
Von mir in der Pet r e f . K. S. 332. Nr. 8« En-
crin. P a r k in s o n i i benannt. Die Sammlung
besitzt gegenwärtig eine sehr lehrreiche Suite, welche
ich gröfstentheils der Mittheilung des Hm. Miller
verdänke.
Sp. 2. Api o c r i n . e l l i p t i cus . Säule elliptisch,
Nahrungskanal rund, Anfügungsflächen der
Säule quer gestreift mit erhabenen Riefen (ridged).
Wahrscheinlich gehört ein ziemlich vollständiger
Kronenknopf und einzelne in meiner Sammlung
befindliche Säulenglieder hierher.
Gen. II. P ent a c r in i t e s .
Die Säule an der Spitze sich nicht erweiternd,
und fünfeckig, die Finger aus einer einzigen Reihe
Glieder gebildet, der Nahrungskanal rund, die Anfügungsflächen
der Säulenglieder die Figur von fünf
Blumenblättern darstellend. '
Sp. t. Pe n t a c r i n . c ap u t me d u s a e . Die
helfenden Seitenarme rund, in einfacher Reihe,
Säule glatt, Säulenglieder gemeiniglich abwechselnd,
kleiner, und gröfser. Pe nt a c r in . v u l ga r i s ; der
Petref, K. S. 327.
Es scheinen bey dieser und den andern Penta-
crinitenarten zuweilen kleine Abänderungen in der
Beschaffenheit der Säulenglieder vorzukommen, welche
Aufmerksamkeit verdienen.
Sp. 2, Pent a c r i n . b ri ar eus . DieHülfsseiten-
arme eckig, in einfacher Reihe, Säule glatt. Pe n tacrin.
b ri tanni c us, Petref. JK. S. 323.
Sp. 3. Penta c ri n . sub angul a r i s . Hiilfssei-
tenarme in doppelter Reihe, Säule glatt.
Hierher gehört der Pentacrin. v. Bo 11 im Württemberg.
und von Gö p p in g e n und wahrscheinlich
auch ein gegenwärtig in meiner Sammlung befindliches
Exemplar aus der Gegend von Amberg.
Sp. 4. Pent a c r in. bas al t i f ormis. Die
Säulenglieder von gleichförmigerer Dicke.
Diese Art erfordert offenbar noch fortgesetzte
nähere Prüfungen, da sie bisher nur noch sehr unvollständig
in einzelnen Sternsäulengliedern zum
Vorschein gekommen ist. Meine Sammlung hat
zahlreiche, und zum Theil sonderbar abweichende
Säulen dieser Art aufzuweisen.
Sp. 5. Pent a c ri n . t über cul atus. Die Säule
höckerig. Auch diese Art erfordert noch fortgesetzte
Prüfung in recht vollständigen Exemplaren.
Gen. III. E n c r i n i t e s .
Die Finger aus. zwey Reihen Glieder bestehend,
Säule rund.
Sp. 1. Enc r ini t . mo n i l i f o rmi s . Säule
rund, Nahrungskanal rund.
Encr i n i t . l i l i i f o rmi s , Petref. K. S. 335*
Nr. 13. Miller hat S. 40. Taf. 1. Fig. 1. A. ein Exemplar
der Lilienkrone dieses Encriniten abgebildet,
das eine besondere Art oder Spielart zu seyn scheint,
und daher noch weitere Prüfung erfordert.
II. Abthei lung. SemiartieulaEa.
Schildähnliche Glieder bilden den obern becherförmigen
Körper des Thiers, welche unvollkommen
aneinander gefügt sind.
Gen. IV. P o t e r l öcr ini tes .
Becken aus fünf Gliedern gebildet, fünf Rippenschilder
tragend, die Säule sich nicht erweiternd, die
Finger aus einer einzigen Reihe Glieder gebildet,
Säule rund, Nabrungskanal rund, Anfügungsflächen.
v. Scliloth. Nachtr. Z. Petref. K. F