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528 Quellenschriften und Erläuterungen.
pflanzen, womit aber bei der Kürze seines Aufenthalts die Flora nicht
erschöpft sein wird.
17. Baer (a. a. 0. p. 175). Bei einer grossen Zahl der in Nowaja
Semlja vorkommenden Pflanzen trocknen die Blätter durch Verdunstung
aus, statt abgeworfen zu werden und zu verwesen, entfärbt bleiben sie
mit dem Stengel lange Zeit in Verbindung, wie dies von vielen Saxifragen
bekannt ist.
18. Sachs, Experimental-Physiologie der Pflanzen, S. 56. 62.
19. 31 a t ¿71 s j Voyage botanique le lori.g des cotes se2)tmt7io77>ales de la
Norvège, p. 79.
20. Baer (a. a. 0, p. 189. 179).
21. Baer , Nachrichten über (sein) Leben, S. 554.
22. Die Sommerwärme in B-eikiavik beträgt 90^6 (Monatswärmen s.
Note 13), in Alten 90^5 (Julil00,2; August 100^4; nach Dove's Temperaturtafeln).
23. MartÎTiis, essai S7X7' la mgétation de J!archipel de Féroé: m Voyages
de la Recherche. Géogr. phys. 2. p. 393, vergl. Jahresb. f. 1847. S. 11.
M. Heer, Flora fossilis arctica, die fossile Flora der Polarländer.
Heer charakterisirt etwa 78 arktische Baumarten, unter denen die häufigsten
und am meisten verbreiteten zu folgenden Gattungen gehören :
Taxodiitm u. Sequoia, Pojmlus (2 Arten), Almes, Co7^ylus, Fagus, Qaercus,
Fiatanus. Die beiden Coniferen sind vielleicht mit Taxodium distichmn
und Sequoia se7n'per'cirens identisch (nach Heer's eigener Angabe bei Saporta:
analyse de touvrage de Mr. Heer in Ann. sc. nat, V. 9. p. III) ;
eine der Pappeln nähert sich derP. tremula, die andere sibirischen Arten ;
der Nussbaum ist nahe verwandt mit C. Avellana, eine Buche mit F, sylvatica,
die Platane mit P. occidentalis.
25. Heer, über die Polarländer, S. 23.
26. Baer [Bullet, scientif. 3. p. 133j.
27. B a e r (das. p. 188): die beiden Pflanzen, die schon auf die
Bodenwärnie von 1 o reagirten, waren Oxyria digy^ia uwd Ranunculus
nivalis,
28. Zu den häufigsten Arten der arktischen und alpinen Erdlichenen
gehören nach Eichardson's Beobachtungen im arktischen Amerika und
nach den meinigen auf den Fjelden Norwegens folgende:
Form dex Kenn thierflechte. Cladonia rangiferina (grau), Evernia
ochroleuca (gelblich grau), CetraHa aculeata (kastanienbraun), C. tristis
(schwarz) ;
Form der Cladonien. Cladonia uncialis (weisslich grau) ;
Form der isländischen Flechte. Cetraria islamdica (braun), C. nivalis
(gelblich weiss).
29. Gr i sebach, über den Einfluss des Klimas auf die Begrenzung
der Floren [Linnaea, 12. S. 183); Schouw, Pflanzengeographie, S. 489,
30. Baer (a. a. 0. p. 175). Die Stauden, die nach ihren Blüthenfarben
geordnet auf Nowaja Semlja als herrschende Bestandtheile der
I. Arktische Flora. 529
arktischen Matten genannt werden, sind folgende: purpurfarbig Sileiie
acaulis und Saxífraga oppositifolia, blau Myosotis villosa und Fole7no7iiuni,
gelb Braba alpina und Ranuncidus^ weiss Cerastiimi, hellroth Farrya und
Fri)) mla farÍ7iosa.
31. Seemann [Hooker, Journ. of Bot. 2. p. 181, vergl. Jahresb.
f. 1849. S. 52).
32. Babing ton [Annals of naL hist, 20. p. 30, vergl. Jahresb. f.
1847. S. 6).
33. Baer (a. a. 0. p. 184).
34. Behm, geogr. Jahrbuch, 1. S. 258.
35. R u p r e c h t , Verbreitung der Pflanzen im nördlichen Ural (Beiträge
zur Pflanzenkunde des russischen Eeichs, Bd. 7: vergl. Jahresb.
f. 1850, S. 5).
36. Ebel , geographische Naturkunde von Island (Jahresb. f. 1850.
S. 24).
37. Rink, geographiske Beskaffenhed af Nordgrönland, S. 2S
(Jahresb. f. 1852. S. 68j.
38. J. Hooker, distribution of Arctic plants a. a. 0. p. 269. 271. 276.
Die einzigen grönländischen Pflanzen, die im alten Kontinent nicht vorkommen,
sondern amerikanischen Ursprungs zu sein scheinen, sind Vesicaria
arctica, Draba awea, Arena7Ía groenlandica, Fotentilla t7%dentata,.
Saxífraga triciispidata u. Erige^'on co7npositus>
39. DarwÍ7%, origÍ7% of species, p. 365.
40. Baer (a. a. Ó. S. 180).
4L Hay es y the open polar sea. Durand hatte die von Hayes gesammelten
Pflanzen bearbeitet [Froceedings Acad. Fhiladelphia, 1863), aber
Malmgren zeigte, dass die Ausbeiite zumTheil aus südlicheren Gegenden
Grönlands herrührte. Hayes selbst giebt nun ein neues Verzeichniss
(abgedruckt in Peterm. Mittheil. 1867. S. 200) und bemerkt dazu, dasselbe
enthalte die Floren der Gegenden nördlich vom Whalesund, die
Mehrzahl der (53) Pflanzen sei bei Port Foulke (78 o) gesammelt. Die
einzige, von Durand als dem Smithsund eigenthümliche Pflanze beschriebene
Pflanze, die er Fedicularis Ka7%ei nannte, wird von Hooker zu der
grönländischen P. Langsdorfßi Fisch. [F. sudetica var. Hook.) gezogen.
42. Christ , die Verbreitung der Pflanzen der alpinen Region der
europäischen Alpenkette, S. 13 (vergl. Jahresb. in Behm's Jahrb. 2.
S. 197).
43. Die isländischen, in Grönland fehlenden Bestandtheile der arktisch
alpinen Flora sind: nach ihrer wahrscheinlichen Herkunft sibirisch
Finguicula alpina VL. Gentiana tenella, schottisch Gentiana ve7ma, norwegisch
Saxífraga Cotyledon, pyrenäisch Flantago alpina. Die in Lindsay's
Katalog der isländischen Flora ausser diesen noch erwähnte , Gentiana
bava^Hca ist daselbst schwerlich wirklich vorhanden..
44. Lindsay, Flora of Iceland (a. a. 0. p. 87).
45. Martins, du Spitzberg au Sahara. Deutsche Ausgabe, 1. S. 100.
G r i s e b a c h , Vegetation der Erde. I. 34
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