
Hib o l i thu s ha st a tus des Mon t f ö r t p. 390
aus der Gegend von Gap, wovon sich 6 Exemplare
•jedoch nicht mit völlig erhaltener Schaale' in der Sammlung
befinden, istvielleicht auch nurSpielajrt desVor-
hergeheüden, worüber man noch weitere Aufklärung
erwarten mufs. (6 Ex.)
g. Belemnites imgulatus.
Von Be r g e n im A 11 s p a chi s chen. (ü Ex.)
Scheint entweder zu T h a l am u s p o l im i t u s oder
A m im o n u s e l e p h a n t i n u s des JMoutjoi't zu gehörenä
pag. 322 und ß 2 6 . K n o r r P. II. II. T. 1.^ ƒ .7 .
Ein sehr seltner klauenförmig gebogener Belem-
n i t , der entschieden eine eigne Art bildet, und höchst
wahrscheinlich nur im altern Kalkstein angetroffeu
wird.
10. Belemnites penicillatus.
Aus der Gegend von Gunde r shof en. (1 Es,)
C e t o c i s g l ab er des M o n t f o r t pag. 37° . Knorr
p . I I . I I. T. 1 * f r . 2 .3 .4 .
Gleichfalls sehr selten, und durch die hervorragende
fein geriefte Spitze ausgezeichnet. Demohn-
eeachtet aber bleibt es mir noch zweifelhaft, ob die-
ses Hervortreten vaüs der Schaale und die Streifung
der Spitze nicht durch zufällige Umstände veranlafst
worden ist, worüber blos recht vollständige und häutiger
aufgefundene Exemplare entscheiden können.
11. Belemnites polyforatus.
Ebenfalls aus der Gegend von Gunder shofen. (iEx.)
Confer. M o n t f o r t . pag. ßj//., Knorr P . II. II, T . I *
Fig. 6.
Unterscheidet sich durch die sternförmige, mit
mehrern vertieften Punkten umgebene Öffnung an
der Spitze, und gehört zu den sehr seltenen Arten,
Welche noch eine nähere Prüfung erfordern.
Aufserdem ist noch eine zahlreiche Suite von Alveolen
aus den bereits angegebenen Gegenden, und
auch in Horn- und Feuerstein aus der Gegend von
Amberg, von Aachen undaus dem Mecklenburgischen
vorhanden , welche wahrscheinlich v e r s ch i e d e nen
Be l emni t e na r t e n angehören, und worunter
sehr schön gehaltene und lehrreiche Stücke befindlich
sind, (56 Ex.)
Mon t f o r t hält bekanntlich die A l v e o l e n für
eigenthümliche vom Belemnit verschiedene, ihn blos
nach Art der Pholaden bewohnende Thierarten, und
führt daher einige Arten unter besondern Nahmen,
als Ache l o i s p y rami d ans p. 358 tmd Cal l i r-
hoe alv eol a ta pag. 362 auf. Schwerlich m chte
jedoch diese Behauptung bey allen, welche Gelegenheit
haben, die Belemniten gehörig zu untersuchen
und zu beobachten, gtofsen Beyfall erlangen. Die
A l v e o l en Verschiedener Belemnitenarten unterscheiden
sich häufig durch die veränderte Richtung ihrer
Nervenröhre, entweder mehr in der Mitte, oder zur
Seite der Schaale auf ähnliche Weise, wie bey den
Orthoceratiten,
Eine Beiemnitenart die Mon t f o r t p. 378 an‘
führt, und die auch im Kno r r P. II. Sect. II. p. 133
F. M. G. VII. f. 4 abgebildet und beschrieben ist, der
Chr y s a o r h e r c in in u s des Mon t f o r t , der
nicht nur bey Hü t t e n r o d e am Harz in Eisensteinlagern,
sondern auch bey St. Ca tha r i n e in
Kreide Vorkommen soll, ist mir noch nie zu Gesichte
gekommen , und verdient noch weitere Prüfung.
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