
Zellenden. Aeusser er Theil breit dunkel mit weissem marginalem Fleck a u f dem zweiten medialen Zwischenraum
a u f allen F lüge ln. Vorderflügel am Ap ex weiss. Hinterflügel mit einem we issen Fleck nahe dem Hinterwinkel.
41 mm. Du ke o f York Isl.“
Ebenso dürfte Boarmia inflexaria Snellen, T. v. E. Bd. 24, p. 72, Taf. 8 f. 2 und 2 a;.
Celebes; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 84 n. 487: Amboina; Roeber, T. v. E.
Bd. 34, p. 330: Key, dieselbe Art sein.
255. Boarmia concentraría Snellen, T. y. E. Bd. XX. p. 40, pl. 3 f. 20; A. Pagenstecher,
Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 84 n. 488: Amboina.
„ cf. 40 mm. Nahe verwandt mit B. re p a n d a ta L., namentlich durch die Gestalt der zweiten Querlinie
der Vorderflügel, d ie ebenso wie dort, oben u n g e zah n t is t und a u f Ad er 5 stark nasenförmig vorspringt.
D ie se L in ie macht a b e r bei r e p a n d a ta in Zelle l b noch e in e k le ine re Ausbu ch tu n g; während s ie
bei con c en tra ría u nter Ader 2 schwach g e z ah n t g e r ad e nach dem Innenrande geh t. D a g e g en macht die
zw e ite Querlinie b e i con c en tra ría e in e Au sbuchtung a u f Ader 5, während s ie bei r e p a n d a ta g e r a d e ist,
Fühler gewimpert, mit fadenförmigem Enddrittel. B ek le idu ng der P a lpen an der Vorderseite ausgeschnitten.
Vorderkopfsvorsprung a u f den Palpen liegen d . Hinterrand der Vorderflügel g la tt, der der Hinterflügel
schwach g ew ellt. Grundfarbe der Oberseite we issgrau, der Oberrand der Schulterdecken d unkelgrau, der
Thoraxrücken und das Wurzelfeld d er g an z, doch dünn dunke l gesp renk elten Vorderflügel, neben ihrem
Fransenfe ld,\ besonders nach oben, bräunlich verdüstert. Querlinien schwar zgrau, deutlich, die er ste nur a u f
den Vorderflügeln vorhanden, d ie zw e ite a u f den Hinterflügeln g e g e n den Vorderrand schwäche r, g e g e n den
Innenrand etwas g ezahn t. Mittelflecke g ross, bläulich . lichtgrau, schwarz gerundet, d ie d er Vorderflügel
durch einen kurzen dun ke lgrau en Schatten, welcher quer ü be r s ie hingeht, verdüstert, darunter mit ein er
schwachen, g ew ellten , bräunlichen S chattenlinie, welche auch ü be r den Mittelfleck der Hinterflügel g eh t und
unter diesem dicker und dunkler wird. Hinter ihnen parallel mit der zw eiten Querlinie läuft ein mehr öder
w en ig e r rostfarbener Streifen, we lche r in Zelle 5 d er Vorder- und Hinterflügel schwarzgrau verdüstert ist.
Wellen linie deutlich, gleichmässig gezahnt, wie der Grund gefärb t, an beiden S eiten braungrau beschattet;
wurzelwärts ist d ie se Besch attun g v on dem Innenrande d er Hinte rflügel b is Ader 3 der Vorderflügel durch
ein en schmalen Streifen der Grundfarbe ziemlich sch arf g eschied en von dem rostfarbenen Streifen lä n g s der
zw eiten Querlinie; ü be r der Ader 3 fliessen der S tre ifen u nd der Schatten ine inande r. An der Wellen linie
steht a u f Ader 5 der Vorderflügel ein schwar zgrauer F le ck; darunter lä sst d ie brau ngraue Besch attun g in
Zelle l b und 3 ü berall F le ck e der Grundfarbe frei. Fransenlinie mit graubraunen, etwas v er läng e rten'
Streifchen. Fransen grau g e lb , d unke lgrau gefleckt. Hinterleib a u f dem Rücken mit acht schwarzen Fleckchen
g e g e n die S pitz e und zw ei h ufeisenförmig v e r e in ig ten Lin ien g e g e n d ie Wurzel. Unterseite grauweiss,'
g ro sse Mittelflecke und ein nach oben sehr verbreiterter Schatten a u f dem Hinterrand der F lü g e l, welcher
an der Flüge lspitz e, in Zelle 2 d er Vorderflügel u nd a u f den Hinterflügeln u nter Ader 3 die Grundfärbung
freilässt, graubraun. B eine dunkel gefleckt, Hinterschienen v erdickt.“ S nellen 1. c.
