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548 Quellenschriften und Erläuterungen.
K o w a l s k i , die obere (die Schncelinie) nach K r a g (bei Berghaus a.a.O.):
im südlichen Ural wird die Scluieelinie nicht erreicht.
136. E rman, Eeise um die Erde, L 2. p. 372: der von ihm angegebene
Werth wird von Middendor f f (Reise, IV. 1. S. 618) meiner
Ansicht nach ohne hinreichenden Grund für zu niedrig erklärt, da Erman
den Stanowoi zwischen Ochotsk und Jakutsk (also unter 60 O), der letztere
Reisende die Hauptkette auf dem Wege nach Udskoi (56 O) überstieg.
137. Middendor f f (a. a. 0.). Auf dem eben genannten Passe von
4000' sah der Reisende noch 30' hohe Lärchenbäume, aber die zu 6000'-
geschätzten Gipfel, aus der Ferne betrachtet, zeigten sich von Wäldern
entblösst (Holzschnitt zu S. 221). Wenn auch in geschützten Schluchten
sich die Lärchen bis in die Nähe der bedeutendsten »Höhen«, jedoch nicht
mehr in geschlossenen Beständen, hinaufzogen (S. 616), so ist doch hiedurch
Middendorff s Schluss, dass das Gebirge die Baumgrenze nicht erreiche,
keineswegs gerechtfertigt, indem nur die Mittelhöhe derselben in
Betracht zu ziehen ist. Nach Prüfung der von dem Reisenden angeführten
Thatsachen nehme ich 4000 ' als wahrscheinlichen Werth für die Waldgrenze
an, theils weil dies dem Abstände von der gemessenen Fichtenund
Kiefergrenze (3500') entsprechen dürfte, theils weil an den niedrigeren
Nebenketten (S. 617) die Lärchengrenze tiefer lag, als auf dem
durch seine grössere Masse begünstigten ilauptkamm.
138. Erman a. a. 0. (auch in Berghaus Annalen, 9. S. 534, vergi.
Jahresb. f. 1840. S. 434). Die Depression der Baumgrenze, die in Kamtschatka
von ^IZmis mmna gebildet zu werden scheint, ergiebt sich auch
daraus, dass die strauchförmige Arve hinter jener Erle imNiveau zurückbleibt
(Middendorff a. a. 0. S. 622), während sie in Stanowoi bis 6000'
ansteigt.
139. Das Seeklima der schottischen Hochlande ergiebt sich aus den
Messungen von Aberdeen (57 0 N. B.) : Winter + 3o,l ; Sommer 12 0,2;
Unterschied des Januar und Juli 10o (Dove's Temperaturtafeln).
140. Schrenk, Reise nach dem Nordosten des europäischen Russ-
Jands, vergi. Jahresb. f. 1850, S. 5. 13; Helmersen über den Ural und
Altai [Bidlet. de Vacaci, de Petersb. 1837. p. 97).
141. Die Sommerwärme in Slatoust beträgt 13,1, in Jakutsk 13^/2;
der Unterschied des Januar und Juli dort 28 hier 43^,6 (Dove's Temperaturtafeln,
S. 37).
142. Middendor f f , a. a.O. S.623 (Beobachtung in den Salzburger
Alpen). Auch im Engadin und im Berner Oberland geht Pmiis Cemhra
etwas höher, als die Lärche (Jahresb. f. 1842. S. 375, f. 1843. S. 24).
143. Middendor f f , a. a. 0. S. 622: »in Kamtschatka wird die
Straucharve noch von Almis incana überragt, welche dort zwar auch bis
zur Küste hinabgeht, aber in der Höhe von 2000—3000' ohne Nebenbuhler
vegetirt.«
144. Eigene Beobachtung: die untere Grenze von Pulsatilla alpina
(Hirschhörner am Brocken) liegt 3 J 20 etwas unterhalb der Fichtengrenze.
IL Waldgcbiet des östlichen Kontinents. 549
145. Schwaab, geogr. Naturkunde von Kurhessen (Jahresb. f.
1851. S. 21). c rn -n
146. R a t z eburg, forstnaturwissenschaftliche Reisen, S. 69. Das
lokale Vorkommen von Buchenbeständen im Riesengebirge wird (S. 4)
bis zu 4000 ' behauptet, aber dabei auf den specieilen Theil der Reise verwiesen,
wo ich Angaben bis 3000' (S. 451) und bis 3600' (S. 389) finde.
Göppert's Angabe über das Ansteigen der Fichte bis 4400' ist S. 3/9
mitgetheilt.
147. Wimm er, Flora von Schlesien. Geogr. Uebersicht der Vegetation1,4
8S. . S8.e n d t n e r , Vegetationsverhältnisse des bayerisch1e n TWxr alnd es,
S. 494; Goepper t , Urwälder Schlesiens und Böhmens, S. 31 [Nov. act.
nat, cur. 34).
149. Wa hlenberff, Flora Carpatonim. iwincifaVmm.
150. Gerndt, plantae sudeticae secimdtimßnes verticales et horizontales
digestae, vergL Jahresb. in Behm's geogr. Jahrb. 2. S. 200.
151. Ledebour , Reise im Altai. 1.S.340: daraus Berghaus a. a. 0.
Die Schneelinie (8000') nach Gebler's Schätzung [Mém. de St. Pétersh.
Divers savants. 1837. p. 503).
152. Radde, Reisen im Süden von Ostsibirien, S. 96. 117. Die
Beobachtungen wurden namentlich an dem 10745 ' hohen Munku-Sardik
gemacht, der aus der geringen Anhäufung des Schnees an seinem Gipiel
nur einen einzigen Gletscher speist : die englischen Fusse sind auf Pariser
Mass reducirt. Die Messungen der Vegetationsgrenzen im Apfelgebirge
finden sich ebenda S. 117. 123 : sie beziehen sich auf den Sochonda, den
höchsten Gipfel desselben^
153. Die Sommerwärme in Aschersleben am Fusse des Harzes beträgt
130,2 ; in Breslau 130.7 ; auf dem Brocken 7 o,2. Die Unterschiede
des wärmsten und kältesten Monats sind in Aschersleben 140, in Breslau
160 auf dem Brocken 13o,2: hier, bei 3500' Höhe, hat der J a n u a r - 6 o, 4,
d e r W n s t , der wärmste Monat, nur 7 o,8 (Dove, Bericht über die auf den
Stationen des meteorol. Instituts im preuss. Staate angestellten Beobachtungen.
1851. S. 80-82).
154. R a t z e b u r g , a. a. 0. S. 70.
155. Grisebach, die Vegetationslinien des nordwestlichen Deutschlands,
S. 88.
156 Der Juli in Breslau hat 140, der Januar - 2 o (Dove a. a. U.) ;
in Krakau der Juli 150,5, der Januar - 30,6 (Dove's Temperaturtafeln).
157. Lecoq et Lamotte, catalogue des pkmtes du plateau central de
la France : vergl. Jahresb. f. 1847, S. 18 ; JSamonci: bei Berghaus a. a. 0.
158. Thurmann, phytostatiqiie du Jura: vergl. Jahresb. f. 1849.
S. 14; Grenier, géographie hotanicpte du Dörths: Jahresb. f. 1844. S. 21.
159. Kirschieger, Flore d'Alsace, nach Berghaus a. a. 0.
160. Heus inger bei Berghaus a. a. 0.
IGl. Schlagint we i t , die Vegetationsverhältnisse des oberen
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