
(I, 172), am See Auschkul (II, 165), wo sich mit ihm
ungleich auch Chromeisenerz findet; in dem Talk-
schiefer z. B. bei Bilimbajewsk ( I , 125) und in der
Schischimskaja Gora bei Slatoust (II, 119), in dem
Glimmerschiefer westwärts von Slatoust (II, 116); in
dem Granit und Dioritporphyr bei der Grube Taratars-
koi bei Slatoust (II, 139).
Wo das Magneteisenerz in grossen Massen vorkommt,
findet es sich in grob- und feinkörnigen Zusammensetzungsstücken
und dicht, in den Höhlungen
und Spalten auch in Octaedern oder mehr noch in
Dodecaüdern krystallisirt. So findet er sich in den
grossen Magnetbergen Wissokaja Gora bei Nischne-
Tagilsk (I , 3 1 0 ), dem Blagodat bei Kuschwinsk (I,
3 4 5 ), dem Easchkanar bei Nischne - Turinsk (1 , 37.9)
und dem Ulu-Utasse-Tau bei Magnitnaja (II, 180),
und in der kleineren lagerartigen Masse in Chloritschiefer
der Nasimskaja Gora bei Slatoust (II, 134).
Im Seifengebirge findet sich das Magneteisenerz
wie da, wo es eingewachsen vorkommt, meistentheils
in kleinen öctaßdern krystallisirt. Es kommt hier in
grösser Menge und in der Regel unter den kleineren
Gemengtheilen nächst dem Quarze am häufigsten vor.
4) Ch r ome i s e n e r z findet sich nesterweise derb
und eingesprengt in Serpentin, oder lose im Seifengebirge.
In grösseren derben Massen mit körnigen Zusammensetzungsstücken
in der Gegend von Syssertsk bei
Eatharinenburg, bei dem Dorfe Fomina und bei dem
See Schtschutscbje (I, 215 und 275), auf den westlichen
Abhängen des Eatschkanar ( I , 380) und bei
Eyschtimsk (II, 157); an beiden letzteren Orten mit
Uwarowit und Rhodochrom. Fein eingesprengt in dem
Serpentin zu Malo-Mustowskoi, nördlich von Eatharinenburg
(I, 289) und beim See Auschkul mit fein eingesprengtem
Magneteisenerz (II, 165) u. s. w.
Lose ljpdet es sich in den Platiaseifen westwärts
von Nischne-Tagilsk (1 ,329), und hier vielleicht ganz
ohne Magneteisenerz, theils in kleinen Eörnern, zuweilen
auch in kleinen Octaüdern, die jedoch nie so
scharfkantig wie die in dem Seifengebirge vorkommend
en Octaüder des Magneteisenerzes sind, theils in
grösseren Geschieben mit körnigen Zusummensetzungsstücken,
worin nicht selten gediegenes Platin eingewachsen
vorkommt, wie auch nicht selten kleine Oc-
taßder von Chromeisenerz in den Höhlungen der grösseren
Platingeschiebe sitzen. In geringerer Menge
findet sich das Chromeisenerz auch in den Goldseifen,
wie z. B. von Malo-Mustowskoi (I, 289) u. s. w.
8. Psilomelan
in nierenförmigen Massen mit Pyrolusit auf der Achtenskischeu
Grube bei Slatoust (vergl. Pyrolusit).
b. Verbindungen von R mit Basen.
a . T ita n a te und Tantalate.
1. Perowshit
findet sich nur krystallisirt in 1 bis 3 Linien grossen
aufgewachsenen Hexaedern mit krystaliisirtem Chlorit
und Magneteisenerz in Höhlungen im Chloritschiefer
der Nasimskaja Gora bei Slatoust (I I , 128 und 131).
2. Aeschynit
kommt nur krystallisirt vor in schwarzen prismatischen
Erystallen, die in einem Gemenge von fleischrothem
bis gelblichweissem Feldspath und Albit und grünlichschwarzem
Glimmer im Ilmengebirge bei Miask eingewachsen
sind. Die Erystalle umschliessen öfter einen
Eern von Feldspath, auch kommen kleine Zirkonkry-
stalle in ihnen auf- und eingewachsen vor (II, 70).
3. Pyrochlor
findet sich nur krystallisirt in Octaödern, die glattflächig,
doch nicht'Sehr glänzend bis zu einem halben