
figur. III sind unter a zwei solche willkürliche Teilchenkomplexe aulgezeichnet, die auch u n t e r e
i n a n d e r verschieden sind. Es gilt wieder, daß die B-Teilohen (o) beweglicher sind als die A-
Teilchen (X), und die C-Teilchen (•) wiederum beweglicher als die A-Teilchen. Es sei nun angenommen,
daß sich die drei Beweglichkeiten verhalten wie 1: 5: 11. Dann erhält man nach der Zeit 1 das unter
b dargestellte Bild.1) Es entstehen me h r f a c h e P e r i o d e n , falls die beiden Scharen sich
überhaupt im Baume treffen. Der Moment, in dem dies stattfindet, hängt natürlich in erster Linie
ab von dem Abstand der beiden Komplexe, sodann aber auch von dem Unterschied in der Beweglich-
Textfigur IV.
.keit der Teilchenarten. Je größer dieser Unterschied, um so länger werden bei gleicher Bewegungszeit
die Flocken auseinandergezogen, um so eher werden sie sich treffen.
Die weiteren Umformungen, welche diese zusammengesetzte Flocke bei andauernder Bewegung
durchmacht, sind in etwas übersichtlicherer Weise in Textfigur IV dargestellt worden. Bild 0 stellt
einen horizontal wie vertikal aus Reihen gleichbeweglicher Teilchen periodisch zusammengesetzten
Schwarm dar, wie er also aus der Verschmelzung mehrerer h o m o ge n geschichteter Komplexe
entsteht. Es ist selbstverständlich, daß statt der einzelnen Reihen auch ganze homogene Schwärme,
z* ^ vorigen Abschnitt beschriebenen Formationen angenommen werden, ohne daß sich das
■ *) Bei ändern B ew eg lich k e it Verhältnissen würde sich nur die Zeit, nicht das endgültige Bild ändern.
Resultat grundsätzlich ändert. Die drei Teilchenarten mögen nun die Beweglichkeiten 1, 1,33...
und 1,66 . . . haben. Dann erhalten wir nach der Zeit 1 Bild 1. Es findet bei der ersten Bo-
wegung ebenfalls eine Verbreiterung des ganzen Komplexes und eine Lockerung desselben statt,
wennschon beides in relativ beschränktem Maße. Die A b s t ä n d e der Vertikalreihen gehen nur
an den beiden E n d e n des Komplexes (im-Sinne der Bewegungsrichtung) über das Normale hinaus.
Ganz anders sieht aber der bewegte Komplex nach der z w e i t e n Zeiteinheit aus (Bild 2, Figur IV).
Hi e r i s t e ine t y p i s che h e t e r o g e n e S c hwa r m b i l d u n g e i n g e t r e t e n .
o
o
X X X
o
Textfigur IV (Fortsetzung).
Die Ab s t ä n d e (oder Zwischenräume) der einzelnen Vertikalreihen betragen das D r e i f a c h e
des normalen Maßes. Gleichzeitig aber haben sich die dreierlei Teilchenschwärme p e r i o d i s c h
k o n z e n t r i e r t derart, daß j ed e einzelne Bank aus allen d r e i Teilchenarten aufgebaut wird.
Von besonderem Interesse erscheint nun, daß bei w e i t e r e r Fortbewegung diese typische
heterogene Schwarmbildung sich zunächst wieder verwischt. Bild 3 und 4 in Figur IV zeigen zwar
wieder die zunehmende Verbreiterung und Lockerung des sich fortbewegenden Komplexes, jedoch
nur am „frontalen“ und „apikalen“ Ende des Komplexes eine periodische Bankbildung mit vergrößerten
Zwischenräumen. Der Komplex setzt sich m. a. W. hier zusammen aus einem n i c h t
periodisch orientierten Mittelkern und relativ schwach periodischen Endstücken. Charakteristisch
ist außerdem für diese Mittelstadien die Tendenz der Endgebiete, wieder zu h o m o g e n e n Schwarm