
speluncar ius , ausHöli 1 enk a lk st ein von Glücks-
b t u n n und L i eben stein, (g Ex. )
Z e ig t einige Sehnlichkeit mit G o r g o n , j u r j u v a c e a
Esp. Pfl. Th. T. 4 i .
Ohngeachtct dieser Keratophyt mit einer fast
ganz ähnlichen Kojallenkrusie, wie der vorhergehenr
de überzogen, und. überhaupt nahe verwandt ist, so,
scheint er doch in der Art und Beschaffenheit seine?
Verzweigung abzuweichen , und eine eigenthümliche
Art zu bilden. Zuweilen hat er in einzelnen Fragmenten
das Ansehen einer Se r t u l a r i a , wozu er-
jedoch schwerlich gehören möchte.
IV. E s c h a r i t e ru
(Gen. Eschara Pall. Flusira Linn. und Lamark.)
l. Escharites retiformis. *)
Eine Suite von ganz vorzüglich schönen Exemplaren*
Wie sie sich nur selten in dem Hohlenkalkstein zu G 1 ii c k s-
prunn und L i e b e n s t e i n finden, Qj,Ex'.)
Er scheint eine Mittelart der Vorice.lt, zwischen der
E s c h a r a , den fe in gegitterten S p q n g i e n und der M i t -
i l e p o r a c e l l u l o s a E.inn ., m i l l e p . r e t e p o r a Pall.
$_) Neuerlich sind die Nahmen Eschara und Fl u s t r a
verschiedenen Geschlechtern beygelegt, und überhaupt
mehrere Ooralleufanülien aus guten Gründen von L a -
marh und Ochen getrennt worden. In des letztem
so vorzüglichem L e h r b u c h e der Z o o l o g i e ist in
Ansehung der Fl u s t ra pag. 85 P. L nachzulesen, und
T. II, u. III. zu vergleichen. Bey dem Pet refacten-
Sy S t e r n läfst sich, aus den bereits angeführten Gründen,
auf diese neuern Eintheilungen nicht durchgängig Rücksicht
nehmen.
auszitmachen, E s p e r P f . T h . T , l mi l l e p . und zeigt
in Absicht seines übeigen Baues die meiste JehnhchkeU mit
F l u s t r a f o l i a c e a Pall. E s p e r f l u s t r . T . l ,
Aus einem gemeinschaftlichem Stamm laufen
krautblättrige Verzweigungen trichterförmig aus, welche
von einem fein durchlöcherten Netz wie uberstrickt
erscheinen, und der Versteinerung ein sehr
zierliches Ansehen geben. Bey drey Stücken der Suite,
hat sich dieses feine Netz noch gröfstentheils erhalten
, hey den übrigen nur einzeln, und hier sind
nur netzförmige Eindrücke auf der Oberfläche sichtbar.
Einige Stücke sind übef 6 Zoll im Durchmesser.
2. Escharites fomiculosus.
Zwey Exemplare, worunter das eine vorzüglich schön,
erhalten ist, aus Übergangskalkstein der Gegend von R e -
y a l in Es t land. (aE x .)
Scheint mit E s c h a r a f o r n i c u l o s a Pall. Ao. 12 dis
meiste Sehnlichkeit zu haben.
Die Richtung der filetartigen Streifung der Oberfläche
in der Bmndung, aus^ einem gemeinschaftlichen
Mittelpunct, zeichnet diesen Eschanten vor allen
übrigen aus,
Escharites J , milleporatus.
Eben daher. Er ist höchst wahrscheinlich eine blofse
Varietät von Es char i tes spongi tes , der durchgängig
im Übergangskalkstein zum Vorschein kömmt. ( i Ex.)
4. Escharites madreporatus.
Ein sehr deutliches, schön gehaltenes Stück aus Üeber:
gangskslkstehi der Gegend von Go th e nb arg. (1 E x.)
Zeigt * Sehnlichkeit mit M a d r e p . p u n c t a t a Esp,
T . 70,