
lajewsköi bei Minsk. Ein Stuck) 2,249 Gr. schwer,
enthielt:
Silber '" ' 7,27
Kupfer 0,18
Eisen * 0,08
Gold und Verlust 92,47.
17) Gold aus dem Goldsande von Schabrowskoi
bei Katharinenburg. Ein einzelnes Stück, unförmlich,
aber von glatter Oberfläche, und recht passend, um
das spec. Gewicht desselben zu bestimmen. Es wog
6,847 Gr. Sein spec. Gewicht .war im natürlichen
Zustande 19,099, im geschmolzenen Zustande 19,100.
Es wurde ausgeplattet und hiervon- ein Stück von
3,049 Gr. zur Analyse genommen. Vor dem Lötbrohr
mit Phosphorsalz geschmolzen., färbte es dasselbe nicht
im geringsten. In Königswasser löste e s sich ganz
auf, und setzte-, bei Verdünnung der Auflösung mit
Wasser,, nur erst nach einiger Zeit einen geringen
Niederschlag von Chlorsilber ab; es war also fast
reines Gold, wie auch schon aus dem grossen spec.
Gewicht erhellt. E s enthielt jedoch mehr Kupfer
als alle Goldproben, die ich analysirt habe. Es bestand
aus:
Gold 98,96
Silber 0,16
Kupfer 0,35
Eisen 0,05
99,52.
18) Gold aus den alten Gruben von Katharinenburg.
Ein unförmliches Stück, das wahrscheinlich in
Brauneisenerz, der aus Eisenkies entstanden war, g e sessen
hatte, wovon an dem Stucke auch noch etwas
Zusehen war; aus der königlichen Sammlung in Berlin.
Ein Stück von demselben abgemeisselt, das 3,1045 Gr.
wog, enthielt:
Gold 92,80
Silber 7,02
Kupfer 0,06
Eisen 0.08
99,96.
19) Gold aus den Gruben von Beresowsk. Ein
Stück,„an welchem das Gold in Blättchen in Brauneisenerz
eingewachsen war, aus der königlichen Sammlung
von Berlin. 4,6428 Gr. enthielten:
Gold 93,78
Silber 5,94
Kupfer 0,08
Eisen 0.94
99,84.
20) Gold von Titiribi in Columbien; eine kleine
Druse auf Quarz aufgewachsen, von Herrn A. von
Humbo ldt der berliner königlichen Sammlung verehrt.
Das Gold war sehr mit Quarz gemengt. Die
einzelnen undeutlichen Krystalle, die sich sehr leicht
von der Druse ablösen Liessen, wurden auf dem Amboss
ausgeplattet, konnten indessen doch auf diese
Weise nicht völlig von Quarz befreit werden; daher
sie mit dem noch etwas anhangenden Quarz in Königswasser
aufgelöst wurden. Sie wogen 2,358 Gr.
Das Gold von Titiribi ist sehr silberhaltig,, und die
Analyse mit Königswasser ist daher hierbei nicht zweckmässig,
doch ward ich dazu durch die schöne goldgelbe
Farbe des Stückes verleitet. Es musste lange
mit Königswasser digerirt und dasselbe mehrmals abgegossen
und durch neues ersetzt ^werden; dennoch
liessen sich manche Plättchen von Chlorsilber nicht
mit dem Glasstabe zerdrücken, sie enthielten indessen
kein Gold mehr. Das Chlorsilber wurde, nachdem es
geschmolzen und gewogen war, mit .Ammoniak digerirt,
worin es sich vollkommen auflöste, bis auf den
geringen Rückstand von Quarz, der 0,0135 Gr. wog,
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