
2. Ged. Pl a t in gewöhnlich in Schüppchen und
kleinen Körnern, nur in den Seifenwerken an der
Bjelaja Gora bei Nischne-Tagilsk auch in grösseren
Klumpen bis zu einem Gewichte von 20 Pfunden.
Die grösseren Stücke sind hier häufig mit Chromeisenerz,
zuweilen auch mit Serpentin verwachsen (II,
386),
3, Ged. I r i d i um in kleinen Körnern und Kry-
stallen (II, 396);
4 — 6. L i c h t e s und die beiden Arten von
dunklem Osml um- I r i d i um in kleinen sechsseitigen
Tafeln, Schüppchen und Körnern (II, 390).
7. Ged. Kupf e r in abgerundeten kleinen Körnern.
8. Di amant in dodecaüdrischen Krystallen mit
gewölbten glänzenden Flächen (II, 457).
9. Z in n o b e r in kleinen Körnern, zuweilen auch
in grösseren Geschieben bis zu einem Gewichte von
anderthalb Pfunden (II, 460).
10. E i s e n k i e s in kleinen Krystallen und Körnern,
die stets in Eisenoxydhydrat umgeändert sind
(II, 462).
11. E i s e n g l a n z gewöhnlich in Schüppchen,
kleinen Körnern und tafelartigen Krystallen, selten in
grösseren Krystallen wie zu Nagornoi bei Beresowsk
(II, 467).
12. T i t a n e i s e n e r z in kleinen, selten in grösseren
Körnern, in letzteren zuweilen mit Gold verwachsen
, wie auf den Seifenwerken bei Bissersk,
Nischne-Tagilsk und Kysehtimsk (II, 468).
13. Ma g n e t e i s e n e r z gewöhnlich in kleinen
scharfkantigen Krystallen, die zuweilen mehrere Linien
gross sind, seltener in Körnern (II, 476).
14. Ch r ome i s e n e r z gewöhnlich in kleinen
Körnern, seltener in kleinen Krystallen (Octaedern)
mit rundlichen Kanten, in den Platinseifen bei Nischne-
Tagilsk auch in grösseren Geschieben mit körnigen
Zusammensetzungsstücken, die öfters mit Platin verwachsen
sind (II, 476).
15. Rut i l in abgeriebeneu einfachen oder Zwil-
lingskrystallen, nicht selten auch in Quarz eingewachsen
(II, 469). .
16. Anatas in kleinen, zuweilen mehrere Linien
grossen Krystallen (II, 469).
17. P y r o l us i t in einzelnen Geschieben (1,231).
18. Corund in blauen, oft ziemlich durchsichtigen
Krystallen, sowie
19. Z e i l a n i t in schwärzlichgrünen Körnern in
mehr oder weniger grossen Blöcken von
20. Ba r s owi t eingewachsen (II, 152).
21. Qua rz meistentheils in kleinen abgerundeten
Körnern, zuweilen in Fuss-grossen Blöcken und selbst
in durchsichtigen Krystallen (II, 471).
22. Grana t in kleinen bräunlich- und bläulich-
rothen Leucitoedern (Eisenthon-Granat), zpweilen auch
in gelblichrothen Dodecaedern (Kalkthon - Granat)
(II, 487).
23. Z i r k o n in kleinen fast mikroskopischen,
aber stark glänzenden und dadurch doch leicht erkennbaren
Krystallen (II, 495). x
24. P i s t a z i t gewöhnlich in kleinen grünen unkenntlichen,
selten in so deutlichen kleinen Krystallen
wie zu Neiwinsk (I, 296).
25. Di a l l a g in kleinen grünen Blättchen (I I ,
499).
26. Hy p e r s t h e n in kleinen Geschieben mit
körnigen Zusammensetzungsstücken (II, 498).
27. Malach i t in kleinen Geschieben.
Von allen diesen Gemengtheilen sind Quarz und
nächstdem Magneteisenerz wohl die häufigsten, so dass
bei dem Verwaschen des Seifengebirges, die auf dem
Wascbheerde zurückbleibenden schwereren Gemengtheile
(der Schliech) gewöhnlich Jfast nur aus Magneteisensand
bestehen, und die davon abgewaschenen leich