
einem starken Afterbüschel. F lüg e l länglich, mit flachem Vorderrand, gewöhnlich geformt. B eine lang"
und dünn.“
Zu dieser Gattung re chne t S n e l l e n drei Arten, d ie ihm von J a v a und Celebes bekannt waren..
Es sind P y r a lid e n v on einer so g e r ing en Gi*össe, w ie s ie in Europa nicht angetroffen werden.
327. Nymphicula stipalis Snellen, Midden Sumatra Lep. p. 78, pl. 5 f. 11, 11: Java,.
Celebes, Sumatra.
„11—13 mm,. Kopf und L eib bleich o ckergelb. Vorderflügel an der Wurzel we iss, mit zw ei, v om
Vorderrand nach innen gerichteten, ockergelben, braungrau bestäubten Querstreifen. Das Spitzendrittel ist
ockergelb, mit zw ei spitzen, Silber- oder bleifarbenen Streifen am Vorderrand, in der Mitte spitz, doch etwasg
eb o g en in dem Afterwinkel. De r u nge fäh r d reie ck ig e Raum zwischen den Streifen an der Wurzel und
dem Spitzendrittel ist we iss, grob schwarzgrau bestäubt. A u f den Hinterflügeln ist die Wurzel ockergelb^
mit einem silberweissen oder bleifarbenen Querstreifen, au f dem Hinterrand sieht man fü n f kohlschwarze,
ock ergelb gerand ete, durch purpursilberne Stippchen ge schied en e ru n de Flecke , und d ie Mitte des F lüg e ls
ist wied er w e iss mit grob er schwarzer B e stäu b un g ; fransenwärts durch e in e fe in e ab g eb ro ch en e schwarze-
L in ie begrenz t. A u f d er Unte rseite sind die Vorderflügel z a 2/s weiss, g ra u bestäubt. Da s U ebr ig e wie-
oben. B eine g e lbw e iss.“ Snellen.
Von dieser niedlichen Art finden sich Exemplare in der Dahl’schen Ausbeute von Ralum,.
in der Ribbe’schen von Neu-Pommern (Kinigunang).
Gattung lalanga Moore.
Diese über die orientalische und australische Region verbreitete Gattung ist nach Hampson,.
I. M. IV. p. 221 zu charakterisiren:
„Palpen kurz, v o rg e stre ck t, u nten mit lang en Haaren, drittes Glied v o rs te h e n d ; Maxillarpalpen,
fadenförmig und beinahe so la n g als die labialen; Stirn gerun d et; Fühler beinahe einfach, Aussensporen.
der S chienen w enig e r als d ie Hälfte d erjenigen der innern. A u f den Vorderflügeln kommen d ie Adern 3, 4,.
5 von der Zellecke, 7 ist g e r a d e u n d .g e t r en n t v o n 8, 9, 10. A u f den Hinterflügeln is t d ie Zelle kurz,.
Ader 3, 4, 5 kommen v on der Zellecke, 6, 7 sind kurz g e stie lt.“ Vgl. auch H a m p s o n , T r. E. S. 1897, p. 185,.
328. Talanga sexpunctälis Moore, Proe. Zool. Soc. 1877, p. 616, pl. 60 f. 11; Hampson,
I. M. IV. p. 221, f. 126 (cf).: .Formosa, Dharmsala, Sikkim, Bombay, Nilgiris, Ceylon,.
Andamans, Borneo, Celebes, New Britain, New Hebrides; Hampson, Tr. E. S. 1897.,.
p. 186, fg. p. 185.
Glyphodes lomaspilalis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 220: Celebes.
Cataclysta nympha Butler, Pr. Zool. Soc. 1880, p. 683.
Diese Art ist in der Dahrschen Sammlung von Ralum (Anfang Mai 1896 und zum Licht.
25. März 1897) vertreten.
„20—24 mm. Kopf, Thorax und Hinterleib blassge lb . Palpen und Schultern b r a u n g e lb ; Analbüschel
des c f schwarz. Vorderflügel g länz en d g elb , e in e braune Bin d e am basalen Theil der Costa; silber-
we isse Bin d e in der Zelle und über Ader 1, a u f w elcher ein dunkler. S treifen; ein grö sse r dreie ck ige r brauner
Fleck von der Mitte der Costa, mit der silberblauen discocellularen L in ie a u f ihm u nd einem silberweissen
Band an seinem Aussenrande, braunen Flecken a u f der Costa vor und am Ap ex , mit silberweissen g e krümmten
Bändern, die sich v o n ihnen zu Ad er 2 erstrecken, e in e fe in e marginale schwar ze Linie, Cilien
we iss. Hinterflügel g elblichweiss, ein hellgelbe s Band ü be r dem untern Winkel der Zelle zwischen Ader 5-
u nd 2, mit Silberblau am äusseren Rande; e in hellgelbe r F leck a u f der Mitte der Aussenparthie, mit zw ei
schwarzen F lecken u nter ihm, v on metallischer Fä rb u ng centrirt; ober den Flecken befinden sich e in ig e
schwarze und me tallische F le ck e a u f dem Rande, u nd ausserhalb derselben sind v ie r schwarze F le ck e mit.
we issen Flecken dazwischen, die Fransen hier kupferbraun.“
Gattung Perisyntrocha Meyrick.
