
submarginaler Linie. Fransen und das Ende des lan g en Schwanzanhangs we iss. Un te rseite am basalen
Theil b eide r F lü g e l blass, die F lü g e l gestreift.
D ie var. g o ld e i D ruc e (Pr. Zool. Soc. 1882, p. 781) = m a c le a y i Montrouzier (Anual. Soc. Ph ys. L yon
1857, p. 410) v on Neu-Guinea, Timor, Neu-Britannien und Neu-Irland hat ein breite s w e isse s Band der
Vorderflügel, der typ isch e p a tr o c lu s von Neu-Irland hat ein b reites w e isse s bräunlich übe rgossen es.
Die Raupe beschrieb Kühn (1. c.) als weiss mit zahlreichen unregelmässigen Zeichnungen,
welche auf dem 5., 6. und 10. Lcibesring zusammenfliessen, auf dem Rücken eine Reihe kleiner
Knötchen. Kopf und Beine sind rothbraun.
Der Falter ist in der D ah Eschen Sammlung von Ralum (26. Januar 1897) vertreten:
weisse Binde breit bis zum Hinterwinkel, vom Lowon bei Ralum 22. Februar 1897 (9 mit verloschener
weisser Mittelbinde). In der R ib b e ’schen Ausbeute findet er sich mehrfach von Neu-
Pommern (Kinigunang).
Gattung Alcides Hübner.
Zu dieser Gattung, welche ausschliesslich die östlichen Bezirke, die Molukken, Neu-Guinea
und den Bismarck-Archipel bewohnt, gehören grosse, kräftig gebaute Schmetterlinge von grünlich
metallischer Grundfärbung mit schwarzen und weisslichen Streifen und Zeichnungen. Der Aussen-
,rand der Hinterflügel ist gezahnt.
234. Alcides aurora Salvin and Godmau, Pr. Zool. Soc. 1877, p. 150, pl. 23 f. 5, 6 (Duke
of York Isl.; Butler, Proe. Zool. Soc. 1879, p. 165: New Britain).
Von dieser schönen Art sind zahlreiche Exemplare in der D ah Eschen Ausbeute: Ralum
Strand 13. Januar 1897, 20. Januar 1897, 21. December 1896, 9. Januar 1897, 24. Januar 1897,
17. Februar 1897; vom Lowon bei Ralum 22. Febr. 1897. In der trockenen Jahreszeit kam der
Falter nur vereinzelt vor.
Salvin und Godman (1. c.) geben die nachfolgende Beschreibung:
„cf. 3,85 Zoll Ausmaass. Vorderflügel zu gesp itzt, Aussenrand stark gekrümmt, d ie Hinterwinkel
mit dem Apicalwinkel der Hinterflügel zusammenfallend. Hinte rflü gel gerun d et, ohne mittlere Fortsätze,
ge z a h n t am Aussenwinkel, jede r Zahn g erun d et und mit vorstehenden Fransen. Vorderflügel und Grund-
parthie der Hinterflügel tie f schwarzgrün, die Zelle metallischgrün, mit einem g rünen Band, welches d ie
Vorderflügel unterhalb d er Mittelzelle nach dem Innenrande hin g e r a d e inn en vom Hinterwinkel durchzieht.
Grund der Costa in derselben Farbe abwechselnd, inn er e Hälfte der Hinterflügel we iss, metallischg
rü n ü be rg o ssen bis a u f d ie Fransen u nd mit einem röthlichen Fleck über d er Mitte der Medianäste. Un ten
we iss, metallischgrüu ü be rgossen. Ap icalwinkel, ein d ie Vorderflügel durchziehendes Band u nd ein irr eguläre
s Band, we lche s dem L a u f des Aussenrande s der Hinterflügel folgt, grünlichschwarz, Fransen we iss.
Fühler schwarz, Hinterleib oben grünlichschwarz, u nten oran g e .“
Die nachfolgenden Gattungen der Uraniiden können als Strophidiadae (Mieronidae) zusammengefasst
werden und stellen Nachtfalter von mittlerer Grösse dar von weisslicher Grundfärbung
mit dunklen Streifen und Punkten und zahnähnlichen Fortsätzen der Hinterfltigel auf Ader 4.
(S. Meyrick in Proc. Linn. Soc. N. S. Wales 1888, vol. I, p. 241).
Gattung Urapteroides Moore.
Diese Gattung zeigt (Hampson, I. M. III. p. 112):
„Palpen v orge stre ck t, Fühler beim cP verdickt, beim $ . einfach. D ie Vorderflügel sind breit,
Ader 3 und 4 g e stie lt, 6 und 7 g estie lt, 10 u nd 11 sind vorhanden. D ie Hinterflügel haben ein en g e e ck ten
Schwanzanhang a u f Ad er 4, Ader 3 u nd 4 sind g e stie lt. D ie Gattung is t vertreten iu Central-Afrika, Indien,
Ceylon, der malayischen und p apuanischen S ub reg ion .“
235. Urapteroides astheniata Guenee, Ur. et Phal. II. p. 24; Hampson, I. M. III. p. 111:
India, Ceylon, Borneo, Penang.
Var. urapterina Butler, Proc. Zool. Soc. 1879, p. 165.