Einige Exemplare in der D a h l’schen Sammlung von Mioko, Neu-Lauenburg 12. Nov.
1896, 14. Nov. 1896.
256. Boarmia crepuscularia Hübner, Sammlung Eur. Schmett. f. 158; A. Pagensteeher,
Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 84: Amboina; Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 28, p- 43;
Hampson, I. M. III. p. 260: Europa, Japan, China, Himalaya, Sikkim, Khasis.
Diese weit verbreitete Art findet sich in der R i b b e’sehen Sammlung von Neu-Pommern
und Neu-Mecklenburg.
Sie wird'bei H am p so n 1. c. beschrieben, wie folgt:
„Vorderflügel: Ader. 10 und 11 beim gfl g estie lt, beim $ zusammenfallend, von der Zelle bei der
indischen Form, g e stie lt gew öhn lich mit 7, 8, 9 bei der europäischen. G r a u b ra u n , rothbraun bestäubt. Vord
erflügel mit ein er doppelten unbestimmten antemedialen g ew ellten Lin ie, ein er einfachen medialen und
doppelten postmedialen Lin ie, je d e mit dunklen F lecken a u f den Adern und d ie le tz te e in g eb o g en u nter
Ader 3 und öfters mit einem dunklen Fleck über ihr in der Mitte. Hinterflügel mit g ew e llten antemedialen
und medialen Linien, b eide F lü g e l mit ein er gez a ck ten bleichen submarginalen L in ie und marginalen Reihen
von Fleckchen. Unte rseite beinahe einfarbig graubraun, ¿ f 38—45 mm, $ 46—52 mm.“
257. Boarmia viridaria A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 84, n. 491: Amboina.
Siehe Taf. I f. 9.
»cf• 35 mm. Fühler gekämmt (die des $ fadenförmig) bis nahe zur Spitze. Palpen oben grau,
unten bräunlich. B eine gräulichweiss. Stirn hellgrau, ebenso Brust und Rücken. Bauch grauwe iss. D ie
Vorder- und Hinterflügel sind mattgrün durchzogen von dunke lgrauen und schwärzlichen Fleckchen und
Wellenlinien, a lle F lü g e l mit dunklen Atomen bestäubt. D ie se verdicken sich zu v ie r undeutlichen Querbinden,
v on d enen die zw eitletzte d ie r eg elmä ssig ste und deutlichste ist. S ie wird v on einer dunkelgrünen
Wellen linie begleite t. D ie dem Aussenrande nahe lieg en d e Querlinie wird ebenfalls von einer unterbrochenen
dunkelgrünen Binde b eg leite t. Am g ew e llten Aussenrande dunkle Punkte. Fransen weisslieh. Am Hinterflü
gel ein deutlicher dunkler Mittelpunkt, n ach innen v on demselben e in e zusammenhängende Querlinie, die
nahe dem Aussenrande ver laufende Querlinie v ie l deutlicher, als a u f den Vorderflügeln. D ie Unterseite aller
F lü g e l v erwaschen grünlich, der Au ssenrand namentlich an der Spitz e der Vorderflügel und an den Hinterflügeln
weisslich. Centraler dunkler Punkt. Zwischen dem weisslichen Aussenrand u nd der Mitte des Flüge ls
is t das Aussendrittel g rau .“
In der R ib be'schen Sammlung befindet sich ein Exemplar von Neu-Pommern (Kinigunang).
