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„Alis anticis ang'ustis, ciñereis, str ig is duabus dilutis, obsoletis, p fio r e recto, ex tern is la te nigri-
cante-marginata, punctis duobus v en a e transve rsae nigricantibus ob sole tis; poster. canesc entibus, hyalinis,
.gríseo-ven osis. ‘9 Zeller.
Gattung Euzophera Zeller.
(Cataremna Meyrick; Stenoptycha von Heinemann.)
Diese Gattung ist nach Hampson, I. M. IV. p. 72 über die neotropische, paläarctisclie
und äthiopische Region, India und Ceylon verbreitet und zeigt:
„Palpen aufwärts g er ich tet, den Scheitel erreichend, zw eites Glied am E nd e mit Schuppen bedeckt,
d a s dritte Glied zu gespitzt, g u t entw icke lt; Fühler des c f etwas verdickt. Vorderflügel lang und schmal,
A p ex g e ru n d e t; Ader 3 v o r der Zellecke entspringend, 4, 5 g ewöhnlich g estie lt, 8, 9 g estie lt, 10 gewöhnlich
frei. A u f den Hinterflügeln entspringt Ader 2 vor der lan g en Zellecke, 4 fehlt, 6, 7 kommen vom obern
Winkel, 7 anastomosirt stark mit 8.“
307. Euzophera subterebrella Snellen, Tijd. v. Ent. Bd. 23 p. 250; Bd. 27 p. 54, pl. 5
f. 12, 12a: Celebes.
ln der Dahl’schen Sammlung finden sich mehrere Exemplare dieser auch in Neu-Guinea
gefangenen Art von Ralum (zum Licht 7. August 1896, 26. Sept. 1896 und 21. Nov. 1896). * '
Snellen gibt (1. c.) folgende Beschreibung:
„cf 15 mm, $ 20 mm. D ie s e P liy c id e is t e in e ächte E u zo ph e ra ohne Ader 5 d er Vorderflügel; die
Fühler sind in beiden Geschlechtern fadenförmig, Ader 4 und 5 der Vorderflügel u nge stielt, mit tereb re lla
Zincken n ahe verwandt. Glied 1 und 2 der Palpen sind grauwe iss, a u f d er S e ite braun gefle ckt, 3 ist g a n z
braun. Kopf und Brust sind bei dem c f bleichbraun, b e i dem 9 dunkel perlgrau, so w ie d ie g a n z en Vorderflügel,
welche b e i dem c f a llein im Mittelfeld d ie se Fa rb e haben, während das Wurzelfeld bleichbraun,
das Fransenfeld mehr g r a u ist. D e r g a n z e Vorderrand ist sch n eew eiss bestäubt, mit Ausnahme der Wurzeln,
ein dun ke lgrau es Fleckchen a u f ein Drittel u nd der Flüge lspitz e. Man sieht ferner zw ei schwache, bleichere’,
u n g e zah n te Querlinien, zw ei schwarze Stippchen a u f der Querader, die zum Theil an der we issen Vorderrandsbe
stäubung lieg en , und noch e in e w e isse B estäu b un g g e g e n die mit fe inen schwarzen Stippchen g e z
e ich ne te Fransenlinie. Fran sen dun ke lgrau mit we isse r T he ilungslinie . Hinterflügel mit dunke lgrauen
Fransen, Fransenlinie dunkler, Hinterleib grau. Un te rseite d er F lü g e l lichtgrau, u nge zeichn et. Beine u nd
Brust grauwe iss. F le cke a u f der Au ssen se ite der Schenkel und Schienen und die w e issg e ring ten Tarsen
dunkelbraun.“
Gattung Nephopteryx Hübner.
(Salebria Zeller.)
Nephopteryx ist weit verbreitet und hat nach Hampson, I. M. IV. p . 76:
„Aufwärts ger ichtete, mit dem 2. Glied den Scheitel des Kopfes er re ichende Palpen, de-ren drittes
Glied kurz u nd zu g esp itzt ist; d ie Stirn is t rauh beschuppt, d ie Fühler des c f typisch mit einer A u sbuchtung
am Grunde des Schafte s, e in e S chuppenle iste en th a lten d ; d ie S chienen sind dick beschuppt, die Aussensporen
haben 2/s der L ä n g e der innern. D ie Vorderflügel haben ein en e twas ab geru n de ten A p ex : Ader 3 entspringt
vo r der Zellecke, 4, 5 nähern sich für e in e Strecke, 10 ist frei. D ie Hinterflügel haben e in e kurze Zelle*
Ad er 2 kommt v on nahe der Zellecke, 3 ist g en äh ert oder g e stie lt mit 4, 5; 6, 7 ist g e stie lt, 7 mit 8 anastomosirend.“
308. Nephopteryx anerastica Snellen.
Neph. an. Snellen, Midden Sumatra, Lep. p. 81 (1880); Snellen, Tijd. voor Ent. Bd. 27
p. 54: Celebes, Sumatra, Java.
Diese Art ist in der Ribbe’schen Sammlung von Neu-Pommern (Kinigunang), in der Dali 1-
schen von Ralum mehrfach vertreten und zwar zumeist am Licht gefangen 15. Juli 1896, 11. Nov.
