
11 iSt; ,ZU^em WM BSD der A b d °minalsegmente gezähnt und an der Kutikula
derselben erheben sich Querreihen kleiner Zähnchen (Taf. V I I I , Fig. 15).
Das Receptaculum seminfgunterscheidet sich von dem des Cyelops Leuckarti Cls
nur insofern, als sein Vorderrand stumpf gerundet und nicht zweilapp J is t .lie h in t l e P a S
aber langer und schmaler erscheint (cfr. T a f. V I I I , F ig. 15 und O. S c hm e d l , 21. T a f V F i g l ¡K
T a f H l F u ß p a a re s , zeigt,; ^ich keinerlei V e rs ch ieden !,;* (cfn
Taf. V I I I , F ig. ,6 A. W i e r z e j s k i , 22. Taf. V I, Fig. J und O 'S c h m e i l , 21. T a f V W M
borsten “ ; ^ ^ die ^ d b o r s t e n ^ , 3 5 mm, mit * n E n *
203. Cy e lop s D y b ow s k i i Lande.
(Taf. V I I I , Fig. 18— 22.)
Cyelops Dybowskii S c hm e il, O., 21, p. 72, Taf. IV, Fig. 1 — 5.
II . H N ■ War d‘eSe ■ bÍSÍler aUS keinem ilr;dern Weltteil bekannt. Bei meinen
ntersuchungen h ab euch su; an foigenden Fundorten angetroffen: A r e g u a , Inundationen
des Baches, welcher den W e g zur Lagune Ipacarai kreuzt; A s u n c i o n , mit halbverdorrter
Camalote bewachsener Tümpel auf einer Sandbank; C u r u z n - c h i c a i , toter Arm des P a r *
g ; L a gun H f s , *’ a P o s t l l l o I L La gune; G r a n C h a c ó , von den Riachök zurückgebliebene
e ; P a l s o HH1 B a r r e t o , Bañado ^H1 am U fe r des Rio Aquidaban
lieh “ S c h e id e n sich von europäischen ^zwar unwesentiicn,
aber in mancher Hinsicht.
die H f l H B i ist hintei den A u S “ beiderseits etwas vertieft, demzufolge
die Stirn scharfer abgesondert erscheint. A n beiden Seiten d e s letzten Rumpfsegments' erheben
sich 5—-6 feine Plärchen (Taf. V I I I , F ig . 18. 19) < : gments er
auch M i HB H ™rderen Drittel aufgetrieben, der H in t e r r a n d , I g i e
der Rand der nächstfolgenden zwei Segmente ist glatt.
Das Receptaculum seminis gleicht im ganzen dem europäischer Exemplare, insofern
es einem zweispitzigen Hammer ähnelt, dessen Stiel nach hinten gerichtet ist, die beiden
pitzen dagegen von der Seite, nach innen gebogen sind (Taf. V I I I , F ig 18 19) Unter
B B J Xemp “ fand lch welche’ deren Receptaculum-Öffnung zwischen dem Berührung*-
^ H H B B I B H B VIII> F ig - ,8)’ S0Wie auch solche, bei welchen die
Öffnung des Receptaculums auf den Stiel herabgezogen ist (Taf. V I I I , F ig 19V Erstere er BHIMB9 BBH oithonoides, allein der Verlauf der Hammerspitzen, zeigt
entschieden, daß es typische Exemplare der A r t sind.
B B f ^ H B I W S W des ersten A ntennenpaares ist der Kutikularkamm gut ent-
wickelt, der des letzten Gliedes ist sogar gezähnt.
Das fünfte Fußpa ar ist zweigliederig, die äußere distale .Spitze des Basalgliedes stark
fingerförmig verlang en und tragt eine lange Borste; am Innenrand des zweiten Gliedes ragt
kurzenUd n “ H l ^ ^ Dom ähnIiche- Außenrand eine mit
H n T ’f r i n e T d r en f ^ 6mP° r’ W° g6gen ™ n lange, feine Fiederborste ausgeht (Taf. V I I I , Fig. 20). der distaIen M M sehr
b o r s t e n ^ mmnge ^ “ h6" 8 beträgt ° bne die E n d b°rsten 1 ,4 5 - 1 ,5 mm, mit den End-
204. Cyelops L e u c k a rti Cls.
Cyelops L e u c k a r ti S c hm e il, O., 21, p. 57, Taf. III, Fig. 1 -8 .