258. Boarmia lacteata Warren.
Chogada lacteata Warren, Nov. Zool. IV. p. 247: Kinigunang.
W a r re n beschreibt diese Art, wie folgt:
„36 mm. Vorderflügel we iss mit braun verdüste rt; d ie drei Linien schwärzlich, gekrümmt, g ew e llt
und g ezahn t, d ie äu sse re nähert sich der innern am Innenrand. De r e r stem g eh t e in e gelb liche Binde v o r au
s und e in e solche fo lg t der dritten. Zellfleck von erhabenen we isslichen Schuppen innerhalb einer Ausbuchtun
g der Mittellinie; submarginale L in ie ebenfalls g ezahn t, aber dicke r als die ändern Linien, g e fo lg t
von einem g e lb lichen Schatten; e in e Reihe v on m a rg in a le n schwarzen F lecken; Fransen weisslich. Hinterflü
gel ähnlich ohne d ie er ste Linie. Unte rseite weiss, mit grossen Zellflecken; dicker postmedialer und breiter
marginaler Schatten, schwärzlich. Kopf, Thorax und Hinterleib weisslich mit Braun g emischt.“
Ist mir in Natur unbekannt.
259. Boarmia submuscaria A. Pagensteeher n. sp.
Von Neu-Lauenburg, Mioko, befindet sich in der R i b b e 'sehen Sammlung ein Exemplar
einer 40mm Ausmaass haltenden Boarmia (cf), welche Herrn S n e lle n , der dieselbe Art unbenannt
von Java besitzt, unbekannt war.
„Fühler bräunlich mit vom Grunde bis zur Mitte gehen d en Wimperzähnen, die Spitz e des Fühlers
einfach, Pa lpen bräunlich, dicht beschuppt. Kopf, Halskragen, Schulterdecken und Hinterleib bräunlich mit
schwärzlichen Atomen; Brust und Hinterleib u nten heller gelb lichgrau. D ie Grundfarbe aller F lü g e l oben
ist ein schmutziges, g elb liche s Graubraun, mit bräunlichen und schwärzlichen Atomen verdüstert. Diese
v e r e in ig en sich zu einer unbestimmten antemedialen, einer medialen und postmedialen Querlinie; zwischen
den b eiden letz te ren ein halbmondförmig'er, schwarz umzog’ener Mittelfleck. D ie mediale Querlinie ist unter
der Costa leicht g ew ellt, am Innenrand verbreitert. Zwischen ihr und der postmedialen unbestimmten g e wellten
und nach au ssen v o n ein er g ew e llten g e lb g rau en L in ie b egleite ten Querlinie tritt d ie Grundfärbung
als breites Band hervor. Das äu sse re Flüge ldr ittel ist dicht bräunlich und schwärzlich bestäubt, welche Bestäu
bu n g am Vorderrand nahe dem Ap ex , etwas ober- und unterhalb der Mitte des Aussenrandes stärker
hervortritt. Ganz schmale Fransenlinie a u f den Adern durch schwarze Punkte verdickt. Fransen gelblichbraun.
D ie . Hinterflügel sind ähnlich g*ezeichnet; d ie mediale dunkle Querlinie, wie die postmediale
se tz en sich a u f s ie fort, ebenso die n eben der postmedialen lieg en d e hellere g e z a ck te Querlinie. Mittelfleck
heller, Aussendrittel dunke l beschattet und fleckenförmig bestäubt. Marginale schwarze Punkte. Unterseite
gelb lich grauweiss, postmediale Querlinie a u f beiden F lüg e ln deutlich, a u f den Vorderflügeln schwarzer
Mittelpunkt. Aussendrittel breit schwärzlich, d ie Vorderflügel am A p ex und in der Mitte, die Hinterflügel
am Rande von der Grundfärbung.“