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„Aufwärts g er ich tete Palpen, deren zw eites Glied den S cheitel erreicht. T horax gla tt beschuppt,
Hinterleib mit g ewöhnlich schwachem Haarschopfe. Schienen ohne Dornen, mehr oder w en ig e r v on Haaren
bek le ide t. Vorderflügel mit etwas gerundetem Ap ex . A u f den Hinterflügeln Ader 5 v o n oberhalb dem
Zellwinkel.“
176. Polydesma quenavadi Guenée, Noct. II. p. 438, pl. 15 f. 39 (cf); Hampson, I. M. II.
p. 466: Indien, Ceylon, Burma; Snellen, T. v. E. Bd. 23 p. 79: Celebes.
„40—56 mm. Bräunlichgraue Vorderflügel mit subbasaler, antemedialer, medialer, ausgebuchte te r
postmedialer und submarginaler, g ew ellter Lin ie, Kreismakel und Nierenmakel unbestimmt, e in e marginale
Fleckenreihe. Hinterflügel am basalen T he ile weisslich; d er äu sse re bräunlich, mit postmedialer und sub-
maro-inaler, unbestimmter, g ew ellter Lin ie. Unte rseite we iss, mit breitem, submarginalem, bräunlichem Band
u nd marginaler Re ih e v on schwarzen F le cken a u f jedem F lü g e l.“
In der Dahl’schen Sammlung von Ralum 12./I. 96, in der Ribbe’schen Sammlung von
Kinigunang.
177. Polydesma umbHcola Boisduval, Faune Ent. Madag. Lep. p. 108, pl. 13 f. 5; Hampson,
I. M. II. p. 468: West- und Süd-Afrika, Madagascar, Formosa, India, Ceylon, Burma,
Andamans; Snellen, T. v. E. Bd. 23 p. 80: Celebes; Saalmüller, Madag. Lep. p. 416.
Von dieser Art finden sich mehrere Exemplare in der Dahl’schen Ausbeute: Ralum am
Licht 26. November 1896, Lowon bei Ralum 8. Januar 1897.
„50 mm. Braun, gelblichbraun ü be rgossen . Vorderflügel mit unbestimmter, gew ellter , subbasaler,
antemedialer, medialer und postmedialer Linie, jed e v o n einem schwarzen F leck an d er Costa ausgehend,
e in e g ew ellte, blasse, su bmarginale L in ie mit etwas rötlilichbrauner Schattirung' in n en ; e in e marginale Reihe
von halbmondförmigen Flecken. Hinterflügel mit unbestimmter antemedialer und medialer geb u ch teter L in ie;
einer submarginalen blassen L in ie mit bräunlichen Schatten in n en ; e in e ma rg in a le Re ihe v on halbmondförmigen
Flecken. Un te rseite inn en v on der g ew e llten submarginalen L in ie beider F lü g e l breit röthlich-
braun ü be rg o ssen .“ Hampson.
178. Polydesma inungulata Guenée, Noct. III. p. 210; Moore, Lep. Ceyl III. pl. 156 f. 6, 6a;
Hampson, Ind. Moths. II. p. 470, f. 262 (cf): Natal, China, India, Ceylon, Burma,
Andamans, Australia; A. Pagenstecher, J^N. V. f. Nat. 1888, p. 62 n. 413: Amboina.
Hulodes eriophora Guenée, Noct. III. p. 210.
Girpa fraterna Moore, Lep. Ceyl. III. p. 94, pl. 156 f. 5, '5a, und 13 andere Walkersehe
Synonyme nach Hampson.
Diese Art, welche eigentlich eine Alamis-Art darstellt und daher zur Hampson’sehen
Gattung Homoptera zu setzen ist, kommt in wechselnden Gestalten vor; in der Ribbe'schen
Sammlung ist sie in einem Exemplar von Kinigunang (Neu-Pommern) vertreten.
48—54 mm. Violettgrau, ockergelb, röthlich oder schwärzlichbrauu, mehr oder w enig e r mit schwärzlichbraun
übergossen. Vorderflügel mit subbasalen, submedialen, medialen, postmedialen u nd submarginalen,
unbestimmten geschw eiften dunklen Linien; d ie k le ine Kreis- und g ro sse Nierenmakel unbestimmt, e in e beinahe
marginale Re ihe v o n dunklen Flecken. D ie se Zeichnungen können a lle beinahe verloschen oder deutlich
vortretend se in ; je d e L in ie k ann doppelt sein und au s auseinan d ergehend en Streifen oder Möndchen bestehen,
innerhalb d er submarginalen u nd medialen Linien ist die Parthie öfter bräufilichscbwarz übergossen,
oder in der Form e rio ph o ra röthlich, we lche Form die Nierenmakel ver länge rt, vorstehend und röthlich hat;
ein grö sse r Apicalfleck is t öfters vorhanden bei den o ck erg elb en Formen u nd ein dunkler F leck a u f der
submarginalen L in ie ü be r dem Innenrand. Hinterflügel mit unbestimmter, medialer Lin ie, mit g ew ellter
L in ie ü be r ihr; e in e g ew ellte, submarginale L in ie und beinahe marginale Re ih e dunkler F le ck e ; die submargin
ale L in ie ist öfters inn en dunke l beschattet, und bei der Form e rio ph o ra finden sich e in ig e röthlich-
braune Flecken a u f ihr.“ '
Eine sehr nahestehende kleine Form hat den Apicalfleck weniger deutlich, die Nierenmakel
kräftig entwickelt. Diese findet sich gleichfalls in der R i b b e’schen Sammlung von Neu-Pommern.
