
g ro sse Hinterleib mit violettbranner Wurzel- und braunge lber zweiten Hälfte, d ie Haare des Afterbüschels an
der S pitz e dunkelgrau. Oberseite, der F lüg e l glänz en d dunkelviolett, d ie beiden g ew ohn ten Querlinien der
Vorderflügel, ihre Mittelzeichen u nd d ie Querlinie der Hinterflügel rostbraun, scharf, deutlich abstehend. Die
er ste Querlinie ist an g eb o g en , schief, die zw e ite is t nur sehr w en ig g eb o g en , steht n ahe b e i den Mittelzeichen
u nd hinte r ihr is t der F lüg e lg ru nd in der Mitte b is h a lbw e g s zum Hinterrand durch einen schwärzlichen
U eb e r zu g verdüstert, auch a u f den Hinterflügeln, w o d ie Querlinie ein mit der Spitz e nach dem Afterwinkel
g er ich tetes V darstellt. Fransenlinie braun, a u f den Hinterflügeln g e g e n den Afterwinkel wurzelwärts fe in
violettbraun abgesetzt. Fransen graubraun, mit ein er gelblichen L in ie über der Wurzelhälfte. Unterseite
der F lü g e l, Brust, Bauch, Schenkel und Schienen braungrau, alle Tarsen we iss.“ Sne llen 1. c.
Die eigentümliche Art befindet sich in der ß i b b e ’schen Sammlung von Neu-Pommern
(Kinigunang).
Gattung Mecyna Guenee.
Nach Hampson, I. M. IV. p. 417 hat diese Gattung:
„Palpen v orge stre ck t, lang , schnabelförmig, drittes Glied th eilw eise im Haar ver steckt; Maxillar-
palp en schuppig erweitert am End e; Stirn flach; Fühler fe in gewimpe rt. Hinterschienen erweitert, mit einer
Grube, ein en Haarbüschel enthaltend. Aussensporen der Hinterschienen halb so la n g als d ie innern. Vorderflü
g e l schmal. A p ex gekrümmt, Ader 3 und 5 v o n n ahe d er Zellecke, 10 en g g en äh ert 8, 9. Hinterflügel
m it k urzer Zelle, Adern 4, 5 für k ur ze S tre cke genähert, 6, 7 g e stie lt, 7 mit 8 anastomosirend.“
419. itecyna gilvata Fabr., Ent. Syst. III. 2. p. 50«; Bampson, I. M. IV. p. 418,* f. 230
Süd- n. Ost-Europa, Madeira, Syrien, Abessinien, Aden, Punjab, Karacbi, Nilgiris, Ceylon.
Pyralis polygonalis Hübner, Samml. Eur. Schm. Pyr. f. 204, 2J||gS*
JPyralis diversalis H ü Mecyna aversalis (aoenee—Mecyna deprivalis Wik., Cat. 19
p. 806; Moore, Lep. Cöyl. III. p. 179, f. 1, la (EauÄiliiecjin« rusticdlis C. 11. S.
Mecyna polygonalis Meyriek, Tr. E. S. L. 1884, p. 326: Queensland,''fasmaniaitBesehrei;
buug der Raupe); Meyriek, Tr. E. S. L. 1887, p. 233 ^Australia.
Diese Art fing Prof. Da h l in Ralum (am Lieht 3. Juni 1 8 9 6 |||||
„28—84 mm. Kopf, T horax u nd Vorderflügel hlassroth, dunke l welnfarMg oder dunkel c|fUiUch-
braun mit grau bestäubt, u nd mit grossem discalen Fleck. Palpen u nten iveiss, Hinterleib orange. Vorderflü
g e l an der Costa d unkler; e in e antemediale sch ie fe gekrümmte L in ie ; ein F le ck in der Zelle lind ein
discocellularer Halbmond; e in e fe in g ew ellte gekrümmte postmediale Lin ie, öfters zu einer Reihe v on Flecken
reducirt, d ie marginale Parthie e twas dunkler. Hinterflügel o ran g e mit marginalem dunklem Band v on der
Costa zu Ader 1, öfters u nter Ader 1 verschwindend. Un te rseite oran g e, d ie Apicalparthie der Vörderflügel
u nd die costale und ap icale Parthie d er Hinterflügel röthlich bestäubt. d ' •-
D ie Rau pe ist oben grü n , u nten oliven farb ig mit dorsaler, subdorsaler, lateraler u nd zw e i su blateralen
Reihen schwarzer F lecke , die subdorsalen we iss gefle ck t, die sublateralen mit sch iefen, ge lb en ®treifen
zw ischen-ih n en ; K op f u nd ein Band a u f den Beinen schwarz.; Pu pp e roth.“ Hampson.
Gattung Pyrausta Schrank.
(E b u l e a Guenee.) 1
Nach Hampson, I. M. IV. p. 429 zeigt diese Gattung:
„Palpen vorge stre ckt, d reie ck ig beschuppt, drittes Glied im Haar versteckt, Maxillarpalpen fadenförmig,
Stirn gerundet, Fühler nicht mehr als s/4 der L ä n g e der Vorderflügel, fe in gewimpert; S chienen mit
k u r z en Aussensporen, die äussern Mittelsporen der Hinte rschienen n icht mehr als % der Iilnensporen.
Vorde rflügel: Ad er 3 u nd 5 v on nahe der Zellecke, 10 fr ei oder selten mit 8, 9 anastomosirend.“
42.Q. Pyrausta paupellalis. Lederer.
Botys paupellalis Lederer, W. E. M. VII. p. 472 n. 369, pl. 10 f. 6 : Ost-Indien.
Pyr. paup. Hampson, I. M. IV. p. 440: India, Ceylon; Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 26 p. 127:
Celebes; A. Pagensteeher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 101 n. 571: Amboina.
