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544 Quellenschriften und Erläuterungen.
94. Daselbst Abbildung der Pichta-Tanne, S. 548.
95. Daselbst, S. 766.
96. Grisebacb, zur Systematik der Birken (ßegensb. Flora f.
1S61. S. 625) : hier sind die Gründe angegeben, weshalb ich die Unterscheidung
der nordischen und deutschen Birken, ungeachtet der Mittelformen,
welche wahrscheinlich hybrider Entstehung sind, festhalte. Für
diese Ansicht spricht namentlich die geographische Verbreitung: klimatische
Varietäten pflegen räumlich gesondert zu sein, zwei verwandte
Arten mischen sich, wie die beiden Birken, leicht an den Grenzen ihre»
Wohngebiets und können, wenn die Gattung dazu geeignet ist, durch
hybride Befruchtxmg die Schärfe des Speciesbegriffs verdunkeln. Aehnlich,
wie mit den Birken, verhält es sich mit den beiden Eichen und Linden
Mitteleuropas.
97. Blasius, a. a. 0. 1. S. 279. 286.
98. Grisebach, die Bildung des Torfs in den Emsmooren, S. 20
G^ttinger Studien, 1845. S. 274J.
99. Grisebach, der gegenwärtige Zustand der Geographie der
Pflanzen (Behm's geographisches Jahrbuch, 1. S. 376).
rOÜ. Cze rniaj ew [ B u l l e t , des n a t i i r a l i s t e s de Moscoic, 18. 2. p. 132,
vergl. Jahresb. f. 1845. S. 9). Die höchste Staude in den Wäldern der
Ukraine ist Cephalaria t a t a r i c a (9'): auch die-Pilze erreichen hier eine
ungewöhnliche Grösse, es giebt 3' breite Hüte von F o h j p o r u s und Leicz
i t e s , Lycoperdum horrendum ist ein kugelförmiger Pilz von 3' Durchmesser.
Der Boden ist der Tschernosem, die schwarze Erde, welche hier
10—15' in die Tiefe reicht.
101. Bei Grenier und Godron [ F l o r e d e F r a n c e ) sind 44 Arten von
ächten Farnkräutern aus Frankreich aufgeführt: im russischen Antheile
unseres Gebiets zähle ich deren 39.
102. Schreiner, SteiermarksWaldstand (BerghausAnnalen, 1837.
4. S. 35). Die drei genannten russischen Gouvernements bilden kaum den
dritten Theil des in dieser Quelle für das europäische Eussland angenommenen
Areals (23800 : 75000 Quadratmeilen), dessen Waldfläche derselbe
'auf 17 Procent schätzt.
103. Kern er, das Pflanzenleben der Donauländer, S. 30.
104. Middendorff, a. a. 0. S. 646.
105. Berg, das Verdrängen der Laubwälder diirch die Fichte und
Kiefer (vergl. Jahresb. f. 1844. S. 15).
106. Vaupel l , de nordsjaellandske Skovmo^er (vergl Jahresb. f.
1851. S. 12).
107. Liebich, Compendium der Forstwisserfschaft S. 664.
108. Middendorff, a. a. 0. S. 631.
109. E a t z e b u r g, forstnaturwissenschaftliche Reisen durch Deutschland
(vergl. Jahresb. f. 1842. S. 385).
110. Schrenk, Eeise nach dem Nordosten des europäischen Kusslands
(vergl. Jahresb. f. 1850. S. 3).
IL Waldgebiet des östlichen Kontinents. 545
111. F ischer , die Vegetationsverhältnisse in Lithauen (Mittheilungen
der Berner naturf. Gesellsch. f. 1843—44, vergl. Jahresb. f.
1814. S. 6).
112. Kerner, das Pflanzenleben der Donauländer, S. 67. 292 (vergl.
Note 57).
113. Kittlitz, Vegetationsansichten, Taf. 17. 22 (Jahresb. f.
1844. S. 37).
114. Radde, Eeisen im Süden von Ostsibirien, a. a. 0. S. 582. 590.
594. Zur Vergleichung der Bestandtheile der Grasfluren von Kamtschatka
mit der Parklandschaft am Amur dienen folgende Angaben:
Gräser. Amur: Calamagrostis.
Schlingpflanzen. Amur: M e n i s p e r m i i m , C a l y s t e g i a , V i c i a , Wahlenhergia.
Stauden. Amur: vorherrschend ^riiemma (7—8' hoch) ; die Umbellifere
C a l l i s a c e 8—9 ' hoch.
Kamtschatka: vorherrschend Seiiecio c a n n a b i f o l i u s , Epilohmm
angusüfolmm, charakteristisch L i l i t m i , F r i i i ü a r i a ; die
höchsten Stauden sind im Texte genannt.
Sträucher. Amur: z. B. ^cer, V i h u r n i i m .
Kamtschatka: Crataegus, S a l i x ,
Bäume. Amur: Quercus mongolica.
Kamtschatka: B e t i d a E r m a n i w . . alba,
115. Erman, Keise um die Erde (vergl. Jahresb. f. 1848. S.377).
116. Grisebach, Vegetationslinien, S. 77: hier sind 24 Pflanzen
der norddeutschen Berglandschaften aufgezählt, von denen die Hälfte in
der Tiefebene Hannovers, die übrigen in der Nähe der Ostsee wiederkehren.
117. M a r t i n s j du S p i t z b e r g au Sahara (vergl. Jahresb. in B ehm' s
geogr. Jahrbuch, 2. S. 196): im Niveau von 8000—8500' fand M. unter
den beobachteten Pflanzen 8—9 Procent spitzbergische, zwischen 9400'
und 10800' 21-22 Procent.
118. Ein Verzeichniss von Pflanzen, die zugleich die Alpen und das
Tiefland des europäischen Eusslands bewohnen, lasse ich hier folgen.
Das Extrem dieses im Texte erläuterten Verhältnisses erreichen die wenigen
Arten, weiche der alpinen Region Europas und den Steppen gemeinsam
sind, deren Anzahl aber in den Gebirgen Centraiasiens bedeutend
grösser zu sein scheint.
Astragahis Onohrychis L,
Diantìms harlahts L.
Alyssum alpestre L.
Pulsatilla Hallert W.
Sedum Anacampseros L.
Pedicularis comosa L,
Salvia glutinosa L,
Swertia perennis L.
Lonicera coeriilea L.
Oirskim Erisìthales Scop.
Daphne Cneorum L.
Alpen.
Pyrenäen—Karpaten.
Pyrenäen—Taurus.
Alpen—Karpaten.
Pyrenäen—Alpen.
Pyrenäen—Ostsibirien.
Pyrenäen—Himalaja.
•Pyrenäen—Karpaten.
Pyrenäen—Sibirien.
Alpen—Karpaten.
Py r e n äe n —K arp ate n.
G r i s e b a c h , Vegetation der Erde. I.
P.ussten, Steppen.
Pensa.
Steppen (Identität unsicher).
Polen, Livland.
Podolien, Ukraine.
Livland, Moskau.
Volliynien, Podolien.
Nordöstl. Deutschland, Livland.
Petersburg—Schweden. «
Podolien, Lithauen.
Böhmen, Lithauen, Volliynien.
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