
tem Talk - und Chloritschiefer (Krassik) aufsetzt, von
O. nach W . streicht und seiger fällt1).
3) T i t a n e i s e n e r z findet sich in eingewachsenen
Krystallen von der Form des Eisenglanzes, zuweilen
von bedeutender Grösse, wie auch in kleinen
derben Parthien, in dem Miascit des Ilmengebirges
bei Miask (Ilmenit) (11,59); in sehr kleinen Krystallen
in den Drusenräumen des Bitterspaths von Werchnei-
winsk fl, 302); in losen, gewöhnlich nur kleinen Körnern
in dem Seifengebirge, wie z. B. von Werchoturs-
koi (1,290) und Newinsko-Stolbinskoi (1,299). ln diesen
Körnern ist es zuweilen auch mit Gold verwachsen
vorgekommen, wie in den Seifenwerken von
Beresowskoi bei Nischne-Tagilsk, von Soimonowsk bei
Ky schtimsk und bei Bissersk (II, 145).
3. Rutil
findet sich in eingewachsenen, zuweilen 3 Zoll gros-
sen Krystallen in dem Glimmerschiefer von der Tako-
waja, ostwärts von Katharinenburg, mit Smaragd,
Phenakit u. s. w. (II, 382), in ziemlich dicken Krystallen
mit blauem krystallisirtein Corund in dem Barsowit
von Barsowskoi bei Kyschtimsk (II, 150)2) ; ferner
nach L i s s e n k o in kleinen Krystallen mit Octaödern
von Magneteisenerz in Bitterspath, der in einem einen
Fuss mächtigen Gange in dem Chloritschiefer des
Berges Raschkipa beiPoläkovvsk (II, 177) verkommt’);
* ) In dem Aufsatz steht : lorsqu'elle (la veine) arrive en contact
avec le g ît e a u r ifè r e , elle s ’y montre sous la fo rm e de fra gm en ts
cristallisés octaédriques e t dodecaédriques. Dergleichen Krystalle
kommen aber nicht beim E isen g lan z , sondern beim Magneteisenerze
v o r ; wenn daher die Beobachtung richtig ist, so wäre der derbe Eisenglanz
mit Magneteisenerz gemengt, oder vielleicht die ganze Masse
kein Eisenglanz, sondern Magneteisenerz.
s ) Ich sali ein solches Stück in der Sammlung der mineralogischen
Societät in Petersburg.
s ) Vergl. Annuaire du Jo u rn a l des mines de Ru ssie 1835 p • 51.
Wahrscheinlich kommt der Bulil auch in langen nadelförmigeu Kryund
endlich io kleinen losen Körnern und Bruchstiik-
I ken von einfachen oder den knieförmigen Zwillings-
Krystallen nicht selten in dem Seifengebirge, beson-
I ders von Nikolajewsk bei Polewskoi (I , 255), wo er
I auch zuweilen in Quarz eingewachsen vorkommt, von
I Neiwinskoi (I, 296), Schabrowskoi (I, 158) u. s. w.
I 4. Anatas
| findet sich am Ural, wie überall, nur krystallisirt in
aufgewachsenen oder losen Krystallen, oder in losen
Krystallbruchstücken. ln aufgewachsenen Krystallen
d hat er sich in den Spalten eines Chloritschiefers von
1 Schabrowskoi bei Katharinenburg gefunden ( I , 157),
I die Krystalle sind nur klein, aber sehr glänzend; in
I losen Krystallen und Körnern in dem Seifengebirge
I von Bortewskoi bei Nischne-Tagilsk und von Adolphs-
I koi bei Bissersk (I, 323 und 360). Aus dem Seifen-
I gebirge von Bortewskoi erhielt ich einen tafelförmigen
I Krystall von 5 Linien Breite.
5. Pyrolusit
kommt in sehr kleinen Krystallen mit nierenformigem
Psilomelan aufgewachsen auf eine gleiche Weise, wie
im Siegerischen, und in tropfsteinartigen Massen, die
aus deutlich fasrigen Individuen bestehen, und mit ei-
| nem Ueberzuge von Psilomelan bedeckt sind, auf der
I II, 117 erwähnten Achtenskischen Grube bei Slatonst
I vor1). Ein derbes loses Stück fand sich in dem Sei-
I fengebirge von Nagornoi bei Katharinenburg (I, 231).
s t a l l e n in durchsichtigen Bergkrystall eingewachsen zu Mursinsk vor,
I wenn anders der rothe S trah lsch ö rl, den P a l l a s auf diese Weise,
I besonders an einem grossen Stücke in der Sammlung des Grafen
I Alex, S t r o g a n o f f i n Petersburg (neue nordische Beiträge B. V
I S, 276) beschreibt, Rutil ist. Dergleichen Stücke führen in Russland
I den Namen Wolossalik (Haarsteine),
*) Ich verdanke H e rrn Major v, I, i s s e n k o einige Stufen von
diesem Fun d o rt. Auf der genannten Grube findet sich auch brau-
I uer erdiger W'ad.