
Voiderrandswurz el der Vorderflügel. Vordei-flügel g e z e ich n e t mit zw ei fe in en kohlschwarzen g eschw eiften
■ ■ 1 zw e ite a u f % und */• wurzelwärts einen Zahn hat, die Hinterfifigel mit ein er schwarzen
ogen hme, we lche lä n g s Ader 2 beinahe erlischt. Ferner sieh t man a n f den V orderflügeln in der Mittelzelle
em en chwarzen S t e i f e n und den mit der Grundfarbe ansgefü llten Nierenfleck, a n f den Hinterflügeln ein
ITnte 1 ^ n6S . ™ ei5 Mittelfleckchen. FransenUnie mit dicken, etwas d reie ck ig en schwarzen Fleckchen
U n te rseite w ie oben, etwas bleicher. Macassar, Maros.“ Sn eilen 1. c.
In der D ah Tuchen Sammlung finden sich zwei etwas abgeflogene Exemplare von Ealum
(zum Licht Anfang Mai 1896 und 16. Nov. 189.6),-/
Gattung* Tdbidia Snellen.
Diese Gattung wurde bis jetzt auf Celebes, Duke of York Isl.,/:Shortlands-Inseln, Ceylon"
und überhaupt in der malayischen und australasiatischen Subregion gefunden. Sieifkarakterisirt
sich nach Hampson, I. M. IV. p. 263:
■ .P a lp en aufwärts gekrümmt, zw eites Glied den Scheitel nicht erreichend und le ich t beschuppt,
d i. tes Glied lang und zu g esp itzt; Maxillarpalpen klein u nd fad en förmigjiStirn gerun d et;: Fühler des g« ver^
dickt u nd abg ep la ttet; Aussensporen u ng e fäh r % L ä n g e der innern. Vordei-flügel des: cP mit ein er nmg e“
schiagmien F a lte lang e r Schuppen von der Basis d er Medianader oben; Ader 3, 4 , 5 getr en n t vom Brsprnfo.
7 g e ia d e und getr en n t v o n 8, 9, denen 10 mehr gen äh ert ist. Hinte rflü gel mit kurzer Zelle, Adern: 3 4 5
■ ■ B ■ H Wiake l> 7 m lt | anastömosirend. Bei der typ isch en Art (fm a n a lis) M
s p n n g t Ad er 2 der Vorderflugei nahe der Basis d er Medianader.“
358. Tdbidia insanalis Snellen, T. v. E. Bd. S j p. 220 n, 24: .C,elebes; Meyrick, Tr. Ent.
Soc. Lond. 1894, p. 467; Hampson, I. M. IV. p. 263 (nota): C e l e b e s , Duke of York
Isl. und Shortlands-Inseln.
d e r FT«TO”l16iT B18 p T ' Gr™ dfarke der Oberseite u nsaube r bräunlich we iss, die., a u f -d e r Hinterrandshälfte
der F lü g e l brännhehgran bestäubt ist; ein F leck am Hinterwinkel d er Vorderflügel n nd zw e i bei dem der
Hinte rfin g el b raunweiss; a u f den Vorderfiügeln h at der mittlere T he il ein en perlfarbigen Schimmer. D ie
eichmin gen dick, graubraun, a u f den Vorderflügeln aus den breiten gew ohn ten Querlinien, a n f den Hinter-
« ■ zw“ UI'g e '>»Senen bestehend, ausserdem a u f den er stgenannten au s dem gi-ossen runden und
Nierenfleck, we lche m it der Grundfärbung au sg e fü llt sind. D ie Querlinien sin d nicht g ew ellt, d ie S ö s t a is t
u nter dem Vorderrand der Vorderflfigel wurzelwärts hakenförmig nach u nten um g eb o g en und dicke r u n d
u nter dem u nten offenen runden Fleck läuft noch e in e dunklere L in ie n a ch .dem Innenrand. Zweitb Quer-
f l . c t ÜBH a u f Ader 3, 4 und 5 verdickt, wie mit ein er A n la g e zu Zähnchen, u nter dem Nier en fleck
nicht so stark wurzelwärts tretend, als gewöhnlich bei B o ty s . A u f den Hinterflügeln srndS-die- beiden
T - r " ’, co, lve,=irei1 n ach aussen u nd laufen u ng e fäh r in den Afterwinkel aus. Fransen-
L l w , S !^ 6 T “ der Wurzelhälfte der braunweissen Fransen dick graubraun Hintertaib
« 6ISS “ ** H i schwar zen Quer binde, nach hinten bräunlich g e ib mit. fe in em schwarzen
Hinterrand der S egmente; die weisse,, a u f der S e ite schwar ze Spitz e durch ein schwar zes Band abgeschnitten
Lnterseite schmutz ig we iss u nd grau, w ie oben gez eich n et, aber schwach. B eine weiss, die Vorderschienen
mit schwarzen Flecken. Celebes.“ Snellen 1. c.
