
bemerklich, wo anscheinlich die Nervenröhre befindlich
war.
Alles, was bisher angeführt worden ist, wird
es hoffentlich rechtfertigen, wenn ich ihn hier nur
einstweilen, bis zur vollständigen Aufklärung, unter
diese Familie aufnehme, und nur der Umstand hat
mich hierzu bewogen, dafs man allerdings Conca-
znerationen wahrnimmt, und hi erb ey keiner Täuschung
unterworfen zu seyn scheint.
T. VIII. r. i. liefert die Abbildung des Orthoceratites
flexuosus» von welchem mir bis jetzt
noch keine Zeichnung bekannt geworden ist. Das
vorliegende Stück verdiente wegen der noch daran
befindlichen Schaalenüberreste ganz vorzüglich eine
Darstellung. Er ist in der Petrefactenkunde S. 52.
ausreichend beschrieben.
Auch vom Orthoceratites falcatus haben
wir, so viel ich weifs, noch keine ganz richtige Darstellung;
daher er Taf. VIII. F. 2. a. b. abgebildet,,
und bereits in der P etr ef. K. S. 53 beschrieben worden
ist.
Taf. XI. F. 1. a. b. ist ein kleineres Bruchstück
des S. 55* der Petrefactenkunde beschriebenen
^t"thoceratites undulatus. Die wellenförmige
Streifung der Schaale besteht in erhabenen Linien,
die sich nach den Absätzen der Concamerationen zu
mehr erheben, und ganz besonders scharf hervor-,
treten.
Orthoceratites nodulosus F. 0. a. b. der
nämlichen Tafel, und gleichfalls S. 55. der Petr ef.
K. beschrieben, wird hier, so wie der vorhergehende
, nur in einem kleinern Bruchstücke abgebildet,
weil diefs durchgängig mit Schaale versehen uud
vö llig hinreichend i s t , um ein deutliches Bild desselben
zu verschaffen. D ie in der Petref. K . angeführten
Abbild, sind nicht gu t genug gezeichnet.
Von den übrigen bis jetzt bekannt gewordenen
O r t h o c e r a t i t e n a r t e n des Uebergangskalksteins
sind gröfstentheils sehr gute Abbildungen vorhanden,
und in der Petref. K . angeführt worden. Nur O r-
t h o c . e r emi t a w ird in der Folge noch eine Abbildung
erfordern, w en n w i r erst Exemplare erhalten
haben, deren Schaale noch unbeschädigt geblieben
ist.
D ie A m m o n i t e n a r t e n des Uebergangskalksteins
sind noch nicht hinreichend bekannt, um sie
vollständig anführen zu können, und nur alsdann
Werden w i r hierzu gelangen, w en n mit der Benennung
A l p e n k a l k s t e i n ein bestimmter Begriff ve rbunden,
und der bis jetzt darunter begriffene sogenannte
ältere Kalkstein nicht mehr mit dem Ueber-
gangskalkstein verwechselt w ird . Bis zu weite re r
Aufklärung lassen sich daher auch nur die nachfolgenden
beiden Arten mit Sicherheit zu den Versteinerungen
des Uebergangskalksteins zählen.
T . IX. F. 2. a. b. Am m o n i t e s p r im o r d i a l i s ,
der S. 65. der Petref. K . ausreichend beschrieben w o r den
is t , und I
T . IX. F. 1. a. b. A m m o n i t e s a n n u l a t u s ,
der in der Petref. K. S. 61. a. beschrieben is t ,
und eine eigenthümliche Abänderung ausmacht.
Ohngeachtet w i r schon viele Abbildungen desselben
b esitzen, schien mir doch eine vö llig richtige Darstellung
desselben um so nothwendiger, w e il die
Beschaffenheit seines Rückens in keiner Zeichnung
gehörig ausgedrückt ist.