
Truncatella rostrata Gould expedition shells p. 40.
Helicina sordida King Zoological journal V. 1834, Pfr. mon. pneum.
p. 366, nicht wieder erkannte A rt..
Helix (Patula) spirorbis Desh. bei Ferussac hist. nat. I. p. 83; Hupe
bei Castelneau expedition dans l’Amérique du Sud, zool. IH. p. 14.
— (Labyrinthus) Janeirensis Pfr. mon. HI. p. 265.
Bulimus (Odontostomus) Janeirensis Sow. conchological illustrations
n . 1833; Pfr. mon. II. p. 96.
juvencus Mörch. Hupé 1. c. p. 59.
— (Pelecychilus) egregius Pfr. mon. H. p. 50 = liybridus Gould
expedition shells p. 32.
Bulimulus (Otostomus) auris leporis Brug. ; häufig um Kio Janeiro,
Quoy und Gaimard, voy. Uranie p. 473. Gould. exp. shells p. 77.
■ — '1 ' ~ —r navicula Wagner, Helix auris leporis monstr. a. Per., an
der Wasserleitung des Corcoyado, Quoy und Gaimard 1. c.
Simpulopsis sulculosa Eer. Hupé 1. C.
III.
JAPANISCHE LANDSCHNECKEN.
U e b e r die japanischen Land- und Süsswassermollusken war vor dem
Abgange der preussischen Expedition dahin wenig bekannt. Die
älteren europäischen Originalschriftsteller über Japan, wie Kämpffer
und Thunberg, gehen für diesen Zweig nicht in’s Einzelne ein; die
an sich spärlichen Angaben der japanischen Encyclopädie sind ohne
vorherige Kenntniss der dortigen Arten kaum zu deuten und
behandeln diu Landschnecken nur in zwei Artikeln: Nackt- und
Hausschnecken (vgl. den ersten Theil S. 131). Das durch S ie b o ld
1823—1830 in Japan zusammengebrachte nicht unbedeutende Material
an Land- und Süsswasserschnecken lag unbearbeitet im Reichsmuseum
zu Leyden. Einige sehr charakteristische Helixarten aus Japan
fanden sich allerdings schon in den systematischen Werken von
Ferussac und L. Pfeiffer, so zwei verschiedene Helix Japonica, die
erste von 1847, und Clausilia Buschi, schon ein Jah r früher; ein
spezieller Fundort war von keiner bekannt, von einigen wusste man
gar nicht, dass sie überhaupt aus Japan stammen, sondern gab
»die Molukken« als Vaterland an, vermuthlich indem sie über Java
nach Holland gebracht worden waren; andere waren aus Siebold’s
Sammlungen in andere Hände gekommen und daher mit »Japan« im
Allgemeinen bezeichnet. Die ersten Detailangaben waren die Folge
der Eröffnung Japan’s durch die Amerikaner, in deren offiziellem
Reiseberichte, Band H. 1856 erschienen, zwei Land- und eine Süsswasserschnecke
aus Simoda durch J a y als neue Arten beschrieben
sind; dass die zwei ersteren schon in europäischen Sammlungen
unter anderen Namen als Seltenheiten vorhanden waren, wusste und
ahnte er nicht. Als ich im November 1859 unmittelbar vor Antritt der
Expedition Leyden besuchte, um mich vorläufig mit den dortigen
Schätzen der japanischen Fauna bekannt zu machen, wandte ich daher