
gen Kalkstein eingewachsen zu Achmatovvsk (II, 125},
in noch grösseren aufgewachsenen rauhen Krystallen,
welche die Form von Lencitoödern mit nur untergeordnet
hinzutretenden Bodecaßderflächen haben, mit kry-
stallisirtem Chlorit auf Gängen im Chloritschiefer zu
Achmatowsk 125 und 131), und endlich in gros-
sen Massen derb mit unebenem Bruch, und an der
Gränze mit dem körnigen Kalkstein krystallisirt auf
den Turjinschen Gruben bei Bogoslowsk (1, 400).
6. Venuvian
von grüner Farbe und mehr oder weniger durchsichtig,
kommt in auf- und eingewachsenen Krystallen und
in eingewachsenen Körnern in der Gegend von Sla-
toust an mehreren Orten vor, zu Achmatowsk in Chloritschiefer
eingewachsen, und auf den Klüften desselben
mit Chlorit krystallisirt (II, 128 und 131), in der
Schischimskaja in aufgewachsenen Krystallen mit Kalk-
spath (II, 131) und auf der Beresowaja Gora in kleinen
eingewachsenen Krystallen und Körnern in weis-
sem dichtem Granat (II, 131), ein .Vorkommen, das
wegen des Heteromorphismus des Granats und Vesu-
vians recht bemerkenswerth ist. Die Krystalle sind
in allen Fällen nur niedrige quadratische Prismen;
7, Epidot.
1) P i s t a z i t kommt am ausgezeichnetsten yor:
zu Rächety bei Katharinenburg (I , 129), 8 Werste
von der Eisenhütte Achtenskoi bei Slatoust (11, 117)
und zu Achmatowsk bei Slatoust. ln Rächety findet
er sich auf einem Quarzgange in Granit; die Krystalle
lien Masse und die leichte Zersetzbarkeit durch Salzsäure sind überhaupt
C harakte re, wodurch diese Speci.es des Granats ausgezeichnet
ist.
sind einen Zoll gross und drüber, haben sehr glatte
und glänzende Flächen, und sind von den Seiten des
Ganges, dessen Saalband sie gleichsam bilden, in den
Quarz hineingewachsen. Bei Achtenskoi findet er sich
wahrscheinlich auf eine ähnliche Weise; in Achmatowsk
kommt er aber aufgewachsen vor, auf Klüften
in Chloritschiefer, in zuweilen einen halben Zoll gros-
sen, sehr ausgebildeten und glänzenden Krystallen mit
Diopsidkrystallen *). An anderen Orten findet er sich
weniger ausgezeichnet, so in kleinen körnigen und
stängligen Parthien mit Corund und Glimmer in Bar-
sowit eingewachsen zu Barsowskoi bei Kyschtimsk
(II, 154); derb und stänglig mit gelbem Feldspath
verwachsen von Tschernoi Osero im Ilmengebirge (II,
94); in 3 bis 4 Linien langen dünnen Krystallen mit
unbestimmter Endkrystallisation in dem Oligoclas-Por-
phyr von Ajatskaja bei Katharinenburg (I , 144); und
endlich feinkörnig und dicht in einem Gemenge mit
Quarz, einen besonderen Höhenzug zwischen der Kussa
und Schumnaja bei Slatoust bildend (II, 116).
Ganz neuerdings erhielt ich einen sehr grossen
schönen Pistazitkrystall des Ural von Herrn Capt.
Ko k s ch a r o f f bei seiner Durchreise durch Berlin.
Er ist aus der Gegend von Slatoust, an welchem letzteren
Orte ihn Herr Ko k s c h a r o f f selbst erhalten
hatte, und, nach dem ansitzenden Chlorit zu urtheilen,
wahrscheinlich von Achmatovvsk. Der Krystall hat
etwa einen Zoll Grösse, dabei aber ein so ungewöhnliches
Ansehen, dass ich ihn doch nur erst nach genauerer
Untersuchung für Pistazit erkannte. Diess
J ) Ich verdanke Herrn L i s s e n k o eine schöne kleine Druse
mit Pistazit von diesem Fundort. Der Pistazit is t demnach den in
Achmatowsk vorkommenden und II, 123 aufgeführten Mineralien hinzuzufügen.