
„34 mm. ö". Eothbraun, weinfarbig, Palpen u nten we iss, Vorderschlenen und Tarsen w e iss g ed e ck t
Mittelschienen und Tarsen weiss, haarige Tibialfransen gelblich, Hinterleib mit einem weissen S treifen au f
dem Analbüschel. Vorderflügel mit g ew ellter antemedialer schwarzer Lin ie; e in e g ew e llte d iscocellulare
L in ie ; b e id e F lü g e l mit ein er fe in g ew e llten postmedialen Lin ie, beinahe g e r a d e v on d er Costa zu Ader 3
dann zu rü ck g e z o g en bis unter das Zellende, u nd a u f den Hinterflügeln am Analwinkel en d ig end ; e in e marg
in a le Keihe schwarzer F lecke . 2 blass gelblich, röthlich. Vorderflügel an der Costa röthlichgelb, der Rand
und die Fransen beide r Flüge l ebenso:; ;die B eine nicht we iss g efle ck t.“ Hampson.
Ich reihe hiev die Gattung Pachyzancla Meyrick, Tr. E. S. 1884, p. SlJjfwelehe im
Bismarek-Avchipel, in Neu-Lauenburg und Neu-Pommera vertreten ist, wie sie auch auf den Short-
lands-Inseln vovkommt und sich yon dort in der Ribbe'schen Sammlung findet. Diese Gattung,
welche sich in den tropischen und wärmer teniperirten Zonen findet und mit Acharana Moore und
Piloptila Swinhoe identisch ist, ist yon der später zu erwähnenden Gattung Pyrausta nach Hampson,
I. M. IV. p. 401 verschieden durch die kürzere Zelle der Hinterflttgel und die für kurze
Strecke vorhandene Annäherung von Ader 4, 5, sowie dass die Aussensporen die Hälfte der Länge
der innern haben.
Bei Ribbe findet sich von Neu-Lauenburg, Neu-Pommern und den Shortlands-Inseln vertreten
415. Pachyzancla phoeopteralis Guenee.
Botys phoeopteralis Guenee, Delt. et Pyr. p. 349 n. 409; A. Pagensteeher, Jahrb. N. V.
f. Nat. 1894, p. 42: Java.
Bötys vestalis WlkB-Botys otreusalis Wik., Moore, Lep. Ceyl. III. pl. 180 f. 11 = Botys
triarialis Wik,=Botys obstrusalis Wik.
Pachyzancla phoeopteralis Gn. Hampson, I. M. IV. p. 402 n. 5752: neotropische und äthiopische
Region, Aden, India, Ceylon, Burma, Andamans, Salomons.
Diese Art ist verwandt mit Pachyzancla licarsisalis Walker, Cat. XVIII. p. 686 (Hampson,
I. M. p. 402 n. 5151 f. 218 (cf) von Japan, China, India, Ceylon, Malacca, Borneo, Java,
Australia, Fiji, Marshall Islands), verschieden dadurch, dass sie gewöhnlich dunkler ist mit leichter
purpurner Bestäubung und der discocellulare Fleck der Vorderflügel mehr hervortretend. Die Vorderflügel
haben nicht, wie diese Art, nur Haarfransen an der Unterseite der Costa und die Vorderbeine
sind normal ohne die rauhen Haare des Femorotibialgelenks bei dieser Art.
Meyrick, Tr. Ent. Soc. 1884, p. 822 erwähnt Botys phoeopteralis Gn. von Queensland,
New South Wales, Java, Formosa, China, Ceylon, Mauritius, West-Afrika und Süd-Amerika und
identificirt sie mit B. otreusalis Wik., triarialis Wik., neloalis Wik., abstrusalis Wik., pharaxalis
Wik. und immundalis Wik., welche beide letztere Arten Hampson zu licarsisalis Wik. zieht. Meyrick,
Tr. E. S. 1886, p. 264.
Gattung Prooedema Hampson.
Die über Nordost-India, Ceylon, die malayische Subregion bis Nord-Australien verbreitete
Gattung zeigt nach Hampson I. M. IV. p. 403:
„Vorgestreckte, d reie ck ig beschuppte Palpen, drittes Glied im Haar v er steckt; Maxillarpalpen fad en förmig,
Stirn mit gerun d etem Vorsprung. Fühler v erdickt u nd abgeplattet, Au ssen spor en der S chienen halb
so la n g als die innern, c f mit langen, au sgeb reite ten Afterklappen. Vorderflügel etwas schmal, A p ex g e ru n d
et; Ader 3' vor der Zellecke, 4, 5 vom Winkel, 7 gekrümmt und 8, 9 g enähert. A u f den Hinterflügeln ist
Ad er 4, 5 für k ur ze S tre ck e g enähert, 6, 7 sind g e stie lt, 7 mit 8 anastomosirend.“
416. Prooedema inscisale Walker, Cat. 34 p. 1410.
Rehimena inscisale Moore, Lep. Ceyl. III. p. 290, pl. 181 f. 1.
Botys inscisalis Snellen, Tr. E. S. 1890, p. 589: Sikkim; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V.
f. Nat. 1888, p. 103 n. 583: Amboina.
