
„Rauchgrau, a lle Zeichnung unbestimmt, nur das Saumfeld hinter der äusseren Querlinie etwas
heller u nd daselbst deutlich ah g eg r enz t, we lche auch ein en we issen Mittelkern a u f der Querrippe haben.“
In der R i b b e’sehen Ausbeute sind mehrere Exemplare von Neu-Lauenburg und Neu-
Mecklenburg.
40 mm. A u f den rauch grau en Vorderflügeln sieh t man e in e antemediale schwärzliche fa st g e r ad e
Querlinie, ein en dunklen Flüge lmitte lpunkt und e in e in d er Mitte in rechtem Winkel g ekrümmte postmediale
schwärzliche Querlinie. A u f den Hinterflügeln e in e mediale Querlinie als F o r tse tzu n g der postmedialen der
Vorderflügel mit einem auffallenden we issen Flüge lmitte lpunkt. Hellbraune Marginallinie. Fransen dunkelbraun.
Beine , Kehle, Brust u nd U n te rseite des oben gelblichbraunen mit schwarzem Afterbüschel ver seh en en
Hinterleibs we iss, ebenso d ie Beine . D ie lang en Fühler bräunlich. Unte rseite heller rauchgrau w ie die
Oberseite. Gewellte Querlinien a u f beiden F lü g e ln und dunkler Flügelmittelpunkt.
Gattung Phryganodes Guenee.
Omiodes Guenee; Coenostola Lederer.);
Die nach Hampson, I. M. IV. p. 300 in der neotropischen Region, in India, Ceylon,
Burma, der malayischen und australasiatischen Region verbreitete Gattung ist ausgezeichnet durch
folgende Charaktere:
„Palpen aufwärts g er ichtet, den Scheitel ex-reichend, zw eites und drittes Glied konisch beschuppt
u nd zu g esp itzt zum A p e x ; Maxillarpalpen fadenförmig; Stirn g’erundet, Fühler b einahe so la n g als d ie
Vorderflügel, fe in bewimpert, an den S chienen d ie Aussenspor en halb so la n g als d ie innern, Hinterleib lang.
Vorderflügel an der Costa g e g e n den A p ex hin gekrümmt, welcher v o r g e z o g en is t; Aussenrand s ch ie f g e runde
t, Innenrand g e g e n die Basis etwas gelap pt; Adern 3, 4, 5 v on der Zellecke, 7 g en äh ert an 8, 9 für
unge fäh r Vs L än g e , 10 n ahe an 8, 9. Hinterflügel mit in d er Mitte gekrümmter Costa, Zelle k ur z; Adern
3, 4, 5 vom Zellwinkel, 6, 7 vom obern Winkel, 7 mit 8 anastomosirend.“
377. Phryganodes palliventralis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 225; Bd. 27 p. 36, pl. 3
f. 2, 2a, 2b; Snellen, Tr. Ent. Soc. 1890, p. 620; Hampson, I. M. IV. p. 303:
Sikkim, Khasis.
„30—36 mm. Grundfarbe des Kopfes und der Oberseite des L eibs u nd d er F lü g e l graubraun, a u f
dem T horax u nd der Wurzelhälfte der F lüg e l wärmer, mehr ockerartig gelbbraun. E ine g a n z u n g eb o g en e
dunke l g rau b rau ne Querlinie sieh t man a u f ein Dr ittel der Vorderflügel, ein g le ich e s Streifchen u nd Fleckchen
sieh t man a u f dem Platz der gewöhnlichen F lecke . Zweite Querlinie graubraun, a u f d er H älfte der A der 2
u nd u nter der Querader w in k lig gebrochen, zwischen den Spitzen schwächer, w ie g ewöhnlich h e i den P y r a -
lid en . A u f den Hinterflügeln e in Mittelstreifchen und e in e B o g en lin ie w ie die zw e ite Querlinie d er Vorderflügel.
Fransenlinie dick, dunkel graubraun. Fransen schmutz ig we iss, in Zelle 3 und 4 graubraun, ebenso
der le tz te Hinterleibsring gefärb t. A u f den Hinterflügeln sind die F lü g e l heller lichtgrau mit sehr scharfen
dun ke lgrau en Mittelpunkten und einer B o g en r e ih e v on ineinander laufenden Fleckchen. D ie Brust und B eine
sind braungelb. S chienen u nd Schenkel mit der w e llig en Behaarung dunkel graubraun, alle Tarsen schnee-
weiss, das erste Glied der Vorder- und Mitteltarsen läng e r behaart. Bauch in der Mitte g e lbw e iss, scharf
rostbraun g erandet. P a lpeng lied 1 hraungelb, 2 braungrau. Celebes.“ Snellen.
Ein Exemplar in der Dahrsehen Sammlung von Ralum, zum Licht 5. Decbr. 1896.
378. Phryganodes analis Snellen.
Phryganodes analis Hampson, I. M. IV. p. 304: Sikkim, Nagas, Calcutta, Celebes, Duke
of York Island.
Charema albiciliata Moore, Lep. Atk. p. 219.
Omiodes analis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 227; Bd. 27 p. 37, pl. 3 f. 5; Tr. E. S. 1890,
p. 619: Sikkim; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 111 n. 635: Amboina.
