
Fig. 1
Fig. 2
Fig.
Fig. 4
Fig. 5
Fig. 6
Fig. 7
Fig. 8
Tafel XXXI.
Sämtliche Zeichnungen wurden m it dem Ab b e sehen Zeichenapparat angefertigt.
Medianschnitt durch eine Larve der 2. Generation von Cunina proboscidea Metsch., die sich zu
teilen beginnt. — 450 X .
Medianschnitt durch eine etwas ältere Larve derselben Generation. Das ursprüngliche einschichtige
Ektoderm ist vielschichtig geworden und läßt eine äußere epitheliale Zellenschicht
(dunkel gemalt) und eine innere, aus polygonal abgeplatteten Zellen (interstitielle Zellen) bestehende
Schicht erkennen. Beide Schichten des Ektoderms formieren die aborale stolonenähnliche
Wucherung (st). An der Stelle, wo man die Vorstülpung des Entoderms in die Ektoderm Wucherung
erwarten könnte: eine Gruppe kleinerer, dunkler Kerne, die sich als Abkömmlinge der interstitiellen
Zell-Kerne erwiesen haben. — 450 X .
Teil eines Schnitts durch die aborale EktodermWucherung (st) einer älteren Larve derselben Cuninen-
Generation. Die Wucherung h a t eine kurze gedrungene Gestalt angenommen. An ihrer distalen
Kuppe h a t sich das Epithel drüsig differenziert und eingestülpt (dr). Die so entstandene „Drüse“
ist von ihrer Umgehung durch eine chitinartige Lamelle (1) abgegrenzt. Um die Wucherung herum
zieht sich eine Furche (*), die dadurch entsteht, daß sich im Umkreis der stolonen-ähnlichen
Erhebung die interstitiellen Zellen sehr schnell vermehren, um schließlich die Genitalanlagen (g)
zu formieren. — 300 X .
Teil eines Schnittes durch dieselbe Ektoderm Wucherung mit der apikalen „Drüse“ , stärker vergrößert.
Die der „Drüse“ benachbarten Zellen zeigen Spuren von Entartung. — 1040 X-
Schnitt durch ein sehr junges Entwicklungsstadium der Cunina parasitica Metschnikoff. Die
Larve h a t sich mit ihrer großen Nähr- und Bewegungszelle (Phorocyte) im Gewebe des Wirtstieres
(Geryonia) verankert. 1. Stadium der Entoderm-Entwicklung. Phor = Phorocyte. -^-1040 X.
Medianschnitt durch eine ältere Larve der Cunina parasitica. Der Durchgangsschlitz der Larve
für ihre Phorocyte in ganzer Länge getroffen. Die Entodermzellen der Larve an ihrem Scheitelpol
in lebhafter tangentialer Teilung begriffen. Die Tochterzellen weichen zur Bildung der Gastral-
höhle (gastr) auseinander. — 450 X .
Schnitt durch eine jüngere Knospenähre (C. parasitica) vom Typus II. Die beiden opponierten
starren Tentakel (t) in Rückbildung begriffen. Das Entoderm des Gastralraumes von der benachb
arten entarteten Phorocyte abgegrenzt durch eine Lamelle unbekannter chemischer Natur.
— 100 X . ,
Illustriert den Anteil, welchen das entartete Phorocytenplasma an der Bildung jener Lamelle,
die den proximalen die Phorocyte umschließenden Hohlraum der Knospenähre auskleidet, nimmt.
Die im Phorocytenplasma verstreuten Kügelchen sind Produkte des Kernzerfalls (durch zentripetale
Verdichtung des Paranuclein-Blockes entstanden). — 450 X .
Virlagsimchhandlmg, Nägds JlFSproesstr. Stuttgart