
zellen (st und crtj in s trik te r Befolgung einer typischen Vorschrift ihren bezüglichen,Schwestern
darin vorausgeeilt waren ( F i g ||||||f i j
E s g a b k e in M e r km a l m e h r, w e d e r in F o rm n e c h L a g e , n o c h iS d e r r e l a t iv e n
Z a h l d e r B l a s to m e r e , d a s d ie j é t z t v ie r z e h n z e llig 6 '¡Ñ a c h k a tnm e ñ fS ic h a f t d e r u n t e r e n
F u r c h u n g s k u g e l v o n d e n A n f o r d e r u n g e n d p r i 'S t r e n g e n T y p u s n o c h u n te r ^ E h ie d e n
h ä t t e . Hier w a r das Ziel erreicht.
Dagegen Hess die Gosantform des E m b r y ^ die ja im wesentlichen durch den Z u s t a n d
d e s E k t o d e rm s bedingt wird, noch immer jene regelmässige Begrenzung vermissen, die für
das n o rm Ä Stadium charakteristisch ist. Zwar lag die. vorde rste Spitze d er ektodermalen Haube,
die über: (Nacht ihre K lü ftu n jlv o lle n d e t h a l t * j e t z t mit (J^r Längsstreckung der ventralen
Gruppe in gleicher Flächt, und oben, wo die Utzellen äeSjSchlundÄzusammenstiesseh,- h a tte
sich eine helle Ektodermzelfe, ganz wie im Typus, zwischen |p sre in g ed rän g t. Allein von einer
irgendwie mit der normalen' vergleichbaren Zusammensetzung des Rückens und der Seiten w a r
immer hoch keine R ed é (Fig*i42);.-r
Rechts hinten aber, «wischen dem Ektoderm und dem rccluen Schwanzzelienpaarc
k l a f f t e t i e f u n d d e u t l i c h je n e L ü c k e , cttfr-.iä^fckon-am T a jje -ito th e r wie ein pro memoria
für die in Verlust geratenen Familienglieder erschienen war.
Au f d ie se r Stufe Veiner Entwickelung is t mein Riese, nachdem er fünf T a g e iang^alle
Fährnisse einer solchen Untersuchung, das Austrocknen und Anfeuchten des P räp a ra te s, das
vielfache Rollen in jed e r Richtung glücklich überstanden hatte, durch Platzen .seiner Eischale
zu Crimee1 gegangen. -
III.
Geschichte eines Dreifach-Zwillings,...:
(Taf. IV, Fig. 44—61, Taf. V , Fig. 62 64.V
F ü r die analytischen Betrachtungen, die ich an das mitgetcilte Thatsachenmaterial
knüpfen-werde, is t die folgende Schilderung fast überflüssig. Wenn wir darin den Nachweis
finden, dass eine völlig isolierte Zelle des Ascariskeimes sich mit; derselben Zuverlässigkeit als
Teil des Ganzen fortentwickelt, wie die verschobenen, ih re r normalen Nachbarschaft beraubten
Blastomere der T-Riesen, so hält vielleicht mancher ein so lch fä Ergebnis für kaum noch der
Mühe wert. Aber ich will die Mitteilung des einzigen von mir beobachteten Falles darum
nicht unterlassen, weil die Bestätigung des Erw arteten immerhin nicht schaden kann, weil wir
ferner doch noch einiges für die Analyse wichtige Detail d a rau s lernen werden, und endlich,
weil es an und für sich eine so merkwürdige kleine Geschichte ist.
1.
Ich fand einen D r e i f a c h r i e s e n d e r V a rie tä t bivalens von d e r ungefähren Gestalt
eines Gamma (Fig. 44). Zwei seiner Schalen ha tten sich breit vereinigt, die dritte, rechtwinklig
angesetzte, war oblong, .nachBben hin zugespitzt und stand mit den ändern durch einen
ungewöhnlich! engen Kanal in Zusammenhang,
Genau die gleiche Form, besass das lebendige P lasma im Innern dieses Schalenkomplexes;
denn unser Monstrum stand noch auf, jener frühen Stufe der Entwickelung, in welcher Schale
und El ohne trennenden Zwischenraum sich aneinanderschmiegen. Wie hei normalen Eiern
derselben Stufe w a r das Plasma de% Kiesen in der Peripherie überaus hell. W a s e r von
DottefköiitChen enthielt, h atte sich ifffljorm von Wolken um die Kerne zusammengezogen.