„Fühler fein und g le ichm ä ssig bewimpert. Oberseite des L eibs u nd der F lü g e l hraungrau, mit
einem in der Mitte schmal u nd schwach g elb lichen Vorderflügel-Vorderrand und w e issen Fransen. D ie Vord
erflügel z e ig en zw ei schwarze Querlinien u nd Mittelzeichen, d ie Hinterflügel ein en Mittelpunkt u nd e in e
B o g en lin ie schwarz. Zweite Querlinie der Vorderflügel oben und a u f Ader 1 gezahnt. Unte rseite hellergrau
mit dun kle ren Mittelpunkten u nd Bogenliuie. B e in e g ra u mit weissen Tarsen. Celebes.“ Snellen.
Gattung Dichocrocis Lederer.
(Conogethes Meyrick.)
Diese Gattung ist nach Hampson, I. M. IV. p. 305 in Japan, der orientalischen und
australischen Region verbreitet und zeigt:
„Palpen aufwärts gerichtet, konisch und kaum den Scheitel erreichend. Maxillarpalpen fadenförmig.
Stirn gerun d et. Fühler des c f etwas verdickt, beinahe e in fa ch ; Aussensporen der Schienen weniger als halb
so la n g w ie die innern; Mittelschienen mit dornigen Haaren a u f der Aussenseite. A u f den Vorderflügeln
Ad er 3, 4, 5 v on der Zellecke, 7 g e r a d e und wohl g etrennt v on 8, 9; 10 an 8; 9 genähert. A u f den Hinterflügeln
Ad er 3 v on der Zellecke; 4, 5 g etren n t am Ursprung oder leicht g en äh ert für kur ze Strecke, 6, 7
kurz g estie lt, 7 mit 8 anastomosirend.“ Hampson.
379. Dichocrocis punctiferalis Guen6e, Delt. et Pyr. p. 320; Hampson, I. M. IV. p. 307 n.
4894, f. 181 (cf): Japan, China, India, Ceylon, Burma, malayische Subregion und
australische Region.
Astura ersealis Wik., Cat. XIX. p. 980; Botys nicippealis Wik., Cat. XIX. p. 900; Astura
guttatalis Wik., Cat. 34 p. 1381; Astura semifascialis Wik., Cat. 34 p. 1381; Conogethes
nigralis Warr., A. M. N. H. (6) XVII. p. 168; Conogethes punctiferalis Gn. Meyrick,
Tr. E. S. 1884, p. 314: Australia, Ceram, China, India; 1886, p. 263 n. 117: Neu-
Guinea, Fiji, Australia, China, India; Meyrick, Tr. E. Soc. 1897, p. 88: Sangir;
Druce, Tr. Ent. Soc. 1888, p. 579 n. 50: Salomons Isl.
Botys punctiferalis Gn. A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 102 n. 579: Amboina;
Snellen, Midd. Sum. Lep. p. 63; T. v. E. Bd. 24 p. 209: Celebes.
„24—32 mm. Glänzend strohgelb, Palpen an den Seiten gelb, Halskragen und Schulterdecken schwarz
gefle ck t; Hinterleib mit dorsalen u nd seitlichen Reihen schwarzer Flecke, c f ®it mehr oder weniger schwarzem
Analbüschel. Vorderflügel mit schwarzem Fieck an der Basis der Costa; drei suhhasale schwarze Flecke
und drei antemediale, ein Fleck in der Zelle u nd e in discocellularer F le ck; e in e schiefe mediale Re ih e vom
untern Zellwinkel zum Innenrand; e in e postmediale g eb u ch tete Reihe mit F lecken a u f Ader 5 und 2 ein wärts
verlagert, e in e submarginale Reihe mit dem F leck a u f Ader 5 einwärts verlagert. Hinterflügel mit
discocellularem Fleck; e in e mediale Reihe stark ausgehuchte t zwischen Ader 2 und 5, und e in e g eb u ch tete
submarginale Reihe.“ Hampson.
Die Art ist in der DabTschen Sammlung von Ralum (zum Licht 29. Dec. und 4. Januar
1897), in der Ribbe’sehen von Neu-Pommern (Kinigunang), Neu-Lauenburg (Mioko) und den
Salomons-Inseln.
Gattung Nacoleia Walker.
(Hedylepta LedererIpga
Nach Hampson, I. M. IV; p. 312 ist diese Gattung in der tropischen und subtropischen
Zone verbreitet und zeigt folgende Merkmale:
„Palpen aufwärts gerichtet, den Scheitel erreichend, zw eites Glied breit beschuppt, drittes Glied
kurz, vorn mit einem kle inen d reie ck ig en Büschel; Maxillarpalpen gewöhnlich etwas schuppig erweitert;
Stirn gerun d et. Fühler des c f bewimpert, die Schulterdecken gewöhnlich mit einem Haarbüschel, welcher
sich ü be r den Metathorax au sbr eitet; Aussensporen der Schienen gewöhnlich V2 so lang als die innern. A u f
den Vorderflügeln Ader 3, 4, 5 von der Zellecke, 7 v on 8, 9 getrennt, dann 10 genähert. A u f den Hinterflügeln
Ader 3 v on der Z elleck e; 4, 5 für e in e k ur ze S tre ck e genähert; 6, 7 vom obern Winkel, 7 mit 8
anastomosirend.“