
¡ ■ S B S ‘ B Vorden'ands reich™ d i g g f l ged ru n g en an liegen d, beschuppt, Eip p e 9 u nd 10 nach-
Das 18mm grosse, von S n e llen als hierher gehörig bezeichnte Exemplar gleicht Eurycreon
massalis, hat goldgelbe, aussen und in der Mitte biudenartig purpurn bestaubte Vorderflhgel mit
dunkler Mittellinie und gelblichgraue, nach aussen dunkler beschattete Hinterflügel; die Unterseite
ähnlich der oberen. Möglicherweise kommt diese Gattung auch im Bismarck-Archipel vor.
Gattung Epherema Snellen.
Diese von Snellen, Tyd. v. Ent. Bd. 35, p. 170 aufgestellte Gattung zeigt folgende Charaktere:
.A d e r 8 der Hinterflügel mit 7 verbunden, 8 bis 5 der Vorderflügel u n g e stie lt aus der Mittelzelle
Vorderrand des Hinterflügels ausgeschnitten, nicht so stark als bei T e ra stia , aber deutlich. Vorderkopf flach'
dasPEndv'!,fd1'1 i M M S diC S r ° SBm Aue'611' * latt boscln'PPh etwas läng e r als der Kopf,
das Endglied wenig- läng e r als % rund, kurz. Nebenpalpen sehr klein, fadenförmig. Zunge spiral. Neben-
S w aesi W sohmaler als die i S ! Fühler */• 80 la n g als die Vorderflügel, dünn mit
kurz Vo ^ fl •6n ‘i’ 1 9 B E S « ! dlCk' Th0rax b6inahe se ru n d e t, etwas plattgedrüokt, Schulterdecken
d.« t f n v! m“ 1 8' alS br6it' der flaol,e Forderrand in der Mitte mit einer Verbreiterung,
die S pitz e stumpf, Hmterrand schief, flach g eb o g en , läng e r als d ie Hälfte des Vorderrandes, ohne Hinter
Winkel m den lang en und schwach g eb o g en en Innenrand ü be rgehend.
Beim cT au f der Hälfte v on Zelle l b ein g r ö s s e r t i e f e r , u n b e s c h u p p t e r E in d r u c k . Diese r
Eindruck macht, dass auch der Innenrand der Mittelzelle a u f Ader 1 auseinander e-ebos-en ist Aitar 9 i«f KSK9 m i Boden der Mit*eMi° °de- d reie ck ig stumpfwinklig, mit schwach g eb o g en em Hinterrand. Der Vorderrand hat in der Mitte einen flachen
« T e X S S f f f f l i Besol' u <’? un | dÄn” ' Vorderflügel mit zw ei Querlinien und Mittelfleck; a u f den Hinter-
f f i l& f l S ? l l i a T 6 Bo®en lmie- Ader 1 der Vorderflügel stark g eb o g en , die Mittelzelle stark in
B H s S S B f Vorderrandes verschoben, so lang a ls der halbe F lü g e l; Ader 2 aus »/, des Innenrandes,
3 bis 5 vor, etwas über dem Hinterwinkel. Querader schief, 6 aus der Spitze, auch 7, d ie an fan g s sehr
nahe läng s dem Stiel v on 8 bis 9 läuft, 10 beinahe au s dem Au ssenrande des Vorderrandes der Mittelzelle
11 a u s i /5 g a n z horizontal. A u f den Hinterflügeln is t die Mittelzelle e twas läng e r als die Hälfte der F lü g e l’
dreie ck ig, Ader 2 wie a u f den Vorderflügeln, auch 8 bis 6, aber sehr dicht, 6 und 7 aus einem Punkt
mi v e i wachsen. B eine lang, dünn, mit lan g en Sporen. Vorderschienen w en ig län g e r als V« der Vorder-
Ende mit h S T ' h S Ü Ü ? Ha“ eta' Hin,ariaib Vs 8» lang als die Hinterflüge., am
341. Epherema dbyssalis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 35, p. 172, pl. 10 f. 11, 12: Java.
In der D a h l ’echen Sammlung befindet sieh ein Exemplar (c f) dieser eigentümlichen Botyde,
welche von S n e lle n , wie folgt, beschrieben wird.
