
230. Hypena comes Butler, Annals and Mag. N. H. nr. 5, vol. X. p. 233: New Britain.
„Vorderflügel oben blassgrau, dun ke lgrau g e str e ift und g e fle ck t u nd ü be r d er Mitte durchquert
v on ein er schiefen schlanken röthlichen Lin ie, ein schwarzer F leck am Zellende, der An fan g ein er zw eiten
röthlichen L in ie am basalen Viertel des Innentheils. Hinterflügel a sch g rau mit ein er schmalen braunen
marginalen L in ie und we issen Fransen. Körper blassgrau, Vorderflügel unten braungrau, Hinterflügel und
Körper weisslich. 24 mm.“
D ru c e (Pr. Zool. Soc. 1888, p. 576) erwähnt von Aola, Salomonsinseln, die auch auf
Java vorkommende Hypena semilunalis', B u t l e r (Annals and Mag. N. H. 19, 1887, p. 424).
Hypena iridis (allied to H. iconicalis) und Hypena sylpha.
Gattung Britha Walker.
(Hypsomeia Hpson.)
Die Charaktere der in Nord-China, Ceylon, Java, Australien, New Britain angetroffenen
Gattung sind nach Hampson, I. M. III. p. 93 die folgenden:
„Palpen lang, sch ie f v orge stre ckt, zw eites und drittes Glied mit recht la n g en Haaren oben b e k
le ide t; Fühler beim <f doppeltgekämmt, mit lan g en Dornen am Ende der Kämme; Hinterleib mit dorsalen
Schöpfen a u f den ersten zw e i S egmenten. Vorderflügel des f 1 mit ein em grossen g la tten Fleck, we lche r
d en inneru The il der Unte rseite einnimmt, mit ein em Büsche l lang e r Haare a u f Ader 1. Hinte rflü gel mit
stark gekrümmter Costa und einem g ro ssen g la tten Fleck a u f der Oberseite, Ader 3, 4 u nd 6, 7 g estie lt,
5 v on nahe der untern Zellecke.“
231. Britha Uguttata Walker, Cat. 34, p. 1147; Hampson, I. M. III. p. 94 f. 44 (cf): Nord-
China, Ceylon, Java, Australia, New Britain; Meyrick, Tr. Ent. Soc. 1889, p. 479:
Neu-Guinea.
Hypena caläbalis Felder und Bogenhofer, Nov. Lep. II. 2, pl. 120 f. 29; siehe Snellen,
Tijd. v. Ent. Bd. 41, p. 111 = Hypsomeia incertalis Walker, Hampson, 111. typ.
Het. IX. p. 121, pl. 166 f. 21 (1893); A. Pagenstecher, Jahrb. Nass. V. f. N. 1888,
p. 79, n. 459: Amboina; Snellen, Midd. Sum. Lep. 49.
„Kopf und T ho ra x mit grau en und rothbraunen Schuppen, Hinterleib bräunlich. Vorderflügel
g ra u und rothbraun beschuppt; e in e sch iefe an temediale röthliche L in ie unter d er Costa g ew in k e lt; e in e
ähnliche g eb u ch te te unbestimmte mediale Lin ie, e in e deutliche postmediale L in ie mit blassem Aussenrande,
e in e g e r a d e sch ie fe röthliche und b la sse L in ie vom Ap ex. Der Aussenrand rö thlich ; fe in e marginale und
b la sse Fransenlinie. Hinterflügel röthlichbraun, durchkreuzt v on ein er kurzen röthlichen u nd blassen Lin ie,
fe in e margin ale u nd Fransenlinie. 30 mm.“ Hampson.
Gattung Hypenodes Guenee.
D ie se Gattung, w e lch e sich in Europa, Ceylon, Hawai n ach Hampson, I. M. III. 98 findet, z e ig t:
„Zweites P a lpeng lied la n g mit lan g en Haaren bekleidet, drittes Glied lang, nackt, schief. Stirnschopf kurz.
Fühler g e r ing e lt, fe in , beim c f bewimpert. T horax g la tt beschuppt, Hinterleib mit einem ba sa len dorsalen
Haarwulst; S chienen b einah e nackt. Vorderflügel la n g und schmal. Ader 6, 7 v om Zellende, 8 u nd 10 g e stielt,
9 fehlend. Hinterflügel mit Ader 3, 4 und 6, 7 g e stie lt, 5 v on der Mitte d er Discoc ellularen.“
In der D a h l’schen Sammlung befinden sich mehrere hierher gehörige Arten, welche ich
aber mangels genügender Erhaltung hier nicht näher präcisiren kann. Auch in der Ribbe sehen
sind mehrere Vertreter von Neu-Pommern.
Gattung Moscha Walker.
