
a u ssen v on denselben, schwarzbraun am Hinterwinkel und ein er obern braunen Marginallinie. Unterseite
heller schmutz igweiss. L ä n g s des Aussenrandes aller F lüg e l e in e dunkelbraune u ng leich b reite Submarginalb
ind e. B e in e we issgrau, Au ssen seite röthlichgrau. Haarbüschel an den Schienen w e issg r au .“
Siibfam. Geometrinae.
Diese Subfamilie cliarakterisirt Hampsjon, I. M. III. p. 466 in folgender Weise:
A u f den Vorderflügeln Rip pe 5 g e g e n d ie ob ere Zellecke entspringend, 7, 8, 9, 10 g estie lt, öfters
6 und 11 mit ihnen, d ie letz te re anastomosirt öfters mit 12; e in e Nebenz elle ist nicht vorhanden. A u f den
Hinterflügeln entspringt Rip pe 5 ebenfalls g e g e n die Zellecke hin, 8 ist niede rgedrückt u nd berührt d ie Zelle
am Grunde, dann sich rasch entfernend.“
Von den 18 von Hampson hierunter subsumirten, im indischen Gebiete vorkomraenden
Gattungen sind einige auch im Bismarck-Archipel vertreten.
Man kann sie in zwei grosse Gruppen theilen:
A. Auf den Vorderflügeln bei beiden Geschlechtern eine Grube und die Fühler doppelt
gekämmt. (Hierher nur Euschema.)
B. Vorderflügel ohne Grube:
a) Hinterleib mit dorsalen Schöpfen (Pseudoterpna, Ägathia, Hemithea).
b) Hinterleib ohne dorsale Schöpfe (Thalassodes, Thalera, Geometra, Nemorici, Euch-
lorisj Eucrostis).
Gattung Euschema Hübner. (Hazis Boisd.)
Diese Gattung ist über die orientalische und australische Region verbreitet und zeigt nach
Hampson, I. M. III. p. 467 folgende Charaktere:
„Palpen sch ie f aufwärts g er ichtet, zw eites Glied dick mit Haaren b ek le ide t und ü be r die g e ru n d
ete Stirn ragend, drittes Glied lang. Fühler doppelt gekämmt, mit kurzen Zähnen b e i b eiden Geschlechte
rn ; Hinterschienen des c f lang, sehr erweitert u nd mit einer L e iste lä n g s der Oberseite, welche ein en
lan g en Haarbüschel enthält und in ein en Fortsatz am E nd e endet, Hinterleib des c f mit kur zen dicken Fo rtsätz
en u nten und an den Seiten. Vorderflügel mit einer Grube oberhalb der Basis v o n Rip pe 1 in beiden
Geschlechtern, die Membran in ihr beim c f stark ger ipp t; Rippe 3 vor der Zellecke, 5 n ahe dem obern
W ink el entspringend, Rippe 6, 7, 8, 9, 10 g estie lt, 11 mit 12 anastomosirend, sich dem 10 nähernd. A u f den
Hinterflügeln Rippe 3 vor der Zellecke, 5 v on n ahe dem obern Winkel, 7 v o r dem Zellwinkel entspringend.“
280. Euschema cyane Cramer, P. E. Taf. 267 f. C, D ; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V.
f. Nat. 1888, p. 96: Neu-Guinea, Amboina; Röber, T. v. E. Bd. 34 p. 332: Ceram.
In der R i b b e’sclien Sammlung ist diese Art von Neu-Lauenburg (Mioko) vertreten.
„90 mm. Fühler schwärzlichbraun, bewimpert. Brust tie f dunkel purpurblau, Hinterleib g e lb mit
bräunlichen Rin gen . Vorderflügel tie f'd u n k e l purpurblau mit drei Reihen we isslicher hyaliner Flecken im
Discus, von der Costa und dem Innenwinkel und nahe dem Aussenrand. In der Mitte des Innenrandes ein
weisslicher h y a lin er Streifen, der se in e F o rtsetzun g in dem weisslichen hyalinen D iscu s des am Grunde bläulichen
Hinterflügels findet. Flüge lmitte lpunkt und Aussenrand der Hinterflügel breit tie f dunkelpurpurblau
mit ein er orangen Zickzackfleckenbinde. Un te rseite wie oben. B e in e schwärzlichblau.“
281. Euschema thyriantina Butler, Annals Mag. Nat. Hist. 1882, p. 231.
„cf . Ve rwandt mit H a z is m a r s Boisd., glänz en d blauschwarz. Vorderflügel mit einem d reigetheilten
b läulichweissen h yalinen Band v o r der Mitte, einem schmalen Fleck am Zellende, drei Flecken in -e in e r sub-
apicalen Re ih e und ein ob lon ger F le ck n ahe dem Aussenrand über dem ersten Medianzwischenraum; Hintei’-
flü gel mit einem breiten halbdurchscheinenden silberweissen F leck v o r der Mitte; Basalhälfte der Costal-
parthie b la ssg rau; e in e irr egu lä r e disca le Re ihe g länz en d oran g er Flecke . Palpen, Band d es Halsliragens
und hinterer Rand der Ab dominalringe glänz en d oran g e. Hinterleib mehr purpurn u nd der Thorax mehr
g ra u als d ie F lü g e l. In ne re H älfte d er Brust und hintere Hälfte des L eibe s g länz en d cadmiumgelb. B eine
g r a u und purpurn. Hinterschienen mit lan g en braunen Haarbüscheln, Basis des Hinterleibs blass purpurbraun
mit weisslichem Hinterrand. 92 mm. D u k e o f York Isl.
