
Glyph, surälis Hampson, I. M. IV. p. 349 n. 5016: Nicobars, Amboina, Salomons, Gilbert,
Ellice nnd Marshall Islands.
Margaronia suralis L. Meyrick, Tr. E. S. Lond. 1897, p. 87: Sangir.
Diese Art ist in der Dah l’schen Sammlung yon Ralum (zum Licht 23. Dec. 1896) vertreten.
„30—40 mm. Sm a ra gd g rü n ; P a lpen röthlichgelb an der S p itz e; Analsegment des Hinterleibs zum
The il rothgelb, der Haarbüschel beim c f schwarz; d ie Vorderschienen mit rothge lben Haarbüscheln; F lüg e l
mit kle inen schwarzen Discocellularflecken, e in e marginale Reihe rothgelber Flecke, Fransen an der Basis
rothgelb, we iss an der Spitz e n nd rothgelb g emischt.“ Hampson.
Zur Abtheilung mit gleichmässig gekrümmtem Aussenrand gehört:
393. Glyphodes amphitritalis Guenee.
Margarodes amphitritalis Guen6e, Delt. et Pyr. 307.
Pachyarges amph. Snellen. Tr. Ent. Soc. Lond. 1890, p. 639: Sikkim.
Glyph, amph. Hampson, I. M. IV. p. 350 n. 5017: Sikkim, Khäsis, Shan States, Mysol,
Salomons.
Findet sich in der Ribbe’sehen Sammlung von Neu-Pommern und den Shortlands-Inseln.
„46 mm. cf- Blassblau; Palpen gelblichbraun, unten weiss. Hinterleib mit gelbbraunem Analbüschel.
Vorderflügel mit schmaler gelblichbrauner Costa; beide Flüg'el mit marginaler Reihe schwarzer
Fle ck e .“
394. Glyphodes glauculalis Guenee, Delt. et Pyr. p. 306 (Margarodes); Moore, Lep. Ceyl.
pl. 181, f. 2, 2a; Hampson, I. M. IV. p. 350: Sikkim, Assam, Calcutta, Bombay presidency,
Travancore, Ceylon, Burma, Sumatra, Java, Ternate.
Margaronia marthesiusalis Walker, Cat. XVIII. p. 531.
Margarodes nereis Meyrick, Tr. Ent. Soc. 1887, p. 271: Ceylon.
„Blassgrün; Palpen glänz en d röthlichbraun, unten w e iss; Schultern und Nackenröth lich b rau n ; c f mit
schwarzem Analbüschei, Vorderflügel mit einem röthlichbraunen Costalstreifen a u f den basalen zw ei Dritteln
mit we iss unter ihnen; ein kle ine r dunkler discocellularer F le ck; beide F lüg e l mit einer marginalen Reihe
kleiner schwarzer Flecken. D ie typische malayisch e Form ist w enig e r blaugrün als die indischen Formen
m a r th e s iu sa lis und neve is, von dem d ie er ster e von N. O. India und Burma klein, d ie andere von S. India
und Ceylon g ro ss ist.- G lau cu la lis 46—50 mm; m a r th e s iu sa lis 34 mm.“ Hampson.
395. Glyphodes lachesis Butler, Ann. Mag. N. H. (5) ser. X. p. 235.
„Verwandt mit Glyph , doleschalli Led ere r (W. E. M. Taf. XIII. f. 1), aber ver sch ieden durch die
Abwesenh eit d iscoidaler F le ck e a u f den Vorderflügeln, in der G eg enwa r t v on einem gekrümmten opalweissen
innern Fleck, in der rundlichen Form ein es gekrümmten opalweissen innern Flecks, in der rundlichen Form
der discalen F le ck e (welcher bei G lyp h , doleschalli ein ab gek ür zte s subapicales Band bildet), u nd in der
Gegenwart ein es breiten perlweissen centralen Streifens an S telle des centralen F lecks a u f den Hinterflügeln.
40 mm. D u k e of-.York Isl.“ Butler.
Diese Art ist mir in Natur unbekannt.
Die von Butler als Cataclysta nympha, Pr. Z. S. 1880, p. 684, beschriebene Art, welche
gleich Glyphodes lomaspilalis Snellen, Tijd. v. Ent. 1880, p. 223 = (Leucochroma) Glyph, tolumnialis
Wik. Meyrick, Tr. E. S. 1884, p. 298 (E. Austr., Celebes, Formosa) ==Glyph. sexpunctalis
Snellen, T. v. E. 1883, pl. VIII. f. 12=Oligostigma sexpunctalis Moore, Pr. Zool. Soc. 1877, p. 616.
pl. 60. f. 12 habe ich bei der Gattung Talanga als Talanga sexpunctalis aufgeführt.
Meyrick, Tr. Ent. Soc. 1887, p. 211 führt Glyphodes tolumnialis Wik. von Queensland
und New South Wales trotz Moore’s Behauptung von der Verschiedenheit von tolumnialis von
sexpunctalis (=nympha Butler=lomaspilalis Sn.) als identisch wiederholt auf, da Walker’s Type
von tolumnialis mit beiden völlig übereinstimmt.
Ebenes wird Glyphodes excelsalis Wlkv Oat.,34 p. 360, welche von Druce, Pr. Zool. Soe.