Diese Meyrick’sche Gattung ist nach Hampson, I. M. IV. p. 222 über Sikkim, Nagas,
Australia, New Britain verbreitet. Ueber die Charaktere siebe Meyrick, Tr. E. S. Lond. 1894,
p. 469 und Hampson, Tr. E. S. Lond. 1897, p. 189.
Die Diagnose lautet bei Hampson, Tr. Ent. Soc. 1897, p. 189:
„Palpen aufwärts gekrümmt, den Scheitel erreichend, zw eites Glied vorn leicht beschuppt, drittes
Glied nackt, stumpf; Maxillarpalpen fad en förmig; Stirn g e run d et; Fühler ger inge lt, B eine la n g und schmal,
S p o r en lang. Vorderflügel lang und schmal, Ader 3 v o n der Zellecke; 4, 5 a u f langem Stiel, 7 g e r ad e und
.getrennt v on 8, 9, 10. Hinterflügel: Ader 3 v on der Zellecke, 4, 5 a u f langem Stiel, 6, 7 vom obern Winkel.“
329. Perisyntrocha anialis Wik. 18, p. 710; Hampson, Tr. E. S. 1897, p. 190 = Zebronia
alienalis Wik. 34, p. \2>b\=Botys circumdatalis Wik. 34, p. 1435 = Parapoynx cuneo-
lalis Snellen, T. v. E. Bd. 23 p. 243 und Bd. 26, pl. 5 f. 2: Borneo, Celebes, New
Britain, New Guinea, Australia=Stegothyris picata Butler, Annals Mag. N. H. 1882,
p. 235 n. 68.
In der Ribbe’schen Ausbeute von Neu-Pommern.
„Flügel oben halbdurchscheinend rahmfarben, weiss, ein d iscales Band und der Aussenrand bronzebraun.
Vorderflügel a u f den Adern der Discoidalz elle, einen u nr eg elmä ssig en Streifen a u f der Discoidal-
.ze lle und dem Costalrand bronzebraun. Körper bla ss bronzebraun gebändert. F lüg e l unten mit helleren
Zeichnungen als oben, der Körper weiss. 18 mm. New Britain.“ Butler.
Ich reihe hier ein die Gattung Platamonia Lederer, Wiener Ent. Mon. VII. p. 427 (1863).
„Aus der Verwandtschaft von S te g o th y ris , mit normaler Rippenbildung und nach aussen sehr erw
e ite r ten F lüge ln, die v o rd em mit rechtwinkliger Spitze und b auschigem Saum. Fühler gewöhnlich lang,
-Mittelzelle der Vorderflügel besonders lan g .“ Lederer.
330. Platamonia ampliatalis Lederer, Wien. Ent. Mon. VII. p. 427, pl. 16 f. 6: Amboina;
A. Pagenstecher, Jahrb. Nass. Ver. f. Nat. 1888, p. 113 n. 649: Amboina.
„Seidengelb, am Vorderrand und Saum rauchgrau, an geflogen , d ie Mitte der Vorderflügel und beide
■Querlinien fein, die äu sse re sich ü be r d ie Hinte rflügel fortsetzend, a u f allen b e i der Mitte einen eckigen
'Vorsprung machend.“ Lederer.
Findet sich im der Ribbe’schen Sammlung aus Neu-Pommern (Kinigunang).
Gattung Hymenoptychis Zeller.
Ist über Süd-Afrika, Bengalen, Ceylon, Burma, die malayische Subregion und die pacifische
Gruppe nach Hampson, I. M. IV. p. 223 verbreitet und ebarakterisirt:
„Palpen aufwärts gerichtet, den S cheitel erreichend, drittes Glied kurz, mit schmalem d reie ck ig en
:Stirnwulst, Maxillarpalpen klein und fadenförmig; Stirn gerundet, Fühler des c f verdickt und abgeplattet,
B eine lang’ und schlank, Hinterleib sehr lan g , besonders beim cf> welcher das Endsegmeut lang und zu ge-
•spitzt hat. Vorderflügel la n g und schmal, A p ex gerundet, Zelle w enig e r als die Hälfte der Flüg e l; Ader 3
“von nahe der Zellecke, 4, 5 gen äh ert für e in e Strecke, 6 v on u nter dem obern Winkel, 7 g e r ad e ; beim c f
■die Zelle sehr kurz, 6 herabgebogen und 4, 5 genähert, 7 h e rab g eb o g en in der Mitte; e in e F ranse von
Haaren a u f d er Subcostale unten vom Zellwinkel h a lbweg s des Ap ex . A u f den Hinterflügeln ist die Zelle
unge fäh r 1/i der Flüg'el, Ader 3 von der Ecke; 4, 5 gen äh ert für e in e Strecke, 6, 7 g e stie lt.“ Vgl. H am p -
■son, Tr. E. S. 1897, p. 195.
331. Hymenoptychis sordida Zeller.
H. s. Zeller, K. Vet. Ak. Handl. 1852, p. 65; Lederer, Wien. Ent. Mon. 1863, p. 426,
pl. 16 f. 2; Hampson, I. M. IV. 224, f. 130 (c f ) : Süd-Afrika, Calcutta, Ceylon,
Rangoon, Malacca, Borneo, Marshall und Ellice Island; Meyrick, Tr. Ent. Soc. 1886,
p. 226: Fiji; Meyrick, Tr. Ent. Soc. 1889, p. 514: Neu-Guinea, Celebes, India, Süd-
Afrika; Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 27, p. 40: Celebes.