
X L V II. Gattung: Erigone Audouin.
Feminae:
A . Vorderleib braun, glänzend.
B ‘ E p ig yM is t grau, unten ,yon brauner, in der Mitte g e k e r b t e » Leiste eingefasst und breiter, y ^ i jo c h , it r a ,
A. Vorderleib dunkelbraun, nicht glänzend.
B . Epigjute ist dunkeigrau, unten von starker brauner, in der Mitte g e s c h w e i - -- . ° ' -— — ------ uv* g M L u w c m cf tre ri -eLiesiies tee meginegiaesfasst,st,
Hoher, als breit, tonnenförmig . . . . . , .
ö dentipalpis.
A . Vorderleib kastanienbraun, nicht glänzend.
B . Epigyne ist grau, deutlich gerieft, unten von rötlich- oder schwarzbrauner a b g e r u n d e t e r Leiste
eingefasst, höher, als breit und tonnenförmig . . .............................................. longipalpis
Mares:
A . Am Ende des I I I . Tastergliedes steht unten ein langer Zahn, D E X X . ■
B . Das IV . Glied ist trichterförmig verbreitert, mit 3 Zacken, von denen der mittlere z, s p i t z ist und .
L - ™ ter dem unteren Zacken befindet sich .ein. kleiner s c h w a r z e r K n o p f y .................................a tra ,
A . Am Ende des I I I . Tastergliedes steht unten ein langer Zahn, der k l e i n e r , als bei „« f r « " ist.
B . Das IV . Glied ist trichterförmig verbreitert, mit 3 Zacken, von denen der mittlere z, s e h r b r e i t ist
m i t a b g e s t u m p f t e n E c k e n , und
C - unter dem langen unteren Zacken Befindet sich ein s p i t z e r h e l l e r D o r n y I . . . . . ... ¿ t y a t p is i
A . A n r Ende des. m. Tastergliedes steht unten ein langer. Zahn, der v i l l g r i f s ^ r , .als bei-„afr,j- is t . ■
B . Das IV , Glied ist trichterförmig verbreitert,;mit'3 ¿acken, von denen der mittlere E f J c i h i n l i l u n d
g e r a d e a b g e s c h n i t t e n s c h a r f e c k i g ist, und
C. unter dem unteren Zacken befindet, sich k e in Knopf oder D o r n .....................................................longipalpis.
Epigone atpa Bl. = dentipalpis Mge.
Taf. X V , Fig. ?37. A ^ von oben l| | .B und C Epigyne, D re ch te r^ B fa s te r von aussen,
E von oben,
rGanze Länge Q 2 ‘/2, (f . 2 '/i mm.
$ Vorderleib oben: braun, glänzend, der Kopf ist erhöht, scharf abgesetzt und gewölbt
Kopf- und Muskellinien sind schwarz*^pas Brustschild ist dunkelbraun, schwarz umsäumt, Mandibeln,
Maxillen und Lippe sind dunkelschwarzbraun, Taster und Füsse sind hellbbraun.
Hinterleibsrücken ist schwarz, der Bauch an den Seiten schwarz, in der Mitte schwarzgrau,
die Epigyne grau in schwarzem Felde, von dunkelbraunen Leisten unten umsäumt und
viel breiter, als hoch; die. grossen Stigmendeckel sind hellbraun und die Spinnwarzeil braun.
c f ist gefärbt, wie das 9, er Kopf ist mehr erhöht und heller, als der Rücken. Der Rand
des Vorderleibs ist mit zahlreichen, unregelmässigen, abstehenden Zähnen besetzt. Die vorstehenden
Mandibeln tragen vorn 2 Reihen Zähne, von denen die eine innen, die andere dem
äusseren Rande nahe steht und in denen beiden, die Zähne zunächst der Klaue, die grössten
sind. Die Klauenfurche hat innenv nahe der Klaueneinlenkung 2 kleine schwarze, kegelförmige
Höckerchen und aussen 4—5 längere, von denen die längsten, nach der Klauenspitze zu stehen.