. c f 26 b,s 28 mm- Fühler leicht braungrau. Palpen leicht grau. Schädel d unkelgrau. Oberseite
e tw a ? I T h ü i T , der f e ! ? Wa8 S lto z e n d ' d ie Vorderflügel an der Einpflanzung in den Vorderrand
etwas gelblich, darunter dunkler. Innenrandshälfte der Vorderflügel weisslicli. D ie Zeichnung der Vordern
S eL u e l ß " T a t ™ t’Ta'.e n v Unde“ “ nd dem kUrMn “ nd breiten bäide dunke l g erand et
und mit der Grundfärbung gefärbt, aus den zwei gew öhnlichen, dun ke lg rau en Querlinien; aber die erste
v on Zelle l l ^ a “ BebarWelbsel am * 8 f £ # l durch den tiefen, unbeschuppten zw e ik ie lig en Eindruck
von Zelle 1 b g a n z undeutlich gemacht. Die zw eite ist deutlicher, macht zw e i Ausbu ch tu n gen u nd ist a u f
den Adern dicker. Hinterflügel mit einem dunke lgrauen Mittclfieck und einer Bogen lin ie, deren Mitteldrittel
I ° T T S f eimal i ä S F V B i9V & Theil lä n g s der Ader 2 ist beinahe v e r a c h t , ¿ a n s c n l “ “
mit wnissn, "n” ” WieB “" gten zend on F lu g e i mit schwachen dunklen Querflecken. Hinterleib bräunlich,
mit w om en B ingen. Bauch grauwe iss. Afterbüschel schwarz. A u f der Unterseite sind die Hinterflügel
stark weisslich g em en g t, ü br igens w ie die Oberseite. B eine grau, b einahe ein fa rb ig .“
Gattung Entephria Lederer.
Ü I fl-”Sn hlr nk S ebT ’ sohw"ohlich' « « F lü g e l doppelt so la n g als breit, die vorderen mit rechtwinkliger
Spitze, die hinteren am Innenrand gerundet. Palpen sichelförmig; Endglied sch ief, zu g esp itzt, zurttck geb ogen
d o n e l f ü b a r 7 i “ ? angep/ e,8S*; Fühler mit lan« en Wimpern; Hinterleib den Innenwinkel
doppelt überragend. B eine la n g und dunn, an liegen d beschuppt.“ L e d e r e r , Wien. Ent. Mon. 1868, p. 428.
342. Entepli ria fulvomarginalis A. Pagenst. n. sp.
In der Ribbe'schen Sammlung befinden sich mehrere Exemplare einer hierher zu setzenden
Art, von Neu-Lauenburg und Neu-Pommern stammend, welche beim ersten Anblick zu Cotachena
Mstricalis zu gehören scheinen, mit welcher Art sie in der gelblichen Färbung und den durchscheinenden
Flecken übereinstimmen. Sie sind aber bedeutend kleiner (18 bis 20 mm) und durch
das Auftreten einer bränniieh marginalen Rinde beider Flügel zu unterscheiden. Mit appensalis
Snellen Tijd. v. Ent. Bd. 27, p. 41, pl. 3 f. 12, 12a von Celebes verwandt.
Fühler fe in gewimpert, P a lpen bräunlichgelb, Stirn, Brust u nd Hinterleib ebenso. Vorderflügel
gelblichbraun, in der Mitte und am Rande röthlichbraun, in ’s Violette schimmernd mit vier glashe llen, schwärzlich
eingefassten Flecken. Von diesen vier F le ck en stehen zwei, ein länglicher und ein g rösse rer rundlicher
an der Basis, ein grösse rer n ierenförmiger ausserhalb der Zelle, ein kleinerer nierenförmiger etwas oberhalb
der Mitte des Inuenrandes. An der Costa ein ig e we issliche Flecke. Der Grund zwischen den drei letz ten
gen an nten Flecken dunkelbräunlich, ebenso das nach inn en schwärzlich e in gefasste breite Marginalband,
we iche s sich auch a u f den Hinterflügeln bis zum Hinterwinkel erstreckt. Hinterflügel mit dunklerem Mittelpun
kt und undeutlicher, unterbrochener bräunlicher Querlinie, der Grund gelblichweiss. B eine gelblich.