359. Tdbidia flexulaHs Snellen.
Tab. flesc. Snellen, Tijd. ,v. Ent. Bd. 42 p. 62 (1899).
„ . , ^ le8e Art’ Herl- Snellen mir als solche zn bestimmen die Güte hatte, ist in der
Kibbesehen Ausbeute von Nen-Pommern vertreten. Sie ähnelt meiner Orphnophanes strigulatalis.
Snellen bezeichnet sie als mit Tab. craterode« Meyr. nnd insanalis Snellen verwandt und
beschreibt sie:
ah « fl M w? ? 866 zwlBchen c ro te ro d e s u nd insan aUs, d ie Form der F lü g e l und Leibe sth eile w ie das
Ad erg eflecht d er Eindruck nnd der Schuppenkamm der Vorderflügei gleich, D ie Grundfarbe der F lü g eU s t
flü gel dann k o m m r e t o T * WeiSS' H l beSt6h‘ M 9 Serade!1 Querlinien bei der Wurzel der H H
H e c k is t t e c n t o l T e i o / Tiei'e 5kl« e r F le c k ' B | ™ Vorderrand b eginn t, a n f einem Drittel; dieser
is t d ui0h e in e S eb » geu « ™ s s e L im e mit dem Innenrand verbunden. D e r zw e ite Mittelfleck g eh t auch
von dem Vorderrand aus, ist nach unten verbreitert und abgerundet. D ie zw eite Qneriinie weiss, buchtig
lä n g s der Ader 2 abgebrochen«,; Am Afterwinkel ein. w e isse s Fleckchen. Fransen an d e r Wurzel u nter der’
Fluge ispitz e W Ä . * ü eb r ig en g rau . A u f den Hinterflügeln ist, die Wurzel weiss, mit einer u ng ebo g enen
g rau en Lime, dann fo lg t ein grösse r, v ier eck ig er, nach unten linieirföriflig nach dem Innenrand veriäno-erter
g rossei-Mittelfleck nnd ein halbrunder; w e tsser Fleck vor der wurzelwärts durch e in e g ra u e L in ie begrenzten
w e issen zweiten oder B o g en lin ie. Diese , ist. g ebuchtet, a u f Ader 2 ;w iiik;iig. gebrochen. Hinterrand mit zwei
we issen Flecken a u f der Fransenlinie, beim Afterwinkel, wo auch d ie ü br igen grau en Fransen weisslich sind
Gattung Auxomitia Lederer.