Ein Paar v on Neu-Ireland hat blässeren Körper. D a s c f hat d ie g a n z e b asale Hälfte der Vorderflü
g e l hyalin we iss g estreift mit g e lb , so sich mehr H. fla va ta v o n Timor nähernd.“ Butler.
Butler beschreibt von den Shortlands-Inseln eine Euschema püosa (Annals Mag. N. H.
sei*. 5 vol. XX. p. 240) und Druce (Proe. Zool. Soc. 1888, p. 576) von Aola (Guadalcanar) eine
dunklere Varietät davon ohne das submarginale Band der Hinterflügel.
Gattung Pseudoterpna Hübner.
(Hypochroma Guenee.)
Hampson, I. M. III. p. 472 definirt diese über die paläarctische, äthiopische, orientalische
und australische Region verbreitete Gattung wie folgt :
„Palpen v o rg e stre ck t, zw eites Glied mit Haaren b ed eck t u nd über den scharfen Stirnwulst reichend,
drittes Glied n ack t und in L ä n g e wechselnd; Hinterschienen des c f g ewöhnlich erweitert und typisch en d i.
g en d in ein en leichten Fortsatz a u f der O b e rse ite und mit einer G ru b e , ein en lang en Haarbüschel enthaltend.
D ie beiden Sporenpaare kurz, b eide F lüg e l mit g ewöhnlich gew elltem Rande. A u f den Vorderflügeln kommt
Rippe 3 nahe der Zellecke, Rippe 5 von unter dem obern Winkel, 6 von dem Winkel, 7, 8, 9, 10 gestie lt, 11
fr e i oder mit 12 anastomosirend, Hinterflügel lang-; Rippe 3 v on der Zellecke, 5 v on u nter der obern Ecke,
7 von der E ck e.“
282. Pseudoterpna chlora Cramer, P. E. IV. pl. 398 f. C; Hampson, I. M. III. p. 473: India,
Ceylon, Burma, Nias, Java, Nord-Australia, Duke of York Isl.
Hypochroma crenaria Guende, Ur. et Phal. I. p. 278; Moore, Lep. Ceyl. III. pl. .192
f. la , lb (Raupe); Meyrick, Proe. Linn. Soc. N. S. Wales 1886, p. 915: Australia,
Neu-Guinea, Ceylon, India.
Hyp. sublimbata Butler, Annals Mag. N. H. 0 ) X. p. 232 (1882): Duke of York Island.
Hyp. paulinaria A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1885, p. 47, pl. I f. 1: Nias.
Butler beschreibt seine sublimbata wie folgt:
„ c f 44, Q 54 mm. Oben schneeweiss, dicht bestäu bt mit grau g rü n en u nd röthlichen Schuppen; die
F lü g e l durchkreuzt v on den zw ei gewöhnlichen sc hw ä rz lic h e n g ezahn ten und g eb o g en en Linien, gefolg’t v on
ein em b reiten grau en Band, welches v on einem zickzackförmigen w e issen Streifen geq u e r t wird, scharf au sg
ep r ä g t u nd g e fo lg t v on konischen, marginalen we issen Flecken a u f den H inte rflü g eln ; e in e schmale u nterbrochene
marginale L in ie ; Fransen an der Basis blassbraun. Vorderflügel mit einer schmalen schwarzen
discocellular en Linie, Oostalrand schwach braun. D ie Unterseite schneeweiss. F lü g e l mit rahmfarbenem
Costalrand; ein breiter äusse re r schwarzer Streifen. Fransen, e in ig e konische margin ale F le ck e und der
A p e x der Vorderflügel schneeweiss. D ie letzteren haben einen g u t ausgesprochenen schwarzen d iscocellularen
Fleck. Fühler mit röthlichen Kammzähnen. Zunge g elblich, Beine leicht gelb lich, das vorder e Paar
schwarz gestreift. Nahe v e rw an d t mit c ren a ria .
Die Raupe ist grün, mit purpurbraunen schiefen seitlichen Streifen u nd ein er longitu d in alen subla
ter a len Linie, die P u pp e rothbraün mit schwarzen F lecken.“
Diese Art ist sowohl in der D a h l’schen Sammlung (Ralum, zum Licht 16. März 1897) als
in der R ib b e ’schen von Kinigunang (Neu-Pommern) und den Shortlands-Inseln vertreten.
283. Pseudoterpna blanda A. Pägenst.
In der D a h l ’schen Sammlung befindet sich ein Exemplar einer wohl nöch nicht beschriebenen
Art von Ralum (zum Licht 5. December 1896).
„Diese lbe ist mit r u g in a r ia Gn. (H am p s o n p. 472), verwandt, b e i welcher Art indess d er dunklere
Aussenrand der Vorder- und Hinterflügel über d ie Hinterwinkel hinaus geh t. :Cf 35 mm. Fühler bräunlich,
gewimpert. Palpen au fste igend , zw eites Glied unten dicht weisslich beschuppt, oben bräunlich, drittes Glied
stumpf, kurz, bräunlich. Halskragen, Schulterdecken, Brust u nd Hinterleib schmutzig weiss, letztere u nten
h eller weiss. Vorderflügel weiss, in ’s Bläuliche schimmernd, mit g ew in k elten bräunlichen Streifen am Grunde
und in der Flügelmitte. D ie er ste springt mit ein er starken Zacke nach dem Flügelmittelpunkt v o r u nd