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590 Quellenschriften und Eriäiiteruns:en.
Bunge die Zahl der ihm bekannt gewordenen Astragalus-Arten aus dem
Steppengebiet auf 800 (wobei die wenigen aus anderen Theilen der alten
Welt, nicht aber die nordamerikanischen mitbegriffen sind, von denen
Asa Gray bereits eine Anzahl beschrieb) : meine Sammlung aus dem
Steppengebiet enthält 328 Arten.
93. AinsioOrth (Journ. geogr. soc. 9. p. 258).
94. Blas ius , Eeise im europäischen Eussand, 2. S.274. Gewöhnlich
werden nur die Artemisien als Bunan bezeichnet, Blasius erwähnt
auch Verhascum, Euphorbia, Achillea, Disteln als Gattungen, die zum
Brennmaterial benutzt werden.
95. A. de Candolle, Géographie botanique, p. 541.
96. Te e t zma n n (in den Beiträgen zur Kemitniss des russischen
Reichs, 11 : Jahresb. f. 1846. S. 7). Die Gräser, welche in den südrussischen
Steppen vorzugsweise die Thyrsa bilden, M Stipa2minata und
Sl. capillata.
97. Claus, Lokalfloren der Wolgagegenden (in den Beiträgen zur
Pflanzenkunde des russischen Reichs, 8: Jahresb. f. 1851. S. 7). Der
Verf. erwähnt 8 Arten von Zwiebelgewächsen als charakteristisch für die
Wolgasteppen : 3 Tulpen [Tulipa Gesneriana roth und in der Blumenfarbe
wechselnd, i/^or« weiss u. Biebersteiniana gQlh), 2 Fritillarien [F. ruthe-
•nicaw. minor), Scilla sibirica, Gagea lutea, Bulbocodium ruthenicum; daneben
Iris aequiloba.
98. Baer, kaspische Studien, S. 119. 127. 137. 122. 142.
99. Gr. Canc r i n (Erman'sArchiv f. 1841 : Jahresb. f. 1841. S.419).
100. Cornies s (bei Koppen in den Beiträgen zur Kemitniss des
russischen Reichs, Bd. 11 ; Jahresb. f. 1846. S. 6). Unter den vorherrschenden
Gewächsen der südrussischen Steppe sind auf Gorniess's Planzeichnimgen
folgende Arten besonders bezeichnet (die beigefügten Ziffern
beziehen sich auf die im Texte erwähnten drei Bodenklassen) : Festuca
ovina (1), Sti-papennata w. capillata (3), Triticum cristatum., imbricatum x\.
repens (1, 2), Koeleria cristata; Carex sp. ; Statice tatarica u. latifolia;
Thymus ilarschallianus (1), Salvia sijlvestris u. nutans; Linosyris villosa,
Artemisia austriaca, Fyretlwum millefoliatum, Centaurea Scabiosa, Sonchm
asper; Medicago sulcata (1) ; Euphorbia Gerardiana u. tenuifolia; Dianthus
guttatus u. capitatus; Adonis vernalis). Nach Teetzmann (Note 96) lässt
sich das Verhältniss der Individuen in der nogaischen Steppe durch folgende
Ziffern ausdrücken: 1000: Stipa capillata ; mSt. i^nnata- 140:
Triticum repens, Medicago falcata; 120: Artemisia austriaca, Achillea
millefolium u. Gerberiana; 80: Vicia Cracca ; 20: Pyrethrum millefoliatimi;
10: Linosyris viMosa, Inula germanica, Salvia pratensis, Sal~
sola Kali.
101. Buh s e [Bullet, des naturalistes de Moscou, 1850: Jahresb. f.
1850. S. 45). Das Weideland am Fusse des Elborus gewährt, nach dem
Ausdruck des Reisenden, einen seltenen, überraschenden Anblick auf
dem persischen Tafellande.
IV. Steppengebiet. 591
102. Borssczow (Note 7) S. 273. 107. 288.
103. Schlagintwei t (MünclienerSitzungsber. 180J. S. 23). Sclmeelinie
der drei Ketten des Himalaja (in Pariser Fuss und abgerundet; :
Nordseite des Künlün 14200^;
t .
Südseite ,, ,, 14800';
14500 Nordseite des Karakorum 17450'; ( ^ ,
Südseite „ ,, 18200'; ( '
Nordseite des indischen Himalaja 16300';
Südseite ,, ,, „ ' 15200';
15750^
Die älteren Angaben Hooker's über die Schneelinie des Himalaja [Journ.
of Bot 3. p. 27 : Jahresb. f. 1851, S. 43) sind für Tibet noch etwas höher
(18300'), für dieSüdseite derindischenKetteinSikkimniedriger(13800':;.
Späterhin jedoch hat Hooker diese Werthe emendirt, indem erfürSikkini
[FL incl p. 179) 15000', für Tibet (das. p. 217) etwa 17000' und an der
Südseite des Karakorum 18700' annimmt.
104. Sommerwärme in Tiflis 180,8; in Pau 140,5 (Dove's Temperaturtafeln).
105. DieGebirge des Steppengebiets bilden, nach der Erhebung ihrer
höchsten Gipfel geordnet, folgende Reihe: Alatau 13000', Hindukusch
15G00', Taurus (Ararat) 16250', nach andern Angaben 15900', persischer
Elborus 17300', Kaukasus 17400', Thianschan 20000', Himalaja
27200
106. R u p r e c h t [Bullet, de iacad. de Petersb, 1861: Peterm. Mittheilungen,
1862. S. 185). Die angenommene Grenze der Waldregion ist
das Mittel aus zwei Angaben (6940' und 8440'). Auf der von der russischen
geographischen Gesellschaft im J . 1868 herausgegebenen Karte des
Kaukasus wird die Birkengrenze zu 7800' (7788') gesetzt (Peterm. Mitth.
f. 1869. S. 57].
107. Radde (Peterm. Mittheilungen, 1867. S. 12. 92: Bericht in
ßehnVs geogr. Jahrb. 2. S. 204): vergl. im Mittelmeergeb. den zu Note 131
daselbst) gehörigen Text.
108. Abich (nach.Behm's geogr. Jahrb. 1. S. 262): Mittel aus den
beiden nach der Exposition unterschiedenen Angaben 10300 ' und 11300'.
Nach der neuen Kaukasuskarte (Note 106; schwankt die Schneegrenze
zwischen 8900' und 11700'; an der Nordseite liegt sie oft mehr als 1000 '
höher, als an der Südseite.
109. Semenow (Peterm. Mittheil. 1858). Ich habe die hier gegebenen
Niveauangaben als mittlere beibehalten: über einige später veröffentlichte,
detaillirtere Modificationen vergl. Zeitschr, für Erdkunde,
18(>9. Bd. 4 (Ber. in Behm's Jahrb. III).
110. Koch, Reise durch Russland, 2. S. 55 .Jahresb. f. 1844. S. 32),
111. Daselbst, 1. S. 250.
112. Pimis SehrenMana Avird von Ledebour als P. orienirdis rar. Iongifolia
(mit etwa Zoll langen Nadeln) aufgefasst. Es herrschen indessen
hier systematische Schwierigkeiten, die ohne erneute Untersuchung un