Solcher Körnchenwolken gab /e s zwei: die eine, grössere, nahm die Mitte d e r im walzenförmigen
Teil d e r i ío á a l e enthaltenen PUtsmamasse ein, die andere lag, jenseits des Kanals in der
unteren Zelle.
Es dauente zunächst noch volle drei T a g o n i s das Ripsengebilde überhaupt zu Teilungserscheinungen
überging. In dieser Wartezeit geschah jedoch zweierlei.
Erstens konzentrierte sich das Plasma des Riesen — ganz in der Weise der normalen
E n tw icke lungfl-zauf ein g e r im g ^B v o lum ,¿ 5,9, .dass jetzt zwischen ihm und der Schale der
übliche,ieeig; R aum, freilich nicht ringsum, wie-sonst,., «ändern nur an den beiden Enden des
gammaförmigen Gebildes in Erscheinung trat.
f Und zw e it e n s g in g m it d e n K e r n e n e tw a s , v u r , E leider so sehr im Schatten der
Dotterwolken, dass mir vieles und vielleicht das wichtigste verschleiert blieb. Als ich den
R ie sin fand, lagen die Kerne, d. h. die 'b.e.klen hellen Flecke, d:e aus der Wolke sie umgehender
Dotterkömehen undeutlich hervorschimmerten,. wei^'yon' einander getrennt. Am zweiten Tag e
w a ren sie schärfer begrenzt, und ich erkannte, .dass in der unteren Abteilung ein einziger,
ziemlich grö sse r Kern, in der .Oberen Doppe'-kammer aber eine Gruppe von wenigstens drei
kleineren enthalten w a r (Fig. 45). Dabei h a tte sich der A b s t a n d d e r h e l l e n F l e c k e u n v
e r k e n n b a r v e rm in d e r t . Besonders der untere Kern w a r ziemlich hoch in seiner Kammer
, emporgestiegen, u n d ich h a tte eine Idee, dass er sich durch den Kanal hindurch in die obere,
g rössere Plasmamasse hinüber begeben werde. — Am Morgen des dritten Tages fand ich ihn
völlig aus seiner Wolke herausgetreten und so hoch oben im Kanal, dass zwischen ihm und
de r verengten Schalenwand n u r eine schmale Lage von Eiprotoplasma übrig blieb. D ort sass
e r offenbar fest. Es waren ab er in der Nacht auch die kleineren Kerne des obcien Schalen-
raumes, von ih re r Dotterwolke begleitet, näher an den Engpass herangekommen. Je tz t löste
sich einer von diesen aus der Gruppe seiner Gefährten, tr a t in den Bereich des dotterireien
Protoplasma ein (Fig 46) u n d p a s s i e r t e o h n e S c h w i e r ig k e i t in l a n g s am e r W a n d e r u n g
d e n K a n a l! — W a s drüben geschah, entzog sich aufs neue der Beobachtung, denn beide Kerne
versanken alsbald in der dunklen Dottermasse. Doch vermute ich, dass entweder eine Ver-
sclimelzung der beiden oder doch eine sehr innige Berührung zustande kam, wie wohl zu
gleicher Zeit auch die in der oberen Abteilung verbliebenen Kerne miteinander vereinigt w urden.
Denn als gegen Abend der lichter werdende D o tte r - einen leidlichen 'Einblick gestattete, sah
ich in jeder der beiden Abteilungen B und zw ar wieder im Zentrum d a z u g e h ö r ig e n Plasma-
bereiches B einen einzigen bellen Kcrntleck von etwas länglicher Form (Fig. 47).
De r ganze Vorg an g hatte sieh ohne Strahlungserscheinungen abgespielt.
Nunmehr drängten die Ereignisse in rascherem Tempo der Mitose zu. Während das
Pla sm a sich immer s tä rk e r zusammenzog, so dass an den blinden Enden der Gesamtschale
weite leere S äum e zur Ausbildung kamen, verloren die beiden Kerne aufs neue ihre Deutlich