L ed e re r, W. E. M. VII. p. 391 charakterisirt diese Gattung, welche ich hier einreihe,
wie folgt:
„Hinterflügel am Innenwinke l etwas in die L ä n g e g e z o g en . Rippe 8 fehlend, die (minder langen
doch fast bis ans Ende des Vorderrandes reichenden) Fühler mit stumpfen Vorderecken, d ie Vorderbeine
fast b is ans E nd e der Tarsen flossen artig behaart, ihre S chienen an der Innenseite mit einer Rinne in
welcher eine dichte, fede rbuschar tige abstehende Haarflocke liegt, die mittlere ohne Auszeichnung. Flüo-el
rauchbraun bei der typ isch en Ar t.“ °
Ich führe hier eine kleine, wenig ausgezeichnete Art auf, welche von Ealum (zum Licht
12. October 1896) in der D a h l’seheu Ausbeute vorliegt und wel&h von Herrn Snellen bestimmt
wurde als:
360. Auxomitia minoralis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 222, Bd. 26 p. 137 pl. 8
f. 8, 8a: Celebes.
„13—17 mm. D ie breiten Palpen stehen w ie e in e an der Vorderseite abgeru n de te Sch ne id e unge fähr
in der L ä n g e des Kopfes voraus; ihre Oberhälfte ist graubraun, d ie untere Hälfte schmutzig w eiss. Nebenpalpen
graubraun, deutlich. Rüssel gerollt, lan g . Nebenau gen deutlich. Fühler 8/4 der L ä n g e der V orderflügel, nackt, die
Glieder der zw eiten H älfte g ekerbt. T horax graubraun. Hinterleib dick, dunkelgrau. F lü g e l lang, gewöhnlich
geformt, die Vorderflügel mit dunkel graubraunen, an ihrer Wurzel gelblichen Schuppen bekleidet; zw e i sehr
schwache Querlinien, ein länglich er Nierenfleck a u f der Querader, ein erster oder runder Fleck g e g e n die erste
Querlinie und ein runder F leck zwischen den L in ien a u f d er Hälfte v on Zelle l b sind ockergelb. Hinterflü
g e l d unkelgrau, u ng e z e ich n e t. A u f der fe in en g e lb en Fransenlinie stehen schwarzgraue Streifchen.
Fransen d unkelgrau. Unterseite beinahe w ie oben, doch sehr schwach und a u f lichterem Grund. Ad er 2
bis 3 (auch a u f den Hinterflügeln) w ie b e i B o ty s . 6 u nd 7 der Vorderflügel g erade , au s der Querader, 8 bis
10 gestie lt, 11 schief. A u f den Hinterflügeln fehlt Ader 8, 6 entspringt mit 7 aus einem Punkt oben an der
Querader. Beine la n g und dünn, g ewöhnlich g eb ild e t und gesp orn t.“ Celebes.
Gattung Heterocnephes Lederer.
Die nach Hampson, I. M. IV. p. 265 über Nordost-Indien, Burma, die malayische Subregion
bis zu den Shortlands-Inseln verbreitete Gattung wird charakterisirt:
„Palpen aufwärts gekrümmt, den Scheitel erreichend, zw eites Glied sehr breit u nd quadratisch beschuppt,
drittes Glied vorn mit einem lan g en zu g esp itzten Schopf, Maxillarpalpen fadenförmig und la n g ;
Stirn schief; Fühler des c f fe in gew impe rt so la n g als die Vorderflügel; Aussenspor en Va so la n g als d ie
innern. Vorderflügel mit etwas v o rge zogene ra A p ex u nd schiefem Aussenrand; Ader 3, 4, 5 v o n der Zellecke
, 7 an 8 g enähert, 9 fü r u ng e fäh r V3 Länge, 10 ebenfalls 8, 9 g enähert. A u f den Hinterflügeln ist d ie
Zelle u nge fäh r Va so la n g als d ie F lüg e l; Ader 3, 4, 5 kommt v on der Zellecke; 7 vom obern Winkel;
7 anastomosirt mit 8.“
L ed e re r, W. E. M. VII. p. 402 (1863) urgirt die Verwandtschaft mit Glyphodes und sagt:
„Vorne F lü g e l, von G lyp h o d e s, aber g ed ru n g en er, besonders das $ ; die Fühler des c f gleichmässig
bewimpert; der Hinterleib wenig er schlank, sein Ende kolbig, mit darüber gestrichener, fe in er seidenartiger,
nicht pinselförmiger Beh aaru ng.“