1888, p. 576 n. 45 Ton New-Guinea nnd den Saloiopns-lnseln erwähnt wird nnd wahrscheinlich
auch im Bismarck-Archipel yorkommt, Ton Meyrick, Tr. Ent. Soc. Lond. 1887, p. 211 Ton Qneens-
land erwähnt und als identisch mit( Glyphodes westermanni Snellen, T. v. E. 1877, p. 73, pl. VI
f. 8 (nicht V wie dort bemerkt) Ton Sumatra (nicht Celebes) hingestellt.
39®, Glyphodes actorionalis Walker 498 (nee Lederer).
Unter diesem Namen werden yers'ehiedehe Arten confnndirt. Meyrick, Tr. E. S. Lond.
1886, p. 224 se t» zu der Walke^schen Art als synonym Lypotigris jovialis Felder, Reise N ot.
Lep. pl. 136 f. 2f. Exemplare, welche mit der F e ld e r’schen Abbildung übereinstimmen, finden
sich mehrfach in der Ribbe’schen Sammlung und zwar ron Neu.Pömmern, Neu-Mecklenburg und
den Shortlands-Inseln. Ist diese Meyrick’sche Identifteirung richtig (Walker’s Beschreibung steht
mir eben nicht zu Gebote, dagegen dürfte Meyrick wohl die Type yerglichen haben), so treffen
die Bemerkungen Hampson’s, I. M. IV. p. 359 nicht zu, welcher actorionalis Wik. mit Glyphodes
netten Lederer, W. E. M. 1®B:3, p. 478, pl. 14 f. 8, sowie mit Glyphodes conclusalis Wik., Cat. 34
p. 1354: Hampson, 111. Het. VIII. pl. 156 f. 12, fern«:mit tumidaUs Wan.en und Glyph
violalis Wan-en identifieirt. Leider kann ich die Abbildung yon Moore, Lep. Ceyl. pl. 180 f. 1
auf die er verweist, eben nicht einsehen.
Diese letztere von Hampson abgebildete Art, welche sich ebenwohl in der Ribbe’schen
Ausbeute findet, ist entschieden yerschieden yon Glyph. zelleri Lederer und kommt mehr actorio-
iiaWs Lederer (T. 14 f. 4) nahe, wenn sie auch eine andere Art als diese ist. Glyphodes zelleri
scheint aber mit Lypotygris jovialis Felder identisch zu sein, wenn auch die Abbildung Lederer’s
mit der von F e ld e r nicht völlig übereinstimmt.
Glyphodes actorionalis Wik. m Lypotzygris jovialis Felder) wird auch von Snellen, T. v.
E. Bd. 26 p. 141 als Glyphodes jovialis Felder von Celebes aufgeführt und dabei bemerkt, dass
auf der Abbildung F e ld e r’s eine schwache lichte Querlinie, welche aus dem-letzten weissenVleck
der Vorderflügel bei der Flügelspitze nach einem weisslichen Fleckchen am Innenrande bei dem
Afterwinkel läuft, vergessen ist. Zelleri Led. sei nahe verwandt, aber nach der Abbildung die
Hinterflügel am Afterwinkel stumpfer und der schwarze Aussenrand wurzelwärts mehr rund ausgeschnitten
und auch oben breiter.
Snellen, Midd. Sum. Lep. 67 führt Glyph. jovialis Felder auch von Sumatra auf, von
der sich Glyph. zelleri durch den buschigen schwarzen Rand der mehr abgerundeten Hinterflügel
unterscheidet.
Die mir aus der Ribbe’schen Ausbeute von Neu-Pommern, Neu-Mecklenburg und den
SJiortlands-lnseln vorliegenden, zu actorionalis Wik. zu ziehenden Exemplare sind:
44 mm gross und z e ig en sch ief abgerundeten Aussenrand der Vorderflügel, welcher bei der später
zu erwähnenden con clu salis mehr con v ex 'ist. Fühler bräunlich. Palpen unten we iss w ie die Brust; Hinterleib
unten und Beine gelb lich; Afterbüschel und Rücken tie f dunkelbraun. Schulterdecken und Seiten des
Hinterleibs weisslich. Vorderflügel schwarzbraun; nahe dem Ap ex steht a u f der Costa ein kle ine r weiss-
licher Fleck, der bei e in ig en Exemplaren in e in e fe in e lichte L in ie sich fortsetzt, die zum Hinterwinkel °-eht.
Dann fo lg t ein grö sse r rundlich ovaler opaliner we isse r Fleck, v on g a n z nahe der Costa bis uahe zum
Hinterwinkel reichend, und nach innen v on demselben ein kleiner,- fast dreieckiger, sch ief von innen nach
aussen gerichteter Fleck, welcher den am Grunde weisslichen Innenrand nicht erreicht. Fransen weisslich
in der Mitte dunkler beschattet. Hinterflügel weiss, opalin, mit einem am Vorderwinkel breiter beginnenden'
nach dem Hinterwinkel sich zuspitzenden schwarzen Aussenrand, dessen inner e B eg renzun g con cav ist!
Fransen weisslich. Unte rseite wie oben.
Zoologien. H e f t 29. 0