
Cnaph. jölinalis (jolealis) Wik., Lederer, W. E. M. VII. p. 385, pl. XII f. 7: Ostindien,
Amboina; A. Pagenstecber, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 104 n. 595: Amboina; Snellen,
T. v. E. Bd. 26 p. 135: Celebes; Snellen, Midd. Sumatra Lep. p. 65; Meyrick, Trans.
Ent. Soc. Lond. 1884, p. 104; 1887 p. 216; 1894 p. 467 (medinalis).
Botys rutilalis Wik. Meyrick, Tr. E. S. Lond. 1886, p. 235: Neu-Guinea, N. E. Australia,
Malay. Archip. Ceylon, India, Central-Amerika.
„Flügel strohgelb, b e id e Mittellinien fein, dunkel, fast g erade , nach inn en gen äh ert; die ■ äu sse re
sich a u f den Hinterflügeln zum Innenwinke l for tsetzend; d er Vorderrand, e in einwärts v erwaschenes Saumband
u nd schwaches Mittelzeichen graubraun, die Fransen heller. 20 mm.“ L ed ere r 1. c.
In der Dahl'schen Sammlung ist diese verbreitete Art zahlreich vorhanden: Ralum 28.
Juli 1896, 27. Sept. 1896, zum Licht Anfang Mai 1896, 25. Mai 1896 u. s. w. Bei R ib b e zahlreich
von Neu-Pommern (Kinigunang).
Gattung Syngamia Guenee.
(Aethaloessa Lederer.)
Ledere r (W. E. M. VII. p. 434) charakterisirt diese in den tropischen und subtropischen
Zonen verbreitete Gattung Aethaloessa:
„Habitus v on S yn g am ia , P a lpen g e r a d e v o rg e stre ck t; d ie Fühler v on % der Vorderrandslänge, zu rü
ck g e le g t, beim c f fe in und la n g bewimpert.“
H a m p s o n , I. M. IV. p. 279 ste llt S yn g am ia n eben die n a ch fo lg en de Gattung B occhoris, v on der
s ie sich durch g e r in g e lte Antennen, g e ru n d e te Stirn u nd vorn breit g e fran ste Pa lpen unterscheide.
369. Syngamia floridalis Zeller.
Stenia floridalis Zeller, K. V. Akad. Handl. 1852, p. 59: Caffraria.
Glyphodes calidalis Guenee, Delt. et Pyr. p. 294.
Syngamia octavialis Walker, Cat. XVII. p. 334.
Syngamia merionealis Walker, Cat. XVII. p. 334.
Syngamia tiphalis Walker, Cat. XVII. p. 335.
Hyalea fulvidalis Wallengreen, W. E. M. 1860, p. 174.
Aethaloessa floridalis Lederer, W. E. M. 1863, p. 435, Taf. 17 f. 2: Caffraria.
Botys vitialis Felder, Reise Nov. Lep. pl. 135 f. 8.
Syngamia floridalis Meyrick, Tr. E. S. 1886, p. 239: Fiji, Celebes, iDdia, Süd-Afrika;
1887 p. 218: Queensland, Tahiti. Meyrick vereinigt die Gattung Aethaloessa Lederer
mit Syngamia Guenee, Lederer ebenso wie Snellen, Trans. Ent. Soc. 1890,
p. 628 n. 203 bei Syngamia floridalis: Sikkim; Hampson, I. M. IV. p. 280, f. 169
(cf): Süd-Afrika, India, Ceylon, Burma, malayische Subregion, Neue Hebriden, Duke
of York Island, Tahiti.
Diese niedliche, weit verbreitete, 18 mm grosse Art wurde von Prof. D a h l zahlreich in
Ralum angetroffen (am Licht 30. Mai 1896, 1. Juni 1896, 31. Juli 1896, Anfang September 1896,
26. Sept. 1896, 26. Nov. 1896). Ribbe fing sie in Neu-Pommern (Kinigunang) und auf den Short-
lands-Inseln. In Sikkim kam die Art nach El wes häufig ans Licht. (Snellen 1. c.)
„Feurig roth u nd g e lb ; P a lpen oben purpurnschwarz; Halskragen, Costa und le tz te Abdominalsegm
en te und Analbüschel purpurnschwarz. Vorderfiügel an der Basis der Costa purpurnschwarz; e in e ge-
x’a d e antemediale L in ie; die äu sse re Hälfte der F lü g e l purpurnschwarz, mit einem grossen postmedialen
o v a len gelb lichen Fleck, v on der Costa zu Ader 2. Hinterflügel an der Basis feu r ig roth, ein schwarzer
d iscocellularer Fleck, die Parthie über der Zelle g e lb ; d ie Aussenparthie purpurnschwarz, ihr innerer Hand
v on der Costa zu Ader 2 au sgeb uchte t, dann einwärts g e z o g en ; Fransen beide r F lü g e l we iss, in der Mitte
leicht bräunlich.“ Hampson.
Gattung Bocchoris Moore.
