
7. K u b u s f r u t i c o s u s L .
(386) wie (379). Taf. XVII, Fig. 8 und 9.
F. Löw 39: 458; 45: 32. — Nalepa 39: 28. 82.
F u n d o r t : Prov. Posen: Bromberg.
Eriophyes gibbosus Nalepa 236. 81.
F u n d o r t : Schlesien: bei Schwarzwasser; Niederösterreich.
(387) wie (382) und (390).
,,Es kommt auf der Unterseite der Blätter, an den jungen (heurigen) Zweigen, an den Blütenstielen,
den Blütenkelchen und selbst noch auf den reifen Früchten vor. Auf den Blättern bildet es
größere Rasen, manchmal aber nur ganz kleine, ziemlich regelmäßig angeordnete Schöpfchen. Es
erscheint, senkrecht auf der Blattfläche besehen, mattgrün wie diese, von der Seite besehen, weiß und
seidenartig, glänzend.c ‘
F. Löw 38: 12.
Eriophyes rubicolens (Canestrini [1891]?)
Nalepa 39: 28 n. 83 (1898).
F u n d o r t : Niederösterreich: auf Holzschlägen und Waldlichtungen bei Piesting, Ober-
Piestin'g und Felbring. Nicht selten. (1885.)
8. R u b u s f u s c o - a t e r Weihe et Nees.
(388) wie (379).
Fr. Thomas 11: 350.
9. R u b u s f u s c u s Weihe et Nees.
(389) wie (379).
Fr. Thomas 11: 350.
10. R u b u s G r em l i i Focke.
(390) wie (382) und (387).
(Eriophyes rubicolens Canestr.)?
r . Löw berichtet über ein sehr starkes Auftreten dieses Erineums 1885: „nicht nur die Blätter,
sondern auch die Zweige, die Blütenstiele und selbst die Blütenkelche, sind von ihm bedeckt. Auf
den Blättern überzieht es vorzugsweise die Unterseite der Haupt- und Seitennerven und bildet an
der Blattunterseite entweder kleinere oder, größere, zusammenhängende Hasen von unregelmäßiger
Gestalt, welche sich meist über mehrere zwischen den Seitennerven liegende Zwischenräume erstrecken,
oder äußerst kleine, rundliche Häschen, welche oft in großer Anzahl auf der Blattspreite zwischen
den Nerven sitzen. Eigentümlicherweise entspricht einem jeden unterseitigen Erineumrasen, groß
oder klein, ein aus etwas kürzeren Haaren bestehender Rasen auf der Oberseite, welcher dieselbe Größe
und Gestalt hat wie der an der Unterseite des Blattes befindliche. Die Zweige und Blütenstiele sind
in kürzeren oder längeren Strecken von dem Erineum ringsum dicht bedeckt.“ Im Ansehen.stimmt1
es ganz mit No. (387) überein. Die Haare haben eine gewisse Steifheit.
F. Löw 39: 453; u n te r der Bezeichnung Erineum. rubeum Pers.
F u n d o r t : Nieder Österreich: im VII an Waldrändern bei Mariensee, nächst Aspang.
11. R u b u s I d a e u s L.
(391) wie (379). Erineum rubeum Pers.
(Eriophyes gibbosus Nalepa.)
Hieronymus 1: 86. n. 201. Dittrich 1910: 80 n. 567.
F u n d o r t e : Schlesien; Mark Brandenburg.
(392.) wie (382). Erineum.
(Eriophyes rubicolens Canestrini.)
Auf der Unterseite der Blätter zahllose Häschen eines Erineums zerstreut, vereinzelt auch auf
der Oberseite. Die Blattränder sind leicht nach unten gekrümmt, wohl durch das gleichzeitige Auftreten
des freilebenden Krioph. gracilix Nalepa. • (Wie in Textfig. 15.)
Schlechtendal 27: 11 unter Rubus caesius irrtümlich als Erin. Rubi.
F u n d o r t : Prov. Sachsen.
^■393.) „Unregelmäßig gefaltete Blätter mit wellig hin und hergebogenen Haupt- und Seitennerven
ersten und zweiten Grüdes. In den Falten, welche an der Blattunterseite spärlicher behaart
sind als die übrige Blattfläche, sowie audh im normalen Haarfilz diese*, sind zahlreiche Milben vor-
handen.“
Die Milbe ist nicht untersucht.
(Die Deformation ist nicht zu verwechseln mit der von Perrisia flicatrix H. Löw.)
Hieronymus 1: 86. 202.
F u n d o r t : Mark Brandenburg: Wannsee bei Potsdam (Herb. P. Magnus).
12. R u b u s K o e h l e r i Weihe u. Nees.
(394.) Erineum rubeum Persoon.
{Eriophyes gibbosus Nalepa.)
F. Löw -45:. 32. — Fr. Thomas 11: 350 (Anm.).?
F u n d o r t : Oberösterreich; Sachsen: von Krippen bei Schandau.
13. R u b u s m a c r o p h y l l u s Weihe u. Nees.
(395.) Erineum rubi Pers.
[Eriophyes gibbosus Nalepa.)
Fr. Thomas 11: 350 (Focke). — F. Löw 45: 32.
F u n d o r t : Cleve a. Rh.
14. R u b u s n i t i d u s Weihe u. Nees.
(396.) Erineum rubeum Pers.
(Eriophyes gibbosus Nalepa.)
F. Löw 45: 32.
F u n d o r t : Hannover: bei Borsum.
15. R u b u s p l i c a t u s Weihe u. Nees.
(397.) Erineum rubeum Pers.
[Eriophyes gibbosus Nalepa.)
Hieronymus 1: 87 n. 203. — H. Schulz 4911: 168 n. 487.
F u n d o r t e : Hessen-Nassau; Schlesien: Fürstenstein.
16. R u b u s r h a m n i f o l i u s Weihe u. Nees.
(398.) Erineum rubeum Pers.
[Eriophyes gibbosus Nalepa.)
Löw 45: 32.
F u n d o r t : Westfalen: Burgsteinfurt.