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Quellenschriften und Erlnutcrungen.
30. Sprattw. Forbes, travels in Lycia. Botany, (Jahresb. f- 1847.
S. 26).
31. Zu don höchsten Gipfeln im nördlichen Armenien gehören der
Ararat (16250 ') und .der Alages (12880'), beide durch den Thaleinschnitt
des Araxes getrennt; weiter östlich erhebt sich in Aserbeidschan der
Salawan-Dagh (12200') noch fast ebenso hoch, wie der Alaghes (Angaben
auf Kieperts Karte der Kaukasusländer). Die Depressionen der drei
grossen Landseen liegen kaum tiefer, als das mittlere Niveau der Hochebenen
von Armenien und Aserbeidschan, der Goktschai 5 5 0 0 d e r Wan
5180' und der Urmia 4000' (das.).
32. C. K o c h , a. a. 0. 2. S. 354. 255.
33. M.Wa g n e r , Reise nach dem Ar a r a t : Jahresb. f. 1848. S. 366. 317.
34. Buhs c [Bullet, St. Fetersb, 7: Jahresb. f. i848. S. 368).
35. Die Winterkälte beträgt in Erzerum — 4 0^7, die Sommerwärme
J70 (Dove, Temperaturtafeln, S.3i)), In der tiefer gelegenen Stadt Gumri
(Alcxandropol, 4500') wurde die Winterkälte — die Sommerwärme
15-0^1 gefunden: die Höhe des Niederschlags betrug 17" (Abich a. a. 0. :
Jahresb. f. 1851. S. 39).
36. Abich [Bullet, St, Fetersb, 5. p. 321: Jahresb. f. 1848. S, 364).
37. M.Wa g n e r , Reise nach Persien, 2. S. 289 (Jahres, f 1851
S. 40).
38. Die mesopotamische Wintertemperatur beträgt in Mosul (36o
N. B.) 60,5, in Bagdad (330 N. B.) 70^8, die des Sommers dort 26o, hier
27 0,2 (Dove's Temperaturtafeln, S. 39).
39. Coffin , loinds of the Northern hemisphere (Schmid, Meteorologie •
Taf. zuS. 504).
40. Aucher-Eloy, relations de voyage en Orient (Jahresb. f„ 1843.
S. 39); B u n g e (Peterm. Mittheil. f. 1860. S. 205).
41. Äinsiüorth, researches in Asia minor, Mesopotamia. Chaldea and
Armenia (Jahresb. f. 1843^ S. 38).
42. Das. p. 35.
43. R i t t e r ' s Erdkunde, 17. S. 1481.
^44. R i c h t e r (Ritter's Erdkunde das. S. 1448).
45. Rus s egge r , Reisen, 3. S. 211. 204.125 (Jahresb. f 1847. S.28).
46. Niveau von Palästina (Peterm. MittheiL f. 1855. S. 374) : Hebron
2740', Jerusalem 2450', Nazareth 1030'; Jordanquelle 1200', See von
Tiberias — 700', todtes Meer — 1235'; Libanon 9030', Hermon (Antilibanon)
9500'.
47. Die Wintertemperatur in Jerusalem beträgt 7 0^4; die des Sommers
190; der Niederschlag 16" (Dove im Berliner Monatsber. f. 1867.
S. 772: vergl. Mittelmeergeb. Note 42).
48. Die Gebirge von Judäa erheben sich nicht über 4000' (Russegger
a. a. 0.).
49. Burckhardt, travels, p. 248.-
50. Bei Coffin (Note 39) fehlen die Sommermonate, aber Burckhardt
T i r i -il
IV. Steppengebiet. 585
(a. a. 0. p. 320) bemerkt ausdrücklich, dass in Syrien auch während des
Sommers die Westwinde herrschen, und dies wird von Nardi (Peterm.
Mitth. f. 1858. S.38) für Jerusalem bestätigt. Auf Nardi's Beobachtungen
beruht die Angabe über die Dauer der Regenzeit in Palästina.
51. Von den biblischen Gewächsen dienen folgende als Beispiele der
Vermischung der syrischen Vegetation mit den Floren des Mittelmeergebicts
und der Sahara [Griffith, catalogue of plants collected in Syria by
the United States expedition under Lynch: Jahresb. f. 1850. S. 44). Meditorrangewächse
sind : der Terebinthenbaum [Fistacia Terebinthus), der
Ysop [Capparis spinosa), der feurige Busch des Moses [Ruhis sanctus), die
Pappel der Genesis [Styrax officinalis). An Pflanzen der Sahara und
Arabiens sind anzuführen: der DornstrauchNubk [Zizyphus spina christi),
der Apfel von Sodom bei Josephus [Cahtro^ns procerç) , der Senfbaum
[Salvadora persica), der Kürbis des Jonas [Ricirvus communis). Der Balsam
von Gilead in der Genesis ist nach dem Standorte Elaeagmis angiistifolia,
die Lilie der- Bibel Lilixmi chalcedonicum.
52. Niveaubestimmungen aus Persien: nach Grewingk (Verh. der
Petersburger mineralog. Gesellschaft f. 1852: Jahresb. f. 1852. S. 21)
liegen in Westpersien Teheran (360 N. B.) 4200', Ispahan (32V2ö) 4400
Schiras (291/2^) 4480' hoch, in Khorasan Mesched (36o) 3400'. Kerman
an der Kohrudkette (2972*^) wurde von Goldsmid [Joitrn, geogr. soc, 1867.
p. 279) auf 5000', von Bunge (bei Baer Mélanges biologiques, Acad. St.
Fétersb. 1859, p. 241) über 6000 ' geschätzt. Nach Buhse [Btdlet, des naturalistes
de BIoscou,, 1850: Jahresb. f. 1850, S. 44) senkt sich die grosse
Salzwüste bis 2000'; nach Bunge (a. a. 0.) liegt die Oase Chabbis in der
Wüste von Kerman kaum 1000 ' hoch über dem Meere : von Lenz (Peterm.
Mitth. 1860. S- 226) wird deren Niveau indessen doch auf 1400', die der
Oase Tebes auf 1700 ' geschätzt.
53. Die wichtigste der persischen Umbelliferen ist diejenige, welche
die Asa foetida liefert, und die von den Persern Angusch genannt wird.
Buhse (a. a. 0.) hat sie z. B. bei Jezd beobachtet und bezeichnete sie als
Ferula Asa foetida, Sie ist von der gleichnamigen Linne'schen Pflanze
verschieden : die letztere ward von Bunge Scorodosma foetidum benannt
und entspricht der Kämpferischen Beschreibung. Borssczow [Mém, de
Vacad. de St, Fetersb, VII. 3) hat hiefür den Beweis geführt,, aber nicht
dargethan, dass die Asa foetida vom Scorodos^na abstamme, vielmehr die
Nachricht Bunge's mitgetheilt, dass diese Umbellifere bei Herat massenhaft
vorkomme, ohne benutzt zu werden. Berücksichtigt man, dass
Kämpfer's Nachrichten sich auf Laristan und Herat beziehen, dass nach
Borssczow (S. 14) Buhse's Femla an dem Kämpfer'schen Standorte in
Laristan von Luftus aufs Neue gesammelt wurde, und dass Buhse die
Gewinnung der Asa foetida von dieser Pflanze behauptet, so ist das
Wahrscheinlichste, dass Kämpfer den Irrthum beging, das Scorodosma
von ïlerat für die Ferula von Lar zu halten, und dass diese letztere die
wirkliche Mutterpflanze der Asa foetida sei. Hieraus würde sich erklären,