Prooedema inscisale Hampson, I. M. IV. p. 406, f. 220: Sikkim, Ceylon, Borneo, Neu-
Guinea, Australia.
In der Ribbe’schen Sammlung ein cf von Neu-Pommern.
„86 mm. Pa lpen oran g e ; K opf und Thorax purpurbraun, Hinterleib röthlichbraun; B a sa l-u n d Endg
lied gelblichbraun. Vorderflügel gelblichbraun purpurn. Costalparthie oran gege lb, sich v on der Mitte a u sbreitend
in einen d reie ck ig en F lecken mit sein er Spitz e a u f Ader 1 und wieder a u f der Apicalparthie in einen
Flecken, der sich dem Aussenwinkel nähert. Hinterflügel blassbraun, röthlichgelb; Fransen g e lb .“ Hampson.
Gattung Phlyctaenodes Guenee. .
Nach Hampson, I. M. IV. p. 407 zeigt diese über die tropischen und temperirten Zonen
verbreitete Gattung:
„Palpen v orge stre ckt, d reie ck ig beschuppt, drittes Glied durch Haare versteckt, Maxillarpalpen
fadenförmig. Stirn mit scharfem conischem Fortsatz; Fühler des c f beinahe einfach, B e in e g la tt beschuppt.
Vorderflügel mit g e g e n den A p ex hin gekrümmter Costa, Rippe 3 v on nahe der Zellecke, 4, 5 von derselben.
A u f den Hinterflügeln kommt Rippe 3 v on nahe der Zellecke, 4, 5 v on der E ck e und mehr oder wenig er
g en äh ert; 6, 7 vom obern Winkel, 7 mit 8 anastomosirend.“
417. Phlyctaenodes massalis Walker, Scop. mass. Walker, Cat. p. 792.
Eurycreon massalis Wik. Meyrick, Tr. E. S. 1884, p. 338: Australia, Ceylon, West-Afrika;
1889, p. 518: Neu-Guinea.
Dosara coelatalis Walker, Cat. XIX. p. 829; Hampson, 111. Het. IX. pl. 172 f. 22.
Phlyct. mass. Hampson, I. M. IV. p. 408 n. 5168, f. 221 (cf): West-Afrika, Nordwest-
Himalaya, Punjab, Karachi, Poone, Ceylon, Australia.
In der Dahl’schen Sammlung von Ralum 8. Dec. 1896, bei Ribbe von Neu-Pommern.
„18 mm. Gelblich; Kopf, Brust u nd Vorderflügel mehr oder weniger v ollständ ig röthlich überstäubt.
Pa lpen we iss unten an der Basis. Vorderflügel an der Costa und einem Streifen u nter der Medianader g e lb lich,
welcher in ein en dunklen F leck en d ig t; e in e sch iefe gelb liche postmediale L in ie mit Schwarz an ihrem
innern Rande v o n Ader 5 zu 2, welche Zähne einwärts sendet b e i Ader 5 und 2, und b e i den gelblichen
Exemplaren mit röthlicher Bestäu b un g a u f ihrem innern Rande v o n der Costa zu Rippe 5; e in e marginale
Re ihe schwarzer Halbmonde, Fransen röthlichbraun. Hinterflügel blassbraun oder blassgelblich, die Marginal-
parthie leicht bräunlich b estäubt.“ Hampson.
Gattung Hemioscopis Warren.
Die Gattung ist über India, Ceylon, Burma, Sumatra, Borneo verbreitet.
„Palpen v orge stre ckt, la n g und d reie ck ig beschuppt. Drittes Glied in Haaren versteckt, Maxillarp
alpen mit langem zu g esp itztem Wulst vorn, Stirn gerundet, Fühler beinahe einfach und fe in ger ing e lt.
Aussensporen der S chienen u nge fäh r halb s o la n g ’ als die innern. Vorderflügel am A p ex zu gespitzt. Aussen-
rand g’erundet, Ader 3 u nd 5 von n ahe der Zellecke, 7 g e r ad e u nd w o h l1 g etren n t v on 8, 9. A u f den Hinterflügeln,
Ader 4 und 5 für k ur ze S tre cke genähert, 6, 7 vom obern Winkel, 7 kurz mit 8 anastomosirend.“
Hampson, I. M. IV. p. 416.
418. Hemioscopis sufpusalis Walker, Cat. 34 p. 1471; Hampson, 111. typ. Het. IX. pl. 173
f. 18: Nilgiris, Ceylon, Tenasserim, Sumatra, Borneo; Hampson, I. M. IV. p. 416 n.
5186, f. 229 (cf).
Botys snellemanni Snellen, Midd. Sum. Lep. p. 61; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat.
1888, p. 104 n. 593: Amboina.
„23 mm. cf- Palpen zweimal so la n g als der Kopf, dunkelviolettbraun. Glied 1 unten g a n z braun-
we iss. Nebenpalpen lang . Fühler beinahe nackt, das Wurzeldrittel ist g a n z fadenförmig, d er ü br ig e The il
hat d r e ie ck ig e Glieder, braun; der fein braunweiss ge r and e te Schädel gelbbraun. Brust violettbraun, der