Strophidia urapterina Meyrick, Trans. Ent. Soc. 1886, p. 202: New Britain (ähnlich
Stroph. anerces Meyr. von Fiji).
In der R ib b e ’schen Sammlung von Neu-Pommern und von den Shortlandsinseln; in der
D a h l’schen von Ralum (zum Licht 4. August 1896> 8. Dezember 1896); im Senckenberg’schen
Museum von Neu-Mecklenburg.
„Nahe verwandt mit S tr . a sth en ia ta von Borneo, aber constant verschieden durch beinahe v ö llig e s
Verschwinden der S treifen n ahe dem Aussen ran de der Vorderflügel, durch schwarze F lecken am Costal-
rande g eg en ü b e r den Querbändern anstatt S treifen und durch Fo rtsetzun g des schwarzen Randes der
Hinterflügel a u f das Ende des Schwanzanhangs; die Zeichnungen unten wenig er deutlich. 2 Zoll 4 Linien.“
236. Urapteroides geminia Cramer, P. E. II. T. 133 C.
Urapteryx geminia A. Pagenstecher, Jahrb. N. V. f. Nat. 1888, p. 81, n. 482: Amboina;
Kirsch, Dresd. Mus. Mitth. 1877, p. 133: Neu-Guinea {var. jobincola und war. destrigata).
Ist in der Dahl’schen Sammlung vom Lowon bei Ralum 22. Febr. 1897 vertreten, in der
Ribbe’schen Ausbeute von Neu-Pommern, Neu-Mecklenburg und den Shortlandsinseln.
„50 bis 55 mm. W eiss; Vorderrand graubraun, schwärzlich gestrichelt, Aussenrand schmal, grau braun,
nach in n en sch arf dunkel ab gesetzt. Vorderflügel mit zw ei parallelen hellbraunen Querstreifen, der
inn er e, etwas b reite re beinahe in der Mitte, der äussere etwas schmäler, n ah e am Aussenwinkel mündend.
D e r inner e setzt sich als etwas breiter Streifen bis zum Hinterwinkel des Hinterflügels fort und trifft hier,
etwas ver loschen, mit der Ve rlänge ru ng eines braunen submarginalen, nach aussen sch arf abgesetzten
Band es zusammen, das vom Vorderwinkel ausgeht. A u f Ader 4 e in e stark zu g e sp itz te Verlängerung, a u f
welchem zw e i g ro sse schwar ze Pu nk te n ebeneinanderliegen, n ach dem Hinterwinkel zu in einen schmalen
schwar zen Strich auslaufend, der das Ende der submarginalen braunen Bin d e bildet. Fühler u nd Palpen
braun, Stirn, Brust und Hinterleib weiss. Un te rseite we iss, die Vorderflügel mit g a n z schwacher Andeutung
v o n den braunen Querstreifen und etwas unterbrochener brauner Marginallinie. Fransen braun. Hinterflü
g e l mit schwacher A n deutun g der braunen Querbinde und stärkerer der Submarginalbinde, w ie der
schwar zen F le ck e .“
237. Urapteroides bifasciata Butler.
Strophidia bifasciata Butler, Proc. Zool. Soc. 1879, p. 165: New-Ireland; Meyrick, Trans.
Ent. Soc. 1889, p. 482: Neu-Guinea.
„Verwandt mit S tr . p h a n ta sm a Felder (Reise Nov. Lep. II. 2,- pl. 128 f. •39), aber der Costal- und
Aussenrand der Vorderflügel u nd das su bmarginale Band der Hinterflügel dunkel olivenbraun, auswärts
in Schwarz übergehend. Vorderflügel auch mit zw e i centralen parallelen, blass olivenbraunen Binden, v on
d enen die inner e fo r tgese tzt ist ü be r die Hinterflügel zum Analwinkel; Unterseite weiss, der Costalrand der
Vorderflügel u nd das Querband verloschen, die übr igen Zeichnungen blasser. 2 Zoll 7 L in ien .“ Butler.
238. Urapteroides clarissima Butler, Proc Zool. Soc. 1879, p. 165: New-Ireland
{Stroph. clar.).
„Verwandt mit S tr . p a n n a ta Felder, Reise Nov. Lep. T . 128, f. 39. Sch ne ewe iss mit schwarzen
Fransen. Vorderflügel an einem breiten subcostalen Streifen und dem Aussenrand rauchbraun, d ie Costal-
parthie am Rande bis zur Ecke des Streifens schwarz gemischt. Hinterflügel mit einem breiten und r e g e lmässigen
schwarzen submarginalen Band vom Ap ex zum zw eiten Medianast; zw ei grossen runden Flecken,
w e lch e den Aussenrand in den Medianzwischenräumen berühren, einem anbanalen queren schwarzen Fleck.
Hinterseite d es Kopfes und oberer Rand der Palpen schwarz. Fühler graubraun. F lü g e l unten weiss,
Vorderflügel am Costalrand, a u f einem subcostalen Fleck g e r a d e über der Zelle, dem A p ex und dem Au ssenrand
graubraun. Hinterflügel mit einem grossen d reie ck igen, schwarzen F leck zwischen dem Analwinkel
u nd dem dritten Medianast, for tgese tzt über diesen Ast als e in submarginales graubraunes Band, welches
in g erade r L in ie zum Ap ex geht. 2 Zoll 3 L in ien .“ Butler.