
Celebes, Java; A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1886, Het. Aru n. 164; 1888,
p. 116 n. 671: Amboina.
Conchylodes mentalis Wik., Snellen, Tr. E. Soc. Lond. 1890, p. 635: Sikkim.
Diese Art gehört zu Seetion II (Aripana), wobei die Fühler des cf einfach und gewimpert
sind und bei welchen die Vorderflügel des cf keine Schuppenfransen in der Zelle unten haben.
„Weiss, a u f den Vorderflügeln zw e i sehwar ze F le ck e u nd zw ei U-förmige Flecke;', e in schwarzer
F leck in der Zeile und ein kle ine r discocellularer Fleck, antemediale und postmediale L in ien schwach und
g e lb lich ; Aussenrand mit einer gefle ck ten schwarzen L in ie , welche h e i Ader 4 fein wird. H inte raü g el mit
schwachen g elb lichen L inien. 18 mm. China, Sikkim, Ceylon, Borneo, J a v a , Celebes, Sumbawa, Australia.“
Hampson.
Bei E ib b e ein Exemplar von Neu-Pommern (Kinigunang), bei D a h l von Ealum (zum
Lieht 20. August 1886, 17. December 1896, 16. Januar 1897).
In dieselbe Seetion gehört:
355. Pycnarmon caberalis Guenee, Delt. et Pyr. p. 284; Hampson, I. M. IV. pv 258: China,
Formosa, India, Ceylon, Burma, Pulv. Laut, Borneo, Java, Celebes, Flores, Sumbawa,
Fiji.
Zebronia dbdicalis Walker, Cat. XVII. p. 480; Lederer, W. E. M. 1863, pl. 17 f. 111111
Conchylodes corycialis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 237; Bd. 27 p. 44, pl. IV f. 6
Snellen, Tr. E. S. Lond. 1890, p. 634: Sikkim.
„20—22 mm. B e in e w e iss; a u f den Sehulte rd eck en j e ein schwarzer Fleck. Vorder- und Mittelbein
schwarz gefle ck t, Hinterleib mit seitlichen p a a rig en schwar zen F le cken nahe der Basis, etwas h ell a u f den
Endsegmenten u nd ein o ran g e u nd schwarzes Band vor dem Analbüschel. Vorderflügel mit zahlre§äien
schwarzen Flecken a u f d er Costa, mit braunen S treifen v o n ihnen zur Subeostalader. . D r ei g rö sse re F le ck e
sind a u f der basalen Hälfte vorhanden u nd zw e i U-förmige F le cke über der Mitte; Spuren ein er schiefen
g eb u ch teten antemedialen L in ie ; ein schwarzer Fleck a u f dem Innenrande nahe der Ba sis u nd ein disco-
c ellularer Fleck, welch letzterer bei der Form c a b e ra lis braun ist, bei a ld i c a l i s 'Schwarz, e in e postmediale
b rau ne L in ie v on Ad er 5, welche in einem schwar zen Fleck am-Innenrande endet, e in e braune L in ie oder
Band v on dem äusse ren der U-förmigen Flecke zu Ad er 4; zw ei v e r e in ig te ap icale schwar ze F le ck e mit
ein er mehr oder w enig e r en tw icke lten u nd au sg ed rü ck ten Bin d e v on ihnen zu Ad er 4, we lche ein en sub-
marginalen schwarzen F le ck u nter ihr hat. Hinterflügel mit discoeellularem schwar zen F le ck; e in e posfcm
edia le braune L in ie v on Ader 5, we lche in einem schwarzen F leck am Innenrande en d e t; e in e brau ne L in ie
v o n der Costa zu Ader 4, e in schwarzer apicaler F leck und ein submarginaler F leck u n te r Ader 4 ; eine
le ich te braune B e stäu b un g a u f dem Rande; b e id e F lü g e l mit fe in er marginaler b rau ne r L in ie u nd ein er
L in ie durch die Fransen. E in ig e Exemp lare haben e in e g e lb lichb rau n e F ä rb u n g .“ Hampson 1. e.
Ein Exemplar in der D a h l ’sohen Ausbeute von Ealum (zum Licht 8. Juli 1896).
Gattung Zinckenia Zeiler,
(Hymenia Hübner.) :
Die Gattung Zinckenia bewohnt nach H am p s o n , I. M. IV. p. 262 die tropischen und
wärmer temporirten Zonen und zeigt:
„Palpen aufwärts gekrümmt, zw eites Glied vo rn breit beschuppt, den Scheitel n icht erreichend,
drittes Glied wohl entwickelt, zu gesp itzt. Maxillarpalpen lang, fadenförmig; Stirn g e run d et; Fühler des c f
b einah e einfach, die Basis des Schaftes au sg esch nitten und ein Haarbüschelchen v o n dem E nd e des basalen
Gliede s; S chienen mit la n g en Sporen, we lche beinahe g le ich sind. A u f den Vorderflügeln entspringt Ader
8, 4, 5 v o n d er Zellecke, 7 is t getr en n t von 8, 9, denen sieh 10 nähert. A u f den Hinterflügeln kommt Ader
8 v on der Zellecke, 4, 5 sind für k ur ze S tre ck en g enähert, 6, 7 vom obern Winkel, 7. m it 8 anastomosirend.“
356. Zinckenia fascialis Cramer.
Phal. fascialis Cramer, P. E. IV. pl. 398 f. 0; Stoll Suppl. Taf. 36 f. 13.
