
37^ X. Polypiten.
2. Alcyonites clavatus.
Ein grofses im Gestein, eingewaclisenes Exemplar aus
Jurakalkstein der Gegend von Amb e rg (i Ex.)
Aehnlichkeit mit A l c y o n i um ar b oy e um , t u b u l o “
Sum und a s b e s t i n u m . Es-per T. i : 2. ß . T, i i . und
T. 5 . , P a r k i n s. or g, rem. Fol. II. T. VII. fig. I.
Ein sehr deutliches und schönes Exemplar, an
welchem auf der einen Seite auch die innere Struck-
tur bemerklich wird.
Aufserdem sind noch mehrere kleinere Exemplare,
zum Theil wieder mit andern Alcyonien - Arten überwachsen,
welche gleichfalls hierher gehören möchten.
(8 Exi)
3. Alcyonites asterolatus.
In Hornstein von Amberg. ( 1 Ex.)
Conf. P a r k i n s o n , org. rem Vol. II. T. IX . f ig . 2.
Seine undeutlich sternförmigen kleinen Poren
würden ihn als Madrepore ankündigen, wenn die
innere Strucktur der Versteinerung, welche sich 'V.-5
den Madreporen fast stets hinreichend verräth, nicht
entgegen stände. Vielleicht könnte aber das Original
weit eher zu den ästigen Spongien gehört haben.
4. Alcyonites rugosus.
In Hornstein von Arnberg. Unterscheidet sich durch
seine sehr nützliche ringelförmige Oberfläche, M Ex.)
5. Alcyonites digitatus.
Aus dem Peter sberge bey Mastricht. (1 Ex..)
Fiel Aehnlichkeit mit Alcyon. d i g i t ä t u m L in n .
Alcyon. lo b a tum P a l l . , P a r k i n s o n , o r g . rem. Vol,
II. T. IX . fig . 5. und T, X . ß g . 6.
Die äufserst feinen fast microscopischen Punkte
der Oberfläche, und der höchst zarte strahlige Bau
der Koralle im Durchschnitt zeichnen sie hinreichend
aus.
6. Alcyonites texturatus.
In Übergangskalkstein aus S chwed en. (i Ex.)
C o n f P a r k i n s . o rg. rem. Vol. I I. T. X . fig. *—
und T, X . f ig - 6. , • ■
Unterscheidet sich durch seine pyramidale Gestalt
und die theils gekörnte theils gleichsam gestrickte
Oberfläche von allen übrigen, es bleibt jedoch zweifelhaft
ob er nicht zu den S p ong i e n gehört.
7. Alcyonites striatus.
Im Übergangsk^lkstein der Eiffel. (4 Ex.)
Ein räthselhaftes Geschöpf der Vorwelt, das von
einigen wohl mit Unrecht zu den Echinitenstacheln
gerechnet worden ist, weil selbst die vollständigsten
Exemplare nicht die mindeste Spur eines Stiels zei
gen. Eben so wenig möchte erzu Al c y o n . f 1 c u s
gehören, wohin er ebenfalls gerechnet worden ist.
Er kömmt theils breit gedrückt, theils länglich rund,
in Form der.Echin. -Stacheln, theils ganz apfelrund
vor, und ist stets regelmäfsig der Länge nach gestreift.
Die Streifung läuft zu beyden Seiten in einen gemeinschaftlichen
Mittelpunkt zusammen. Einstweilen
mag dieser Bürger der Vorwelt, der so viel
ich weifs, bis jetzt weder beschrieben noch abgebildet
ist, hier seine Stelle angewiesen erhalten.
5. Alcyonites globatus.
Exemplare von sehr verschiedener Gröfse aus Jurakalk-
stei n des Cant. Base l und von Amberg. (4 Ex.)