
durch, daß; die beiden äußeren Wurzeln verwachsen sind. P l l j ist,-entgegen dem Verhalten
bei Oryzorictinae, kleiner als! P3. n
G en te teB f P3 (Textfig:, XXXIV a, b) hat keine labiale Leiste; der 2 ähn ist größer
und mehr verschieden von den übrigen i'rünioiarco als bei anderer; Cenretidae. Trolgjdieser
V®§cKiedenheit verrät sich der Zusammenhang « C e n t r i mit den übrigen durcÄolch e
Individuen (Textfig, XXXV a, b), bei .denen in d&Ä .'Verlängerung S r hinteren Basalsgitze
nach vorn eine Spitze lateral 'Von der Hauptspitze auf tritt, wo dui eli ,^ei n e kleine dreieckige
Konkavität begrenzt wird. Pd3 (Textfig. XXXVI a, bestimmt.viel besser als P3 mit
den Vorher behandelten Céntetidae überein ip fc is t relativ niedriger und länger, hat eiile;; gut
ausgebildete, Spitzen tragende labiale®Leiste, starke vordere BasalspitZiX^und größeren
Innenhöcker.
Der dritte Prämölar sowohl des Milch, a ls . Ersa ■: .. hei_ E r ic u lu s (Textfig'
XXXVII a, b) unterscheidefßjich dadurch von demjenigen dés Milchgebissèl l l l i MicrB M
wani und Oentetes, daß die Hauptspitze nach innen fp/kß und g n i i t die Längsachse2 d& ,,
konkaven dreieckigen. Feldes mehr quer zu le g en kommt und den größten Teil der Kau-
fläche einnimmt; zugleich hat die gesamt*? Krone einen im VerhältnSzür ||ng« :® | Ä n
Breitedurchmesser erhalten. Durch die lingualwärts erfolgtXßVanderuirg der H ui]' 'yjejjjpll
die vordere Basalspitze sich mit der von der histeren Baéalspitze ausgehenden J f c te mehr '
oder weniger vollständig verbinden können. Am weitesten ist dieser Prozeß bei.E, t e l f a i r i
(Textfig. XXXVIII a, b) gediehen; P3 unters6heidet|4?i3Ìi nur durch etwäs höhere Plaupt-
und größere vo rd fjl Basalspitze von P 4- Pd^ ä f kaun^Vpn P3 verschieden.
-Wie schon erwähnt, hat P2 eine Gestaltung, welche, b ei E r ic u lu s t e l f a i r i j(Tex:t-
fig., XXXVIII a, bflfunäohst mit der deh P3 bei MiJfJäobsom uberemstimmt und wie d ie s «
mit Innenhöcker und entsprechender Wurzel ausgbrustllSist Bei E. | p t o s u s (Textfig.
X X X V 11 a, b) (ist er etwas einfacher und hat Seilten InnenhodKÄSt
#3 und Pd3 bei :Hemi,#intetes s d h h Ä n sich denen bei Qryzpridte zunächst an,
entbehren abÄctes Hypoconus und S ® ‘Wurzel. Bei Hem. n ig JÄ p s i^ T e x tfig . XXXIX,
X L a , b) ist die Krone relativ und absolut höher und länger als bei Hem. s em isp in o su s .
(Textfig. XLIfl), bei dem P.3 durch stärkere Hakenkrümmung der Hauptägitze, Schwund
der vorderen und Schwäche Ser hinteren B a s a ls p Ä am melsjteh. Mb dem Verhalten hei
den übrigen Centetidae abweicht; bei beiden ist die hintere Wurzel stark ausgemidei in der
Längsrichtung des Kiefers. Bei Hem. nigriceps ist zwischen P3 und P4 kein, bei Hem. semispinosus
ein bedeutendes Diastema vorhanden. Pd3 ist dem P3 der entsprechenden Ar;-hehr
ähnlich. Bei einem Exemplar von Hem. s em isp in p g u s (Textfig.-..XLIIa|das im übrigen
nicht von den anderen derselben Art abweicht, | | g § P 3 größer^Ubereinstimmung mit dem
Verhalten fcti Hem. nigriceps als mit den übrigen Artgenossen, indem sowohl die Kronenform
mehr nigrieeps-ähnlich ist, als auch das Diastema zwischen P3 und P4 fehlte ®
p4 Der vierte Prämolär unterscheidet sich in der Hauptsache folgendermaßen vom dritten
H- (Textfig. XXV, XXVI, XXVIII, XXX, XXXIb): die Hauptspitze ist lingualwärts gerückt
und die labiale Leiste hat sich dadurch der vorderen Basalspitze nähern oder sogar sich
mit ihr verbinden können, wodurch das von dieser Leiste und von der Hauptspitze eingé-
schlpssene konkave Feld vergrößert wird und gleichzeitig, infolge der geringeren Höhe der
Hauptspitze; mellf; horizontal ,|ti liegen kommt. Im einzelnen ergeben sich manche Ver-
Ifjhiedenheiten.