Nach Hampson, I. M. III. p. 100 zeigt diese über Japan, China, Ceylon, Burma verbreitete
Gattung:
„Palpen kurz, zw eites Glied sch ief v o rg e stre ck t (im Schlüssel p. 33 heisst e s sch ie f aufwärts g e krümmt)
u nd dick mit Schuppen bedeckt, drittes Glied kurz. Fühler beim c f bewimpert, Thorax und Hinterle
ib g la tt beschuppt. Vorderflügel la n g u nd schmal, die Costa mit leichten Schuppenwülsten u nd Vorsprüngen
a u f den Linien. A p ex gerundet. Aussenrand b e i Ad er 4 gew in k elt, dann sch ie f zum Aussenwinkel, Ader 6
v o n u nter der Zelleeke, 7 v on der Ecke, 8, 9, 10 gestie lt. Hinterflügel am Aussenrand zwischen Analwinkel
und Ader 4 an g eschnitten und an Ader 3, 4 spitz au sg e zo g en ; Ader 3, 4 g estie lt, 5 v on der untern Zellecke.“
232. Moscha exiguaüs Swinhoe, Tr. Eut. Soc. 1890, p. 253, pl. 7 f. 8; Hampson, I. M.
III. p. 101 : Rangoon.
„16 mm. c f Purpurrothbraun. Vorderflügel mit weisser, über der Zelle stark g ew in k elter postmedialer
Lin ie, d ie Parthie zwischen ihr und der antemedialen L in ie u nter der. Zelle we iss übergoäsen ; die
d unklen Streifen a u f dem äussern Rande des costalen F lecks mehr hervortretend, mit einer gelblichen Linie
ausserhalb derselben und ohne weisse Flecke unter ihm; su bmarginale Linie mit ein ig en weissen Flecken.
Hinterflügel a u f der basalen Parthie we iss bestäubt u nd mediale L in ie w e iss.“
Die Palpen sind vorgestreckt und etwas schief aufwärts gekrümmt, das zweite Glied sehr
stark beschuppt. Es liegen mehrere Exemplare von Neu-Pommern (Kinigunang) in der Ribbe’sehen
Sammlung vor.
Fam. Uraniidae.
Die Uraniden stellen grosse oder mittlere Nachtfalter dar, welche öfters am Tage fliegen.
S ie haben e in e Zunge; die Palpen sind schlank, Haftborste fehlt. A u f den Vorderflügeln ist
A d e r l b g e g a b e lt an der Basis, l c abwesend oder kle in, 5 kommt v o n d er Mitte der DiscocelIuIai*en, 6 und 7
sind g e s tie lt oder 7 kommt v on der Zelle; 8 u nd 9 entspringen v o r dem Zellende. A u f den Hinterflügeln
fehlen Ader l c und gewöhnlich l a ; Ader 5 entspringt in der Mitte der Discocellularen, 8 frei an der Basis.
D ie Raupen haben ein en k leinen Kopf, 5 Paar B auchfüsse; d ie L e ibe srin g e tragen k n o tig e Erh
eb un g en . D ie Pu pp e h at e in e Scheide für den Rüssel und ein en spitzen Enddorn. (Hampson, I. M.
III. p. i i o . |%
Ueber die ersten Stände der Gattung Micronia vgl. Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 35 p. 19 (1892).
Für den Bismarck-Archipel kommen die nachfolgenden Gattungen in Betracht: Nyctalemon,
Alcides, Urapteroides, Strophidia, Micronia.
Gattung Nyctalemon Dalm.
Diese Gattung umfasst nur eine Art, welche, weil etwas variirend, unter verschiedenen
Namen in der Literatur geführt wird. Die Verbreitung derselben ist über Indien, China, die Sunda-
inseln, Philippinen, Neu-Guinea, Molukken, den Bismarckarchipel und die Salomonsinseln. Ihre
Charaktere sind nach Hampson, I. M. III. p. 111 :
„Palpen aufwärts gekrümmt, drittes Glied la n g und schlank. Fühler einfach. A u f den Vorderflü
g eln ist Ader 1 b an d er Basis geg ab e lt, d ie Zelle kurz, Ader 3 und 4 g estie lt, Ader 5 kommt v on etwas
ü be r der Mitte der Discocellularen. Ader 6 und 7 sind gestie lt, 8 u nd 9 g estie lt, 10 und 11 fehlen. D ie
Hinterflügel tragen an den Adern 3 und 4 ein en lang en Schwanzanhang u nd ein en kurzen gekrümmten bei
Ader 6 ; e iu e Innenrandsader ist vorhanden; Ader 2 kommt von nahe dem Zellende, 3 und 4 sind g*estielt,
in den Schwanzanhang* übergehend, '6 gekrümmt, in den kurzen Schwanz eintretend.“
233. Nyctalemon patroclus Linné, Mus. Lud. Ulr. p. 204; Cramer, P. E. T. 198 flg. A;
Westwood, ed. Drury I. pl. 7 f. 1 ; Kühn, Iris 1887, p. 183, Taf. 6 f. 9 (Raupe); Hampson,
I. M. III. p. 111 fig. 56 und 57; Salvin and Godman, P. Zool. Soc. 1877, p. 150;
Duke of York Isl. ; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1886, p. 50 n. 94: Aru.
c f 134 bis 144; $ 140 bis 170 mm. Grösser, g*raubrauner Schmetterling* mit zahlreichen dunklen
Strichen am Grunde der Vorderflügel und einem geraden we issen Bande über der Mitte. Hinterflügel braun
mit einer Fortsetzung des weissen Bandes, zahlreichen schwarzen Strichen am Aussentheil und gebrochener