Das lange II. Tasterglied hat unten 5—6 breite und verschieden lange Warzen, aus deren
Spitzen kurze Borsten hervorgehen, ferner am Ende unten einen stärkeren Zahn D w, der
grösser ist, als bei „dentipalpis“ , und kleiner, als bei „lo n g ip a lp is“ , der Zahn des III. Gliedes
£) X ist schmäler und etwas anders geformt, als bei den beiden folgenden Arten, das IV. Glied
ist dunkler, als die 3 ersten, trichterartig verbreitert, ausgezackt und schwarz gerandet.
An dem unteren Zacken befindet sich ein kleines dunkles Knöpfchen Dy, welches, aber stumpf
und viel kürzer ist, als; der an gleicher Stelle sitzende Dorn, bei „dentipalis
Fundorte: Diese A rt ist über ganz Deutschland verbreitet und wohl nirgends selten;
sie lebt sowohl in Gärten und Wäldern an Gesträuch, als auch im Moose und Grase an sonnigen
Stellen im Wälde und Felde. Entwickelte Tiere trifft man das ganze Jahr.
Epigone dentipalpis Wider-Reuss.
Taf. X V , Fig. 238. A 9 von oben7/,, B und C Epigyne, D rechter Taster von aussen,
. E von oben, F (ff von oben 7/j.
Ganze Länge 9 3, 2l/2 mm.
9 Vorderleib oben: braun, wie bei der vorigen Art, aber schlanker und zierlicher und
n ic h t glänzend ; im übrigen der vorigen gleich;: ,;
Hinterleibsrücken, wie Bauch sind schwarz oder schwarzgrau, die Epigyne dunkelgrau,
tonnenförmig, unten von starker, schwärzer Leiste eingefasst, B u. C vv, und höher, als breit;
die Stigmendeckel sind gelb, die Spinnwarzen schwarzbraun.
ist gefärbt, wie das ;9, der Kopf vorn breiter, als bei „a tra ” . Am II. Tastergliede
stehen unten 6—7 Warzen, die schmäler sind, als bei „a tra “ und namentlich ist der am Ende
stehende Zahn D w, kürzer, pjjfäs IV. Glied hat, von der Seite gesehen, einen viel breiteren
Mittelzacken z, als „a tra “ und unter dem unteren Zacken steht ein h e lle r , sp itz e r D o rn y.
Die Mandibeln sind breiter und die Zähne an der Aussenseite stehen regelmässiger, ausserdem
fand ich, dass von diesen Zähnen der II. von oben bei )ya tra“ vorragt, bez. länger ist, als die
übrigen, während bei „dentipalpis“ keiner vorragt.
Fundorte: Diese A rt ist in ganz Deutschland gemein und noch häufiger, als die vorige;
sie lebt an denselben Stellen, wie diese und ist ebenfalls das ganze Jahr entwickelt anzutreffen.
Epigone longipalpis Sund.
Taf. X V , Fig. 239. A 9 von oben 7/1, B und C Epigyne, D rechter ^ Taster von aussen,
E von oben.
Ganze Länge 9 4, 2 8/4 mm.
9 Vorderleib oben: kastanienbraun, der breite Kopf etwas heller als der Rücken, eine
kurze Mittellinie und starke Muskellinien/sind schwarz. Das Brustschild ist brdit herzförmig
dunkelbraun, schwarz umsäumt. Mandibeln, Maxillen und Lippe sind, wie bei den vorigen
Arten, die Taster, und die weniger lang, als kräftigen Füsse gelbbraun.
Hinterleibsrücken ist schwarzgrau, ebenso der Bauch, die Epigyne grau, tonnenförmig,
d e u tlich q u e rg e re ift und unten von schwarz- oder rötlichbraunen Leisten eingefast B und Cv.
Die grossen runden Stigmendeckel sind gelb, die kurzen Spinnwarzen dunkelbraun.
$ Vorderleib oben braun mit dunklem Saume und ebensolchen Muskellinien, d,er bedeutend
erhabene Kopf ist heller, als der Rücken, die übrigen Teile des Vorderleibs, wie beim {?;
Das II. Tasterglied hat unten, in ziemlich gleichmässigen Abständen 7—8 ziemlich lange Warzen
mit je 1 Borste auf den braun umrandeten Spitzen, der Zahn unten am Ende ist fast dreieckig
D w, und bedeutend stärker als bei den beiden vorigen Arten. Das IV. Glied zeigt, von der