was Dove (das. S. 99) als eine unerklärte Erscheinung bezeichnet, deren
Ursache indessen wohl mit dem herbstlichen Monsimwechsel in Verbindung
stehen dürfte, wenn kältere Nordostwinde mit dem Südwest sich zu
mischen anfangen. Im nördlichen China scheinen bestimmt abgegrenzte
Regenperioden den 40. Breitegrad nicht ganz zu erreichen: Fortune fand
in Tien-tsin am Peiho den August feuchter, als den Mai und Juni (a. a. 0.
p. 335), Peking liegt in der Zone der fast über alle Monate vertheilten,
im Sommer verstärkten Niederschläge höherer Breiten (Dove, a. a. 0.
S. 102).
3. B lakiston, five months on the Yang-Tsze, p. 234. Die Wärme
stieg schon zu Anfang Mai über 20 o, und nun folgte bald dauerndes
Regenwetter, in dem meteorologischen Journal werden namentlich starke
Niederschläge in den ersten Tagen des Juni bemerkt. Diese Niederschläge
sind die Ursache der ungemein grossen Anschwellungen des
Yangtsekiang, die zu Hanken (einer der drei grossen verbundenen Centraistädte,
nebst Utschangfu dem Hauptemporium des chinesischen Binnenhandels)
gewöhnlich 20, in gewissen Jahren über 30, selbst bei Nanking
noch 12 Fuss betragen (p. 294) und das Stromthal unter Wasser setzen.
Blakiston beobachtete selbst das Ansteigen des Stroms in Hankeu bis zu