
paarigen hinteren Panzerfortsatees, Anuraea tecta Gosse. Ich betrachte daher, mit Rück-
M dbaß W H H ■ - h r selten in Gemeinschaft anzutreffen ■ ( f l g g
aculeata E h rb An u r cochleans Gom und Anur. b i c o r n i s Göss® für selbständige
n, nur falculata Ehrb., Anur. tecta Gosse und Anur. cruciformis Thomps. aber für
H H H H In H l H W6nn ma" Skh die Abstammung von W
dementsnrerh \ ' ° HM H EBB fl D B 9 geschilderten Weisis vOrsiiUt, und
■ B B entW,eder f ” V a n etäten von Anur. aculeata Ehrb A d e r .von Anur. meh-
learis Gosse halt, so kann Anuraea cochlearis Gosse: nichi als selbständige A r t . sondern
bloß als Varietät von Anur.. aculeata gelten. - sondern
EHH M M Bi Fam.derjenigen Ra ttulidae.
deren Monognonta- und Agonopora-Rotatorien,
deren Kutikula zu einem Panzer verhärtet ist und die einen gegliederten F u ß besitzen. Ihre
M m ^ Snahme M A fr ik a ' aus allen Weltteilen bekannt, aus Südamerika aber
habe ich R M M e“ er. GaI tung U H In dem mir vorliegenden Material:
habe ich Repräsentanten dreier Gattungen vorgefunden.
Gen. Mastigocerca Ehrb,.
Mastigocerca Hudson et G o s s e , 19, II, p. 59.
b loß r £ IeSe G l I ■ VOn den Übrigen der Familie dadurch leicht 2U unterscheiden, weil
b loß die eme Zehe kräftiger entwickelt und annäherngfgeißelförmig ist, wogegen die andere
entweder verkümmert ist oder ganz fehlt und dafür an der Basis der entwickelt® Zehe
S ü d L H S f l H H l erheben' Von ihren A rten sind manche e c k e Kosmopoliten; aus
Südamerika waren bisher vier derselben namhaft gemacht worden, wogegen aus A fr ik a noch
keine einzige verzeichnet wurde.
140. Ma s tigo ce r ca b ico rn is Ehrb.
Mastigocerca bicornis Hudson et G o s s e , 19, Ii, ö j, Taf. XX, Fig. 5g-
Ein wichtiges Merkmal dieser A r t ist es, daß sieh am Stirnrand des Panzer-s ein
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diese geißelformig etwas kurzer als der Rumpf ist. Bisher war sie aus Europa, Asien
pfü zen d i ap u mSmmich fand I in dem m “ mm l ü i
141. Ma s tigo ce r ca ca rin a ta Ehrb.
Mastigocerca carinata Hudson et | ä & « , ig' II, p. Taf. XX,
_ h>iese A r t ist daran leicht zu erkennen, daß die vordere Körperhälfte einen bogigen
Ruckenkamm tragt und um die Basis der k rä ftig|§n fwickelten , geißelförmigen Zehe I c h
drei dornartige Fortsätze erheben. Die. Zehe ist so lang, wie der Rumpf. E s ist d ü L i g e
A r t der Gattung, welche die grö ß te geographische. Verbreitung hat, und zwar ist sie aus'
Europa, Asien, Nordamerika, Australien und N e u g u in e a bekannt. Ihre Fundorte in Paragua
y sind: A s u n c io n , Gran Chaco, Nebenarm des Paraguayflusses; E s t i a P o s t i l l o n ,
Lagune. Ziemlich häufig.
142. Mastigoc e rc a c o rn u ta Eyferth.
Mastigocerca cormtia Hudson et G o s se , 19, Supl. p. 35, Taf. XXXIII, Fig. 21.
Der Mastigocerca bicornis Ehrb. sehr ähnlich, allein am Stirnrand des Panzers ragen
ein längerer und vier kürzere Dornfortsätzp empor, die unpaare, geißelförmige Zehe ist nur
wenig länger als die Hälfte des Rumpfes. Diese A r t ist aus Europa, Asien und Südamerika
bekannt, und zwar aus Patagonien, von wo sie E . v. D a d a y . (13. p. 203) verzeichnet hat.
Derzeit fand ich sie nur in dem Material aus Inundationspfützen des Paraguayflusses bei
C o r u m b a in Matto Grosso.
143. M astig o c e rc a e lo n g a ta Gosse.
Mastigocerca elongata Hudson et G o s se , 19, II, p. 62, Taf. XX, Fig. 8.
Das Hauptmerkmal dieser A r t ist, daß der Stirnrand des Panzers glatt ist, daß auf
dem Rücken ein sehr schmaler, bis über die Körpermitte reichender Kamm hinzieht und
daß die geißelförmige Zehe fast so lang ist wie der Rumpf, mit zwei kurzen Dornfortsätzen
an der Basis. Die A r t erfreut sich einer sehr großen geographischen Verbreitung, sie ist
bekannt aus Europa, Asien, Nordamerika, Australien und Südamerika, bezw. aus Patagonien,
woher sie E . v. D a d a y 1902 verzeichnete (14.). Bei meinen derzeitigen Untersuchungen
fand ich sie bloß im Gran Chaco, Nebenarm des Paraguayflusses bei A s u n c io n .
144. M a stig o c e rc a scipio Gosse.
Mastigocerca scipio Hudson et G o s s e , 19, II, p. 61, Taf. XX, Fig. 11.
Eine der längsten Arten der Gattung und der Mastigocerca elongata Gosse einigermaßen
ähnlich, allein der schmale Rückenkamm der Schale reicht nur bis zum Auge, bezw.
zum vordem Körperviertel und ragt an der Stirn zahnartig hervor; die unpaare Zehe ist
kaum halb so lang wie der Rumpf und ist an der Basis mit zwei kräftigen Dornf ortsätzen
bewehrt. Bisher bloß aus Europa, Asien und Südamerika (Chile) bekannt, von welch letzterem
Fundort E . v. D a d a y sie verzeichnet hat (14. p. 437). In Paraguay scheint die Art
häufig zu sein, denn ich fand sie an folgenden Fundor ten: Ausgüsse eines Baches zwischen
A r e g u a und dem Y u g u a r i f l u ß ; Pfütze auf der Insel (Banco) des Paraguayflusses bei
A s u n c io n ; Lagune- bei E s t i a P o s t i l lo n .
Gen. Rattulus Ehrb.
Rattulus H u d s o n et G o s s e , 19, II, p. 64,
Im/Habitus der Gattung Mastigocerca sehr ähnlich, unterscheidet sich jedoch von
derselben unter anderen dadurch, daß beide Zehen gleichförmig entwickelt, entweder länger
oder kürzer, in der Rege l aber sichelförmig gekrümmt sind. Von ihren Arten sind manche
als Kosmopoliten zu bezeichnen, die bloß aus A fr ik a und Südamerika noch keine Repräsentanten
aufzuweisen haben. Ich habe nachstehende Arten gefunden.