
sowohl wie des hinteren dorsalen Stückes ist mit Borsten besetzt und nur die hinterste Partie der
oberen Cardiopyloricalklappe ist borstenfrei.
Es sei bemerkt, daß die Dicke der oberen Cardiopyloricalklappe bei den einzelnen Exemplaren
nicht ganz gleich ist und daß sie bald tiefer, bald weniger tief in das Lumen eindringt. Das Exemplar,
von dem die Zeichnungen der Querschnitte entnommen sind, zeigte die größte beobachtete Entfaltung
der Klappe.
Das u n t e r e S e i t e n s t ü c k des C a r d i a a b s c h n i t t e s (c. u. st., Fig. 14,
15? 18—30, 41—44) beginnt über dem Oesophagus etwa in dessen halber Länge. Es stellt in seiner
ganzen Ausdehnung eine beträchtliche Verdickung der Magenwand von ganz markanter Gestalt
dar. Bis ziemlich zum hinteren Abschlüsse der oberen Cardiopyloricalklappe hat es eine gleichförmige
Ausbildung. Es zeigt hier die Gestalt eines dreiseitigen Prismas, ist also im Querschnitte dreieckig.
Eine Seite fällt mit der äußeren Magenwand zusammen, eine zweite ist schräg nach innen oben
gerichtet und die dritte ist schräg nach unten innen gegen das ventrale Stück gekehrt. Da diese,
dritte Seite nur die halbe Breite der beiden ändern hat, ist das Dreieck des Querschnittes gleichschenklig.
Die in das Lumen des Cardiaabschnittes gerichtete Kante des dreiseitigen Prismas ist
ziemlich scharf und leistenförmig und diese Ausbildung wird noch durch die Gestaltung der nach
unten innen gerichteten Prismenfläche erhöht. Diese ist nämlich nicht flach, sondern zeigt in ihrer
Länge zwei kehlenförmige Aushöhlungen. Einmal wird dadurch die Schärfe der nach innen gerichteten
Prismenkante, die den Namen cardi acal e Se i t ens tückl ei s t e (st. 1.,Fig. 18—28, 44) führen
mag, stärker ausgeprägt und dann findet sich zwischen den beiden Kehlen eine freilich nur schwach
sich erhebende Längsleiste, der K a m m t r ä g e r (k. tr., Fig. 19—28). Die nach innen oben
gerichtete Seite des Prismas, ebenso die Seitenstückleiste in der ganzen Rundung ihrer Kante sind
mit Borsten besetzt. Die an der Leiste stehenden Borsten sind ganz besonders kräftig, fast zahnartig
ausgebildet. Sie greifen fingerförmig mit denen der Gegenseite sowohl, wie mit den schöpf-
förmigen Borsten der Mittelcrista des ventralen Stückes ineinander und bilden das Vo r f i l t e r .
Ganz besonders gestaltete Borsten stehen auf dem Kammträger (Fig. 47):
Hier ist eine sich über die ganze Länge erstreckende Chitinleiste vorhanden, die nahe
ihrer Basis in regelmäßiger Anordnung eine Reihe von kreisrunden bis ovalen Löchern hat. Zwischen
diesen Löchern, bis nach dem Rande ist die Leiste etwas verdickt, unmittelbar vor den Löchern
aber dünner. Derartig wechseln pfeilerartig verdickte und dünnere Querstreifen in der Leiste ab.
Jeder d ü n n e r e Streifen setzt sich in der Form einer langen Borste fort, die eine äußerst feine
nur bei starker Vergrößerung sichtbare Fiederung trägt. Die Borsten stehen ganz regelmäßig an der
Chitinleiste, wie die Zinken an einem Kamm. Ich nenne deshalb das ganze Gebilde den Kamm,
(k., Fig. 19—30, 44, 47).
Die „Zähne“ des Kammes legen sich über die feinen Borsten auf der Oberseite des Ventralstückes
und sie reichen bis nach dessen Mitte, legen sich also hier an die Mittelcrista an.