Diese kleine Botyde befindet sich in der Dahl’sehen Sammlung von Lowon 28. Juli 1896.
„16 mm. Kopf, Thorax und Vorderflügel oran g eg e lb.. Hinterleib weisslieh. . Vorderflügel an d er
Cost-alparthirieicht röthlich und bräunlich überhaucht; e in e dunkle g e b u c h s te , auswärts sch iefe an temediale
Lin ie, ein discocellulares Möndchen, e in e postmediaie L in ie stark ein g eb uchtet von der Costa zu Ader 3,
dann ^inwärtä gerichtet. Hinterflügel we iislicb, mit Spuren einer postmedialen Linie, die nach au ssen g e r
ich te t zwischen Ader 6 u nd 2 i ||e i d e F lü g e l mit marginaler dunkler Lin ie.“ Hampson.
Ich setze hierher noch zwei von Herrh Butler als in Neu-Britannien aufgefunden beschriebene
Arten, die mir iniNatur unbekannt Bind und deren systematische Stellung aus der Beschreibung
nicht hervorgeht.
421. Botys amplipennis Butler, Ann. Mag. N. Hist. ser. 5 vol. X. p. 237 n. 73: New Britain.
39 mm. Grünbraun mit Bronceglanz, in bestimmter Beleu ch tu ng mit lichter Lilafärbung. Vorderflü
gel mit” einer unbestimmten schiefen gekrümmten dunklen L in ie über dem basalen V iertel, e in ig e schmale
dunkle d iscocellulare Fleckchen, e in e we it gekrümmte dunkle Lin ie, zurüek geb ogen u nd ver zo g en über dem
er sten Medianast, u nd ein gekrümmter grösse r submarginaler Streifen, gethe ilt durch k le ine Adern. Hinterflü
g e l mit einem k leinen schwarzen F leck am Zellende, unmittelbar g e fo lg t von einem we issen F le ck; e in e
u nr egelmässig g ew in k e lte u nd g ew e llte discale Lin ie, e in e marginale Reihe schwarzer Flecke. Fransen aller
F lü g e l braun, mit weisslichbrauner basaler L in ie und Flecken. Körper blasser als d ie F lü g e l u nd etwas
perlfarben. F lü g e l unten weisslieh, mit kle inen schwarzen discocellularen Flecken, einer discalen Reihe
schwarzer F le ck e a u f den Adern, unmittelbar g e fo lg t v on ein er unbestimmten dunklen gewellten Lin ie.
Brust schneeweiss, Vorderschenkel braun oben, Vorderschienen mit schwarzem Ende, Leib weisslich.“ Butler.
422. Botys perfenestrata Butler, Ann. Mag. N. H. ser. 5 vol. X. p. 237 n. 74 (1882):
New Britain.
„32 mm. Du n k e l rosafarben, die F lü g e l mit g elb en Flecken, v on denen v ie le hyaline weissliche
Centren haben und angeb rach t sind nahe so w ie b e i P .t y r e s , indess w enig e r zahlreich. S ie bestehen in der
Mitte aller F lü g e l au s zw e i grossen discoidalen Flecken, einer sehr u nr egelmässigeu discalen Reihe, in der
Mitte verdoppelt, u nd ein er marginalen Reihe. Körper g e lb gefle ckt. F lü g e l u nten grau, mit röthlichem
Reflex, alle Flecken weiss, mit leichtem bläulichem Reflex. Körper seid en artig bräunlich weiss, d ie Beine
dunkelroth ge str e ift oder fleischfarben. B e i ein er Varietät sind alle Flüge lflecke v ie l kleiner, als b e i dem
typischen Exemplar.“ Butler.
Verschiedene andere Pyvaliden in beiden Sammlungen, welche mir zu bestimmen nieht gelang,
lasse ich unaufgeführt, zumal sie zumeist in ungenügender Erhaltung vorhanden sind.
Tortricinae.
Die im Bismarck-Archipel nur in sehr jgäringer Artenzahl vertretenen Tortrioinen, welche
daher sowoijim der Sammlung von Professor D ah l® als in der von C. R ib b e nur in wenigen
Exemplaren vorhanden sind, können wir im Allgemeinen, wie folgt, charakterisiren:
Kleine Nachtfalter, von zumeist gedrungenem Bau. Fühler ungefähr die Hälfte des Vorder-
randes betragend, meist fadenförmig..umd kurz bewimpert. Die Augen -sind naekt; Nebenaugen
vorhanden. Palpen deutlich, Zunge kurz. Kopf deutlich, Brust breit, mit kleinen Sehulterdeeken
und glatter Beschuppung. Hinterleib kurz; heim ^ s c h la n k mit Afterbüschel, beim 9 abgestumpft.
Die Vörderflügel sind eigeWrig^wioklerartig^gbbaut, oberhalb der Wurzel durch starke
Ausbuchtung des Randes verbreitert, welcher dann: gleichmässig verläuft und in einen steilen Hinterrand
übergeht. Die Flügelspitze ist rechtwinklig, der Hinterwinkel abgerundete Die Hinterfiügel
•sind wenig breiter als die Vörderflügel, der Vorderrand gewöhnlich etwas länger als der Innenrand,
die Flügelspitze abgerundet. Fransen lang. Die Flügel sind dicht beschuppt und zeigen zumeist
eine besondere Zeichnung. Das WmSelfeld wird von einem Mittelband durch den ersten lichten
Streif geschieden; auf das Mittelband folgt der zweite lichte Streif und dann das Spitzendrittel mit
einem dunklen Vorderrandsfleck oder Vorderrandshäkchen, aus dem gewöhnlich senkrechte, glän