Diese Art, welche sich einer allgemeinen geographischen Verbreitung erfreut, wurde
aus Südamerika bereits von A . W i e r z e j s k i und J. R i c h a r d nachgewiesen, und zwar von
ersterem von argentinischen, von letzterem von brasilianischen Fundorten (16. 22). In der
Fauna von Paraguay ist sie ziemlich gemein; ich habe sie in dem Material von folgenden
Fundorten angetroffen: A r e g u a , Pfütze am Eisenbahndamm; A s u n c i o n , Tümpel auf
einer Insel (Banco) des Paraguayflusses; C e r r o L e o n , Banado; G o u r a l e s , ständiger
Tümpel; V i l l a S a n a , Peguaho-Teich.
205. Cyelops sp in ife r Dad.
(Taf. V I I I , Fig. 22— 27; T a f. IX, Fig. 1. 2.)
Cyelops s p in ife r D a d a y , E. v., 2, p. 258, Taf. II, Fig. 12■—18.
Aus Südamerika wurde diese A r t zuerst durch E . v. D a d a y von patagonischen Fundorten
beschrieben. Bei meinen derzeitigen Untersuchungen fand ich sie in dem Material von
folgenden Fundorten: A s u n c i o n , V illa Morra, Calle Laureles, Straßengraben; C o r um b a ,
Mattö Grosso, Inundationstümpel des Paraguayflusses; C u r u z u -n ü , Teich beim Hause des
Marcos Romeros.
Die mir vorliegenden Exemplare sind hinsichtlich der allgemeinen Körperform den
patagonischen ziemlich ähnlich (cfr. E . v . -D a d a y , 2. T a f. II, F ig. 12, und T a f. IX, Fig. 1),
allein das erste Rumpfsegment erscheint vor den Augen etwas zugespitzt, das zweite Rumpfsegment
aber ist so breit wie das erste und die hinteren Seitenspitzen sind etwas gestreckt
(Taf. IX, F ig. 1); ober den zwei Seitenspitzen des letzten Rumpfsegments erheben sich 5— 6
Härchen, und dieselben sind nicht so dicht behaart, wie bei patagonischen Exemplaren.
D ie Abdominalsegmente sind ebenso wie bei patagonischen Exemplaren, allein am
Rücken des Genitalsegments fehlen die Dornen, zudem ist die Kutikula sämtlicher Abdominalsegmente
glatt und ihr Plinterrand ungezähnt (Taf. IX, F ig. 1. 2). Plinsichtlieh der Struktur
des Receptaculum seminis gleicht diese Art dem Cyelops annulatus Wierz., das Vorderende
ist indessen merklich erhöht (Taf. IX, Fig. 2).
Die Furcalanhänge sind nicht länger, als die zwei letzten Abdominalsegmente, mithin
kürzer, als bei patagonischen Exemplaren. Von den Endborsten ist die äußere mittlere so
lang, wie der Furcalanhang und die zwei letzten Abdominalsegmente zusammen, wogegen
die innere mittlere fast die Länge des ganzen Abdomens erreicht.
Das erste Antennenpaar erreicht oder überragt ein wenig, nach hinten gelegt, die
hintere Spitze des zweiten Rumpfsegmentes; am r.— 4. Basalglied stehen keine Querreihen
kleiner Plärchen, ebenso erhebt sich an den zwei letzten Gliedern kein Kutikularkamm.
Am zweiten Antennenpaar sind die drei proximalen Glieder gegen das distale Ende
verbreitert, besonders das erste und dritte, der Plinterrand aller ist fein behaart, am Vorderrand
des dritten erheben sich, in gleicher Entfernung voneinander, sechs Borsten, welche
allmählich an Länge zunehmen (Taf. V I I I , F ig. 22).
A n der Kauspitze der Maxille sitzen drei kräftige, sichelförmig gebogene Krallen und
an der Basis derselben zwei Borsten, am unteren Rande erheben sich in der Mitte ein kräfti