1896, 24. Nov. 1896, 8. Dec. 1896 u. s. w. Snellen beschreibt dieselbe wie folgt:
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„20 25 mm. Fühler fadenförmig, über der Wux*zel g eb o g en und mit einem Schuppenwulst in der
Ausbuchtung'; das Wui'zelglied g ro ss. Stix'n etwas stumpf. Nebenau gen voi'handen. Palpen sch ief a u fg e richtet,
b einahe zweimal so la n g als der Kopf, Glied 2 halb so breit als d ie Augen, 3 etwas mehr g en e ig t,
halb so la n g als Glied 2, spitz. D ie Fühler sind g'raubi'aung'elb; der S chuppenwulst gx-au, die Palpen bleich
gx-auroth wie der Kopf und die Bx*ust. Vorderflügel bleich gx'auroth, a u f der Innenrandshälfte verlaufend,
lä n g s d es Vorderx*andes schmal und scharf, bleich ockerg'elb beschuppt und a u f dem g elb en dünn dunkel-
roth bestäubt. Fex*ner sind d ie in den Hinterrand auslaufenden Adex*n sehr fein dunkelbi’aun beschuppt.
Fransen g rau g elb . Hintex'flügel und Leib bleich ockex’g elb , mit einem Strohglanz. Ebenso sind sie auch
a u f der Unterseite, doch dort läng s dem Vorderrand braungrau bestäubt, w ie die Vorderflügel. Brust und
Bauch g elblich, Beine bleich rothgrau.
Vorderflügel mit 11 Adern, 4 und 5 au s einem Punkt, im Beg inn sehr n ahe bei einander laufend.
A u f den Hinterflügeln 8 Adern, 2 vor, 3 nahe an dem lang en Stiel von 4 und 5 au s dem Hinterwinkel der
Mittelzelle, welche e twas k ürzer is t als d er halbe F lü g e l; Ader 8 deutlich.“
Bei Ragonot nicht erwähnt.
309. Nephopteryx nigrostriatella A. Pagenst. n. sp.
Eine weitere Art liegt von Ralum (zum Licht 8. Dec. 1896) in einem Exemplar in der
Dahl’sehen Ausbeute vor. Si$ ist ziemlich von derselben Grösse, aber bedeutend dunkler gefärbt
als anerastica.
j f . 25 mm. Pa lpen, Fühler, Kopf, Brust und Hinterleib bräunlich, ebenso die Vorderflügel. D ie se
sind an der Costa grauwe iss bestäubt u nd mit schwärzlichen L ängsstr eifen v er sehen; d ie se Streifen v erdicken
sich g e g e n die Mitte der Costa und besonde rs g e g e n den Aussenrand hin in der Mitte des F lü g e ls zu
dichter dunkelbi-auner B estäu b un g mit schwärzlicher Ein lage, we lche sich weiterhin läng s des Innenrandes
zur Basis des Flüg'els erstreckt. D ie Hinterflügel sind weisslich opalisirend mit doppelter dunkler Fran sen linie
und hellen Fransen. D ie Unterseite ist ähnlich g e fä rb t w ie die Oberseite, aber verwaschen.
Die Art war Herrn Snellen unbekannt.
310. Nephopteryx bistriella A. Pagenst. n. sp.
Eine andere, Herrn Snellen, der sie von Java besitzt, unbekannte Art, ist in einem
18 mm grossen Exemplar (9) von Neu-Pommern in der Ribbe’schen Sammlung vertreten.
Fühler, d ie stark vortretenden, beschuppten Palpen, Stirn, Brust u nd Hinterleib hell röthlichbraun.
Vorderflügel röthlichbraun, in ’s Violette sehimmex-nd, mit ein er bx-eiten medialen schwärzlichen, nach innen
heller e in gefassten , nach au ssen verlaufenden Querbinde und einem postmedialen, leicht gew ellten hellex'en,
nach innen an der Costa breit schwärzlich ein g efa ssten Querstreifen. Fransenlinie schwärzlich, Fransen
röthlichbraun. Hinterflügel hellgrau, Fx-ansen röthlichbraun. Unte rseite der F lüg e l g r a u ; Costal-un d Aussen-
ränd der Vordei'flügel röthlichbraun, Aussenrand der Hinterflügel desgleichen. Es ist nur ein 9 vorhanden.
311. Nephopteryx violella A. Pagenst. n. sp.
Eine weitere Art, die ebenfalls Herrn Snellen unbekannt war, befindet sich in der Ribbe-,
sehen Sammlung mehrfach aus Neu-Pommern vertreten.
2 9 9 s in d an Grösse (18 mm) gleich, in der Fä rb u ng etwas v erschieden. Brust, Leib und Vord
erflügel hell bräunlichgi'lb, g länz en d, g e g en den Aussenrand hin etwas dunkler leicht v io le tt' gefärb t. Bei
dem einen Exemplar z e ig t-sich fast nur e in e schmale dun kle Fransenlinie und dunkelbraune Fx-ansen, bei
dem ändern tritt g e g e n das Aussendrittel e in e starke v io le tte Fäx-bung a u f mit verloschener submarginaler
Querlinie, dunkler Fx'ansenlinie und dunkelbraunen Fransen. Hintex'flügel bei beiden Exemplaren hellgi'au,
g e g e n den Aussenrand hin dunkler, mit ged op pe lter dunkler Fx'ansenlinie und dunkelbraunen Fransen.
Unte rseite b e i dem e r sten ■ Exemplar gelblich a u f den Vox'dei'flügeln u nd g ra u .a u f den Hinterflügeln w ie
oben, bei dem zweiten Exemplar etwas dunkler gefärbt. Ein ig e c f c f a-iis Neu-Pommern sind nur g elb lich
gefärbt, und fast ohne den violetten Auflag.