Phal. recurvalis Fabr., Ent. Syst. III. 2. p. 237.
Phal. angustalis Fabr., Mant. Ins. II. p. 222.
Hymenia dijfascialis Httbn-, Verz. p. 361.
Hydrocampa tübifascialis Boisd., F. JEnt. Madag. Lep. p. 119, pl. 16 f. 7.
Zinckenia reaurvcMs Fabr. Zeller, Mielv Oaffr. p. 55 (1852); Lederer, W. E. Mon. VII.
p. 437; Snellen, Tijd. v. Ent. Bd.'27 p. 43 n. 111: Celebes; Snellen, Tr. Ent. Soc.
Lond. 1890) p. 629 n. 206: Sikkim; A. Pagenstecher) Jahrb. N. V. f. Nat. 1884,
p. 13fc; Amboina; Meyrick, Tr. E. S. Lond. 1884, p. 308: Anstralia, New Zeeland,
Java, Japan, China, Ceylon, India, Mauritius, Madagascar, South Afriea, West India,
South America.
Spoladea recurvalis Guenée, Delt. et Pyr. p. 225, pl. 8 f. 5 (1854).
Zinckenia fascialis Cr. Hampson, I. M. IV. p . 262: neotropische und äthiopische Region,
paläarctisches Asien von Syrien bis Japan; die ganze orientalische und australische
Region.
Phycis recurvella Zineken in Germar’s Mag. III. 143. 19.
Zeller, welcher fascialis Cramer von fascialis Stoll trennen zu sollen glaubt, gibt folgende
Beschreibung:
„Palpis in apice fuscis, ceterum cum squamis colli flavidis, aliis fuscis, anterioribus fasc ia media
costam non a ttin gen te postice dentem essercata, fa sc ia e x costa postica abbreviata punctisque infra tribus
albis; posterioribus fa sc ia media obliqua, antica subdilatata alba (c f).“
H am p so n sagt :
„Braun, oben antemediale L in ie ; ein mediales schwarz g erand etes we isse s Band, welches die Costa
n icht erreicht, im Au ssenrande u nr eg elmä ssig und b e i Ader 2 gezahnt. Hinterflügel mit breiterem, mehr
regelmässigem, w en ig e r schiefen Bande, welches sich zum Innenrande schwach verschmälert.“
In der D ah Eschen Ausbeute befindet sich diese häufige Art von Ralum (zum Lieht
13. Juli 1896, 27. Juli . 1.896, 28. Juli 1896, 7. August 1896, 14. November 1896 u. s. w.);
in der R ib b e ’schen Sammlung von Neu-Pomjnern (Kinigunang) und den Shortlands-Inseln. Sie
ist wohl die weit verbreitetste Pyralide, da sie in Amerika (Neu-Granada, St. Thomas, Kingston,
Surinam), Afrika (Caffraria), Galapagos, Guaquil, Nieder-Guinea, Réunion, Madagaskar, Indien,
Java, Sumatra, Celebes, Malacca, Ceram, Amboina, Philippinen, Australien, Japan, Tahiti bereits
gefunden wurde.
Gattung Lampridia Snellen.
Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 234 charakterisirt diese Gattung:
„Fühler von gew öhn liche r L ä n g e (% der Vorderflügel), hei dem c f v o r der Hälfte etwas verdickt
mit einem Haarbüschel, d ie Spitz e ungewöhn lich dünn, fe in gezahn t. Hinterflügel ungewöhnlich klein, dreie
ck ig , mit scharfen Ecken und flachem Hinterrand. D ie g a n z abweichende Form der Flügel, we lche bei
A g ro te ra v on d erse lben Abtheihuig ein en b auchig en Hinterrand haben, u nd der d ickere Leib verbie ten e in e
V e rein igun g mit dieser Gattung. Von Hellula, welche d ie selbe Palpenform hat, v on welcher s ie sich aber
durch den Noctuinenähnlichen Habitus unterscheidet, we icht L am p r id ia auch stark ab. Das End g lied der
au fger ichteten Palpen is t d ie Hälfte kle ine r als b e i A g ro te ra , doch deutlich d reie ckig, Glied 2 ist halb so
breit als die Augen. Nebenpalpen kle in. Zungenwurzel ungewöhnlich dick beschuppt, Hinterleib dünn,
k ur z u nd spitz, ein Viertel läng e r als die Hinterflügel. B e in e dünn, g la tt beschuppt, Sporen la n g und dünn.“
357. Lampridia fuliginalis Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 234; Bd. 27 p. 43, pl. 4,
4a (9): Celebes.
„19—21 mm. Halskragen und Vorderrand des Vorderflügels russschwarz, im Uehr ig en ist die Farbe
des männlichen Falters u nten und oben röthlich braun, we lche a u f dem Hinterthorax und der Wurzel des
Hinterleibs etwas bleicher is t; das 9 ist braungelb, röthlich bestäubt, mit schwarzem Kopf, Halskragen und