Gattung Desmia Westw.
„Nach L e d e r e r , W. E. M. VII, p. 433 stellen d ie hierher g eh örigen P y r a lid e n mittelgrosse, gestreckte
Arten dar, deren Vorderflügel schmal, der Vorderrand ein Drittel läng e r als der Innenrand, der Saum sehr
sch rä g e ist, Spitze und Innenwinkel nicht gerun d et. D ie hinteren F lüg e l sind im Verhältniss zu den vorderen
klein, ihr Vorderrand 1/a länger, als der Innenrand, ihr Saum ebenfalls sehr' sch räge , ihr Vorder-
u nd bei den Männern auch ihr Innenwinkel v o r g e z o g en ; bei den — auch plumperen — Weibern mehr
gerun d et. Die Palpen sind sichelförmig, mit zugespitztem Endglied nicht g a n z bis an die an liegen d b eschuppte
Stirn reichend; Nebenpalpen fehlend, Zunge spiral. Ocellen vorhanden; Fühler bis zum halben
Vorderrande oder noch darüber reichend, beim Manne mit ein er durch filzige B eschuppung k n o tig verdickt
ersch einend en A u sna gu n g , fein und g leichmä ssig bewimpert, v on der Verd icku n g bis zur Spitze jed e s Glied
je d e r s e its mit ein er länge ren starken Borste. Hinterleib beim c f den Innenwinkel 1/3 überragend, schlank
und sehr spitz zulaufend, beim $ kürzer und dicker. B e in e an liegen d beschuppt die Vorderschienen kurz
au ssen p elzig behaart, der Vorderfuss verhältnissmässig* sehr lang. Braunschwarz; Vorderflügel mit grösser
w e isse r Makel, die hintere mit gleich farbiger Mittelbinde, das Weiss meist mit schwachem Opalschimmer.“
343. Desmia perfecta Butler, Annals Mag. Nat. Hist. ser. 5. vol. X. p. 234. n. 65: New-
Britain, Duke of York Isl.
„Glänzend schwarz. Vorderflügel mit einem runden perlweissen hyalinen F leck am unteren Winkel
•der Zelle, drei kle ine w e isse F le cke (von denen d ie zw ei obern manchmal zusammenfliessen) quer g ela g e r t
nahe dem A p ex und ein v ier ter an dem Medianzwischenraum. Hinterflügel n ahe der Basis durchquert von
einem perlweissen hyalin en Band mit braunem Rande. Hinterleib etwas g r a u seidenartig. Vorderflügel
unten wie oben, Hinterflügel mit einem marginalen Fleck in dem Radialzwischenraum; Brust weiss, Schienen
u nd Tarsen schwarz, Bauch g ra u mit weissen queren Flecken g e g e n den Grund hin. 27 mm.“ Butler.
Bei Ribbe findet sich diese Art von Neu-Lauenburg und Neu-Pommern.
Gattung Piletocera Lederer.
Diese, nach Hampson I. M. IV. p. 236 über Indien, Ceylon, Burma, die malayische Subregion
bis Mysole verbreitete Gattung, in welcher Hampson, Tr. E. S. L. 1897.. p. 209 die Gattungen
Binecera Butler, Danaga Moore, Ptilaeola Meyr., Erebangela Meyr., Diplotyla Meyr., Sprepsimela
Meyr., T. E. S. L. 1886, p. 249, Graphicopoda Butler, Hormatholepis Butler vereinigt, hat:
„Palpen aufwärts gerichtet, zw e ite s Glied mässig beschuppt vorn und bis zum Scheitel des Kopfes
reichend, drittes Glied stumpf; Maxillarpalpen sehr klein, Stirn gerun d et. Fühler der Männer mit langen
Cilien, der Schaft mit einem zweifachen H aarsch op f in der Mitte, dann gezahnt. Aussensporen 2/ 8 der L äng e
der inneren. A u f den Vorderflügeln Ader 3, 4, 5 von der Zellecke, 7 wohl g-etrennt von 8, 9, 10. Hinter-
•flügel schmal, d er Aussenrand g e g e n den An alwinkel etwas ausgeschnitten, Innenrand kurz, Zelle kurz,
Ad e r 3, 4, 5 von der Ecke, 6, 7 vom obern Wink el.“