Gegenüber den hinteren Partien der oberen Cardiopyloricalklappe beginnt der Bau des unteren
Seitenstückes sich etwas zu ändern. Auf der nach oben innen gekehrten Prismafläche tritt eine nach
hinten zu rasch an Tiefe zunehmende kehlenförmige breite Aushöhlung auf, durch die das Seitenstück
in zwei Partien, einen oberen und unteren Flügel (Fig. 27—30) zerfällt. Der obere Flügel nimmt an
Ausdehnung zu, der untere ab, die Kehle zwischen ihnen verschwindet dadurch wieder und schließlich
haben wir nur noch einen einheitlichen Teil (Fig. 30), der dem oberen Flügel entsprechen würde.
Am unteren Flügel verschwindet der Kammträger etwa dort, wo die Mittelcrista des ventralen
Stückes aufhört Der Kamm selber reicht noch ferne Kleinigkeit weiter nach hinten (F k 301
ü n - i r s “ — ¿ 5
■ H i HflH HI^D weiter nach hinten als die obere Cardiopyloricalklappe Da
H H H H H f l H ü aUS d6m °ardiac“le“ H B Abschnitt g e L e r -
pyloricäle Wand gegenüber “ °ben ” ^ °berm HÜgd beIeits ein Stück
HAH ■ RH Seitenstü0k fl Hfl Stück hegt eine tief,gebildete Furche, die v e n t r a l e m m rinnenartk aauuss--
nochmals genauer auf sie zurück. S 61 * 6 “ f UI ° b ff 'Wei ter unten kommen wir
I d M ™ A B ZUm Abschnitte.. Wie eben erwähnt geht seine Achse nicht
gekrüAt0 So 1 R R A H A A ! weiter> sondern ist etwas winkelig nach unten gegen diese
gehuckt. So kommt es, daß seine dorsale Wand länger is t als seine ventrale. Ein dorsales Stück
1 ■ | H 9 K B H in seinen vorderen Partien. Seine ober f l I H A H A f l Rfl! geIagerten I S i o h e r e n S e i t e n s t ü c k e
(p. o. st., Fig. 14, 28-34, 45) gebüdet. Sie sind nach innen vorgewölbt und schließen sich zwischen
die nnnenformig ausgebildete pyloriqale Dorsaliurche (p. d. f. Eig 28—34) Nach h in te r,
nimmt die Wölbung der oberen Seitenstücke allmählich ab, bis sie ganz vraschwindet Gleich IR
B H B B | i B A Und i 0bere Magenwand erhält allmählich eine f l
mäßige Dicke und gleichmäßige Rundung (Fig. 35-39). Die hintere Partie der dorsalen Wand
des Pylorusäbschnittes erstreckt sich nun als eine ciiitinige rinnenförmig ausgebildete Duplikatur
„kkaanmn ssike aa'llss ein Vhi ntte res „7do rRsaleAs S tück“ ädUeßse IPeynl Borusäblscdhensi tMtesa Sbenestr akcehMteenn. H S baben. Man
s. U ° RR ¡M RRR 31~ 37> Es H R sich unterhalb der unteren Cardiopyloricalklappe
i H — 111 das W r e H A Am Ende des E^ oruaa,bsohnittes ündet.sie noch eine Fort-
HVotsprungeHs, des zung eBnforBmigeAn FoBrtsatz °ebs e(nz .i mf. eFni g“. 1d4a,S 3L4u-”3e7n) . deSE Dr airsmt ees rst dreeiresctrkeicgk ednadnenn
1 B — H ü 6me ,®pltze breisrundem Querschnitt aus. In seiner hinteren Hälfte stehen
auf der Oberseite sowohl wie auf der Unterseite Borsten.
ddeerr HbeidenB LebBerganHge, inH der HMedia naeUnf edienm kBle°indeesn z^ahn DaratrigmeesS, ’ nach hinten geri|chte tEeisn mZäüpnfdcuhnegf
gleichsam eme winzige Wiederholung des zungenförmigen Fortsatzes (Fig. 36, 37 45).
Die ventrale Wand des Pylorusäbschnittes wird gebüdet durch das p y 1 o r i c a 1 eW e n t r a 1-