179. Polydesma opala A. Pagenst. n. sp. Taf. II f. 21 ($).
Von Neu-Lauenburg (Mioko) findet sich in der Ribbe’schen Sammlung eine Art, welche
Herr Snellen ebenfalls ohne Namen von Java besitzt.
32 mm. 9 . Fühler bräunlich. Palpen zugespitzt, vorgestreckt, weisslich, drittes Glied
bräunlich. Kopf, Halskragen, Schulterdecken, Hinterleib weisslich. Grundfärbung der Oberseite
der Flügel weisslich. Die Vorderflügel tragen an der Costa am Grunde einen dreieckigen braunen
Fleck mit der Spitze nach innen. Das Aussendrittel ist von der Mitte des Vorderrandes zum Hinterwinkel
hin bräunlich, kupferig glänzend; der Apex bleibt rundlich weiss. In den bräunlichen
Theil geht eine weissliche, gewellte Linie von der Costa bis zum Innenwinkel. Hinterflügel am
Grunde weisslich, oberer Theil des Aussenrandes breit schwärzlichgrau beschattet. Unterseite der
Vorderflügel weisslichgrau, Aussendrittel bis auf den weisslichen Aussenrand schwärzlich beschattet,
der in der Mitte ebenfalls dunkel. Hinterflügel am Grunde weisslichgrau, mit zwei submarginalen,
bräunlich grauen Linien und dunklem Mittelpunkt.
Gattung Pantidia Guenée.
„Fühler beim c f bewimpert, beim O fadenförmig. Palpen au fste ig end , zw eites Glied beschuppt,
drittes Glied w en ig e r lang , fadenförmg. A u g en klein. Zunge kurz. B eine haarig. F lü g e l ganzrandig, d ie
gew öhn lichen F le ck e und Quérlinien undeutlich. D e r c f h a t u nten a u f dem D iseu s Haare. D ie drei ersten
A e ste der Médiana kommen aus einem Pu nk t.“ Guenée, Noct. II. p. 436.
180. Pantidia sparsa Guenée, Noct. II. p. 437 ; Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 20 p. 29; Bd. 23
p. 79: Celebes.
„35 mm. Blassgrau mit undeutlicher antemedialer und medialer dunkler gew e llte r Querlinie, mit
einer fe in en gelblichen g e r ad en subterminalen Lin ie, vor welcher e in e Reihe v on k leinen schwarzen Punkten
u nd ausserhalb welcher e in e an der Mitte e in g e z o g en e breite schwärzlichbraune Beschattung. Du nk le Fransenlinie.
Bräunliche Fransen. Hinterflügel graubraun mit einer medialen Querlinie und einer breiten schwärzlichen
Marginalbinde. D ie Fransen heller. D ie Unte rseite aller F lü g e l gelblichgrau, die Vorderflügel im
Grunde und lä n g s des Aussenrandes, die Hinterflügel läng s des Aussenrande s breit schwärzlichgrau.“
In der Ribbe’schen Sammlung befindet sich ein Exemplar von den Shortlands-Inseln. Ich
führe die Art an, da anzunehmen ist, dass sie auch im Bismarck-Archipel wird gefunden werden.
Gattung Homoptera Boisd.
{Alamis Guenée.)
Nach Hampson, I: M. II. p. 474, ist diese Gattung in der nearctischen, neotropischen,
äthiopischen, orientalischen und australischen Region verbreitet und zeigt folgende Charaktere:
„Palpen mit dem zweiten Glied den Scheitel erreichend, drittes Glied kurz. Fühler d er c f c f mifc
kurzen Wimperpinseln ; Metathorax mit leichtem Schopf, Hinterleib mit mehreren dorsalen Schöpfen, Schienen
d es c f mifc Haaren bek le ide t, Mittelschienen bedornt.
D ie Raupen haben vier Bauchfusspaare, d ie zw e i er sten Pa a re verkümmert oder rudimentär.
181. Homoptera holzi A. Pagenst.
Alamis holzi A. Pagenst., Jahrb. Nass. Ver. f. Nat. 1884, p. 82, t. VI f. 4: Amboina;
.... . ,1888, p. 56 n. 377.
Diese Art ist in einigen Exemplaren in der Ribbe’schen Ausbeute von Neu-Mecklenburg
vertreten.
Sie ist hellbraun mit grau gemischt. Von der Flügelspitze ausgehend im Saumfeld ein
dreieckiger schwärzlicher Fleck, der nach innen von einer geraden, zum Innenwinkel laufenden
braunen schmalen Querbinde begrenzt wird. Nach innen von derselben, wo der schwarze Aussen