Diese in den tropischen und subtropischen Zonen verbreitete Gattung zeigt nach Hampson
I. M. IV. p. 281:
„Palpen vorgestreckt, den Scheitel erreichend, zw eites Glied vorn mässig beschuppt, drittes Glied
mit kurzem d reie ck ig en Wulst; Maxillarpalpen fadenförmig. Stirn flach, schief, Fühler am Schaft g la tt;
Schienen mit Aussensporen, die kaum V8 so lang als d ie innern. A u f den Vorderflügeln Ader 3, 4, 5 von
der Zelleckc; 7 g etren n t v on 8, 9, 10 ihnen genähert. A u f den Hinterflügeln Ader 3, 4, 5 von der Zellecke;
6, 7 vom obern Winkel, 7 mit 8 anastomosirend.“
370. BoccTioris onychindlis Guen6e, Asopia onycMnalis Guenee, Delt. et Pyr. p. 205, pl. 6
f. 7; Hampson, I. M. IV. p. 283 n. 4834, f., W ilg p ! West-Afrika, Aden, India, Ceylon,
Burma, Borneo, Australien; Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 2®:(1884), p. 45 n. 120: Celebes.
Zehronia hraurealis Walker, Cat. XIX. p. 971.
Lepyrodes astomalis Felder, Reise Nov. pl. 135 f. 22.
In der D ah l’schen Sammlung befinden sich zwei cf cf von Ralum (zum Licht 1. December
1896 und 20. Januar 1897).-,.';*-
„22 mm. Weiss. Kopf, Brust und Hinterleib netzförmig schwarz übe rzogen. Analbüschel schwarz.
Vorderflügel mit u nr egelmässiger subbasaler brauner Linie, zw ei antemediale braune Bänder, mit u nr eg elmässigen
g ew e llten Bändern und we isse r Mitte, ein sehr unr eg elmä ssig es mediales Band, welches zw ei v ere
in ig te w e isse Rin ge einschliesst, sich zum Innenrand hin verschmälert u nd Spuren zum antemedialen Band
u nd zur Verbindung mit dem gekrümmten postmedialen Band sendet, welches e in e w e isse Mitte hat und
v o n Ader 5 zum Innenrand mit der äussern braunen Parthie verbunden ist, we lche submarginale Reihen
we isse r F le ck e u nd Streifen a u f ihr hat. D ie Hinterflügel haben e in e braune Mediallinie, welche ein en discocellularen
Fleck einschliesst; e in e u n r eg e lm ä ssig g eb u ch tete postmediale L in ie ist verbunden v o n Ader 5 bis
zum Analwinkel mit dem marginalen braunen Band, we lche s Reihen we isse r F le cke und Streifen in sich
h at; Fransen beider F lü g e l abwechselnd braun u nd we iss.“ Hampson 1. c.
Gattung Nosophora Lederer.
(Analtes Lederer.)
Die Charaktere dieser nach Hampson, I. M. IV. p. 288 über N. E. India, Ceylon, Burma
und die malayische Subregion bis Neu-Guinea verbreiteten Gattung sind die nachfolgenden:
„Palpen aufwärts gerichtet, zw eites und drittes Glied über den Scheitel d es Kopfes zurückgeschlagen,
er stes u nd zw eites Glied beim $ vorn leicht mit Haaren bekleidet, das dritte vorn mit einem k leinen dreie
ck ig en Fortsatz, beim c f ist das zw eite Glied mit lang'em krausen Haar bekleidet, das aufwärts und einwärts
gek räu se lt ist; Maxillarpalpen fadenförmig; Stirn gerun d et; Fühler des c f mit langen Wimpern, das b asale
Glied schuppig erweitert; Scheitel des Kopfes beim cf. ausgehöhlt. Schulterdecken mit lan g en Haaren, die
sich über den Metathorax er stre cken; Thorax u nten mit lang en gekrümmten Schuppenwülsten nahe den
Schenkeln, ein Büschel la n g e r Haare vom Ursprung der Vorderflügel; Aussenspor en der Schienen halb so
la n g als die innern, Mittelschienen mit d ornigen Haaren bekleidet. Vorderflügel: Adern 3, 4, 5 v on der Zellecke
, 7 g en äh ert 8, 9 für ein Drittel der L än g e , 10 ebenfalls 8, 9 genähert. Hinterflügel: Adern 3, 4, 5 g e wöhnlich
v on der Zellecke; 6, 7 gewöhnlich vom obern Winkel; 7 leicht mit 8 anastomosirend.“ Hampson 1. c.
371. Nosophora, chironalis Walker.
Botys chironalis Walker, Cat. XVIII. p. 683.
Nos. chironalis Lederer, W. E. M. VII. p. 407, T. 14 f. 12; A. Pagenstecher, Jahrb. N.
V. f. Nat. 1888, p. 110 n. 631: Amboina; Meyrick, Trans. Ent. Soc. Lond. 1887,
p. 225; Snellen, Tr. E. S. 1890, p. 618: Sikkim; Hampson, I. M. IV. p. 289:
Khasis, Borneo.
Nosophora ochnodes Meyrick, Pr. Linn. Soc. N. S. Wales 1886, p. 255.
„cf 34, $ 30 mm. Schwarzbraun, Unterseite der Palpen, des Thorax u nd des Hinterleibs weisslich.
Vorderflügel mit hyalinem weissen discocellularen Halbmond, welcher sich in ein en F leck ausdehnt über der