
U n t e r e r
P r äm o la r 4.
Untere
Molaren.
dcutung derselben bei H., s em isp in o su s . P3 bei H. scmispinosus mit mehr-gebogener
und relativ höherer Hauptspitze als bei H. nigriceps. PdgiQbei H. semispinosis hat den ursprünglicheren
Typüs besser bewahrt und slimmt deshalb besser a'.s P3 mit P : bei PI. nigit-
ceps überein. Milchzähne kleiner als Ersatzzäbne. — Bei einem Exemplare von H. nigriceps
ist eine kleine Innenspitze vorhanden. Bei demselben Exemplare (Figv: 42) kommt zwischen
den in gewöhnlicher Entfernung voneinander stehenden C und P 2 ein P 1 vor (Krone etwa
wie C, aber kleiner, e in e Wurzel); r;
M ic r o g a le und L im n o g a le (Fig. 2, 4, 6, 8, j8 j jP 4 hat vollständiges« Molarform:
vordere Basalspitze nach innen gerückt, Innenspitze völlig ausgebildet. P4 und Pd4 übereinstimmend.
Bei M. pusilla, dobsoni und Limnogale R - er relativ höher und kürzer als
bei MEeowani, longicaudata und gracilis.
O ry zo r i& te s (Fig. 12) wie M. jsswäni.
Bei l’ o tam o g a le (Fig. 22, 23* 2% hat sich die hintere BasÄpitze zu äheÄi^ tt-
lichen Innenspitze ausgebildet. Pd4 größere Länge-als."P4.
, S o le n o d o n (Fig:. £§§57.),; Pd4 dei-Si cubamMSt;M 1 ähnlicher als P4, indem beäfti
ersteren eine vordere Basalspitze vorhanden ist, welche P4 fehlt; dagegen kommt beim P 4
des S. paradoxus diese Spitze vor.
Bei Genitetes und E r ic u iu s (Fig: 30, 34) ist P4 von denjselbejt Typuswie. bei
Microgale und Oryzorictes; Pd 4 nur durch geringere Größe verschieden.
He.mice.ntK-.es: Mit der Verlängerung:!: ^ - lZahneg bildet sigiiTdie Innenspitze ähsv
rück; bei Pd4 von H. nigriceps noch deutlich, ist sie schon etwas schwächer bei P4||er-
selben Art, während sie bei P4 und Pd4 von 11. -semispinosus gänzlich versc'nwtmden ist.
Bei M ic r o g a le und L im n o g a le (Fig. 2, 4, |p jlli8 ) hat sich an M3 |pie hmt&|j||
Basalspitze (Hypoconid) zu einer Art rudimentären zweiten .¿(Tilconid“ '( (nach Osborns fßer-
minalogie) aüsgebildet, das sich aber durch geringere Größe und durch das Fehlen der
Innenspitze von dem ersten „Triconid“ unterscheidet. Ganz, ebenso (verhält sich M3 bei
S o le n o d o n (Fig. 58), Durch diese Differenzierung ist ^ » M i r ’bedeSetiiL länger als M i
und M 2 geworden. O r y z o r i c t e s (Fig. 12) und P o tam o g .a le (FfgJ 2g|(iveihalten sich«
wesentlich wie die "vorhergehenden, doch ist die: hintere Basalspitze bei M i und M z größer
als bei den obengenannten. Bei C e n t e fe s (Fig. 36) und EriculusF|pig. ist die hintere
Basalspitze des letzten Molars nur wenig größer als bei den anderen Molaren. Bei Ericuius
ist der letzte Molar (M.2 oder M3) kleiner als der vorhergehend^®
Bei allen Molaren und bei P4 und Pd4 , differenziert sich — v^|chieden bei verschiedenen
A r t e n » ; eine vordere, äußere Basalspitzh aus dem Cingulum; "bei Sjolenodon
ist jedoch dieselbe nur angedeutef^;;;-.
Bei H em ic e n te te s . semispinas-us (Fig. 44) ist die Krone der Molaren, verglichen
mit dem Verhalten bei H. n ig r ic e p s (Fig 49) stark verlängert, verschmälert und niedriger
geworden, wobei zugleich besonders die Innen- und hintere Basalspitze der Rückbildung anheimfällt.
Bei einem Exemplare von H.. semispinos||i (Fig, einerseits, ein M4 vor;
handen, welcher kleiner als einer der vorhergehenden Molaren ist.
II. Chrysochloridae.
Von älteren, auf eigenen Untersuchungen gestützten Darstellungen des Zahnsystems
der Chrysochloridae sind zu nennen P e t e r s ’ (52) und M iv a r t s (66) Arbeiten, vor allen aber
D o b so n s (82) und H u e ts (85) umfassende, auf Studium mehrerer Arten gegründete Beschreibungen.
Erst vor kurzem glückte es mir (04), den bei diesen Tieren bisher unbekannten Zahnwechsel
nachzuweisen. Nachdem ich vergebens zwei junge Individuen verschiedener Altersstufen
von Ch. a u r e a auf Spuren eines Zahnwechsels untersucht, gelang es an Schädeln
C P2 PCI3+ 4M1+ 2 + 3
L a L c
T ex tfig. L C h r y s o c h l o r i s a u r e a : a Schädel von oben, b derselbe mit teilweise erhaltenem Milchgebiß,
c Unterkiefer mit dito, die beiden letzteren von der Seite gesehen. ’/, nat. Gr.
dieser Art, w e l c h e v o l lk om m e n e rw a c h s e n e n I n d iv id u e n a n g e h ö r e n un d
s ic h in k e in e r B e z ie h u n g von g a n z a lte n I n d iv id u e n u n t e r s c h e id e n , einen
Zahnwechsel nachzuweisen und zwar an I I— und P - 4 (Textfig. Lb, c). Wenn mir auch
zurzeit Stadien fehlen, an denen auch die übrigen Antemolaren b e id e r Dentitionen zu beobachten
sind, so geht doch aus der Vorgleichung des Gebisses eines der oben erwähnten
jungen Schädel mit dem älteren unmittelbar hervor (Fig. 49— 51), Textfig. LI), daß a l le Ante-
molaren gewechselt werden, und daß alle Antemolaren im jungen Schädel Milchzähne sind.
Dasselbe hat Sich für die beiden anderen vorliegenden Arten (Chr. h o t te n to ta und tre-
v e ly a n i) nachweisen lassen. Eingehende Vergleichung deckt nämlich konstante, wenn auch
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