Bei P 4 von M ic r o g a le (Textfig. XXVIÜ, XXX) ist die mittlere Spitze der labialen
Leiste stärker als. die vordere und hinteig.mit ihr zusammenhängende Basalspitze; die hintere
Basalspitze ist einfach oder doppelt. Bei einigen Exemplaren von Mi®, cowani und dobsoni
trägt die mittlere I.abialspitze eine hintere Nober.spir-ziv, P4 bei L im n o g a le (Fig. 16, 17)
Ä rh ä ltR ich wesentlich wie hei Micrqg-ale, nu|jgist der Großenunterschied der labialen
Spitzen geringer; hintere: Hasalspi® doppelt.
Iki ttefiei M i t tB o w a m und gj;ac 11 yk-ume||i;l!<::det sich von l\j dadurch, daß die
mittlere LabjalspitiS kaum l||)|iei ist als die -Basalspitzen, welche doppelt sind, so daß im
ganzen fünf Labialspitzen vorhanden sjnd, wodurch ciac größere Cbereinstiranv.mg mit M i,
P ^existiert, hervorgerufen wird.
Bei O r y z o r i c t S steht die Ausbildung der labialen Pani« des P4 (Textfig. XXXII) etwa
auf derselben Stufe wie bei P3 von XIicrogale, d.h. die Hauptspitze. ist nicht so weit lingualwärts
geruckt, daß die labiale LeislgMch mit der vorderen B a Ä p it z e hqt vereinigen können. Also:
die" ¡Umformung der Pramolaren zum Molartypus m ifh t j j : l i in dem verlängerten Oryzorictes-
Kiefer|BBl|bei P 4, bei Microgale bei P3 und in dem staric verkürzten Ericulus-Kiefer schon
bei p jfed ten d . Pd4 bei Omo r i-.j « £ ■%. XX XIIlS tim m t dagegen mit Pd4 bei Micr.
I|l>wam und somit- a|l|i bess® als P4 mit M. 1 überein, da die mit fünf Spitzen versehene
Labialieisjl vollkommen zusjmm.ienhängend ist. DiBi Hauptspitze ist bei P4 und i’<l.-J mit
einer hinteren Nebenspitze versehen.
Bei Pd4 ds?) P H am o g a le i(Fig. 24Hg£iSt diejgbiale Leiste ganz so wie bei Mi#S-
gale und Oryzorictes entstanden und weist "ganz dieselbe . ..Anzahl Spitzen, .(5) und in der-
iihben Anordnung wietibeim letzteren auf; ^^hlnneÄöckef^jsi; jbdoch. stärker als bei den
anderer; Ceutetidon, undjltke. Uau-ptspnze ist doppelt. P4 (Fig.|^™ 21) unterscheidet sich
VÜI Hd4 wesentlich nur dadurch, daß, er.im Verhältni^Kur Länge bedeutend breiter ist; die
geringe Ausbildung der labialspitzen bei P4 der untersuchten Exemplare beruht wohl nur
auf s)ärkere. Abkar.ung.
Bei P.4 des S o lcn o d o n (Fig. 57) ist die Hauptspitze lingualwärts gerückt und ähnelt
S ehr deii: M i. PdJfgFig: 55) hat dgk LabiaSeiste mit vierp^pfiln, von denen die vordere
und hintere Basalspitze die größten sind; die Innenspitze isfe sehr klein. Pd4 ist länger als
P4, welÄer ¡piztere b S » ,^ s .P d 4 mit M i übereinstimmt.
P.4 bei I -Iemicen te tes n ig r ic e p s (Textfig. XXXIX). schließt sich dem P4 bei
(Iryzoricies zunächst an, unterscheidet sich aber dadyreh, daß die labiale Leiste nur angedeutet
ist und daß vom Innenhöcker nur die Wurzel erhalten ist. Bei, Hemic;. s em i s p in o s u s
(Textfig XLMfeh lt jedteiiSpur der Labia)leiste®be.nÄ|wie die Wq^el d ^ ; Innenhöckers.
Pd4 bei Hem. n ig r ic e p s (Textfig. XL) unterscheidet sich von P4 dadurch, daß die Hauptspitze
weiter lingualwärts gerückt und eine Labialleiste mit Spitze deutlicher ausgebildet ist,
so daß Pd4 besser als P 4 sowohl mit: dem M i bei Plemicentetes als mit P4 (resp. Pdq) bei
Oryzorictes übereinstimmt. Aus dem Umstande, daß die Hauptsjritze ganz an den lingualen
Rand ¡gerückt ist und gleichzeitig der Innenhöcker:: unter Zurücklassung seiner Wurzel verschwunden
ist, resultiert, daß hier: bei Pd4 die Hauptspitze faktisch von der Wurzel des
Innenhöckers getragen wird. Die fragliche Wurzel, i||£gm i t einem Funktionswechsel unter-
Zoologioa. Heft 49.