
Centromerus bicolor Bl.
Taf. X I, Fig. 170. A pvorf oben 1 ;. B und C F.prgyne. *11' rechter .^'Taster von aussen, Evon oben,
F r^T:; von P||)en 7/i.
Ganze Länge; jj? B 3 mm.
¡gfflgVorderleib oben: ¿ppbramn ó|tefSfchmgélb mit 'dunklem Saume;'und ebensölcken
Muskelliiiign; über den Kopf zieht sich eihe Reihe -kurzer »schwarzer BorSteiS Das BrustSehild
ist glänzend schwarzbraun mit schwarzem Saume, die Mandibeln sind braun oder gelb, wie der
Rücken, Maxillen braun, gegen das Ende zu heller werdend und in eine schwarze Spitze' endend.
Die Lippe ist schwarzbraun, die Füss«|sind gefärbt wie. der Rücken, die Taster hellgelb, die
2: letzten Glieder etwas dunkler, ais._ die übrigejrStójii
Hinterleibsrücken ist schwarz, hell gerieselt, der Bauch an den Seiten ebenso, die Mitte dfes-
selben einfarbig scÄwärzbrauiffiffie kleine' Epigyne rötlich in schwarz-braunem Feldflund di<«
kurzen Spinnwarzen sind braungrau mit schwärzlichem Anfluge.
{ ? ist gefärbt, wie das O. Charakteristisch für diese A rt ist das IV. Tasterglied, welches
aussen einen Vorsprung hat, der ein Büschel sehr langer und starker, aufwärts gerichteter
Borsten trägt D E , wie er nur noch bei dem viel kleineren, und namentlich in den Genitalien
sehr abweichenden „C . concinnus Thor." vorkommt.
Fundorte: Zimmermann fand diese A rt in der Lausitz, und nebst Buddeberg, in Nassau,
Bertkau bei Bonn, Prof. Lebert in Schlesien, ich selbst bei Hamburg und Pforzheim i. Baden;
sie lebt unter Steinen und an trockenen Erdwällen im Grase und Wurzelwerk.
Centromerus expertus Camb. -
Taf. X I, Fig. 171. A 9 von oben ‘/i, B und C Epigyne, D rechter H Taster von aussen, E das
IV . Glied desselben von aussen und unten..9
Ganze Länge O und TC 2lLt mm.
$ Vorderleib < |Jn : lehmgelb bis hellbraun mit" breitem dunkelbraunem Saume mid'hben-
solchen Kopf- und Muskellinien. Das Brustschild, so breit, als lang, ist schwärzlich-braun, dunkler-
umsäumt, die Mandibeln und Maxillen sind gelb oder hellbraun wie der Brustrücken, die sehr
kleine Lippe dunkelgraubraun, die Taster und Füsse blassgelb.
Hinterleibsrücken ist heller oder dunkler bräunlichgrau, ebenso der Baüci; unterhalb
der Spulte, oberhalb derselben, um die kleine weisse, rötlich umsäumte Epigyne, hellgrau. Die
Spinnwarzen sind bräunlichgrau, heller als Bauch und Rücken.
O *st gefärbt, wie das nur etwas dunkler, namentlich ist der Bauch oberhalb deri;
Spalte fast ebenso dunkel , als unterhalb derselben. Das III. und IV. Tasterglied trägt oben je
eine lange. Borste und das IV . am. Ende ein nach unten g e r ich te te s- ,. schmales. A n h
än g se l D E x x , w elches sich gegen das E n d e v e rb re ite r t und d e u tlich e Zacken
erk en no n läs st.
Fundorte: Zimmermann fand die A rt in der Lausitz, Bertkau in der Rheinprovinz, ich
selbst , bei Pforzheim auf niederem Gesträuch.
Centromerus pabulator Cair.b.
Taf. X II, Fig. 172. A $ von oben ;/i, B und C Epigyne, D rechter Q7' Taster von aussen,
E von innen und oben.
Ganze Länge 9 und $ 2dU mm.
§ Vorderleib oben: blassgelb mit grauem Anfluge, schwarz fein umsäumt und mit schwachen
Kopf und Muskellinien. Das Brustschild ist braun., schwarz umsäumt, wappenförmig, die Mandibeln
sind hellgelb, Maxillen blassgelb mit grossei schwarzer Spitze, die Lippe dunkelbraun.
Die mit Vielen langen Stacheln bewehrten Taster sind gelb, die Füsse ebenfalls gelb, die Hüften
am Ende schwarz fein umsäumt und alle ändern Glieder mit vielen langen Borsten und
Haaren besetzt. •
Hinterleibsrücken ist schwarzbraun mit dunkleren ¿rossen unregelmässigen Flecken die
jedoch nicht bei allen Heren vorhanden sind, der Bauch schwarzbraun, die Epigyne rot; die
kurzen Spinnwarzen sind gelb. ■
O Vorderleib oben braun, Kopf- und Muskellinien deutlicher, als beim Q, das Brustschild
wie beim 9, ebenso die übrigen Teile des Vorderleibs bis auf die Taster, bei denen die ersten
3. Glieder hellgelb, die 2 letzten braun sind, auf dem III. und IV. Glied'e steht je .ein langer Stachel
p E , der Kolbendeckel ist am Anfänge zu einer Spitze erhöht und die Genitalien sind zum Teil
rot. Der Eindringer hat die Form eines langen Stempels, und ist schon hieran von den
ändern Arten leicht zu unterscheiden.
Fundorte: Zimmermann fand diese Art in Schlesien und in Nassau, Dahl in Holstein und
bei Leipzig; Bertkau bei Bonn, ich selbst bei Hamburg; sie lebt unter Moos, und kriechenden
Pflanzen an feuchten Stellen.
Centromerus incilium L. Koch.
Taf. X II, Fig. 173. A 9 von oben 7/1) B und G Epigyne, D linker ^ Taster von aussen, E von oben.
Ganze Länge 9 3> und 2 % mm.
9 Vorderleib oben: hell lehmgelb bis hellbraun, schwarz umsäumt, die ..schwach angedeuteten
Muskellinien grau. Das herzförmige Brustschild ist dunkelbraun, gelblich gerieselt und
schwarzbraun umsäumt, die Mar^dibeln sind gelb oder hellbraun, wie der Rücken mit rötlichen
Klauen, Maxillen sind heller gelb mit schwärzlichem Anfluge an den Seiten und mit schwarzer
Spitze, Taster und Füsse gelb oder braun, wie der Rücken, die Hüften am Ende nur unten
schwarz umsäumt, die ändern Fussglieder haben häufig schwarze Halbringe oder Flecken an den
Einbuchtungen, aber nie regelmässig.
Hinterleibsrücken ist braun- oder schiefergrau, gelblich gerieselt, nach dem Bauche zu
und um die Spinnwarzen ins Schwarzgraue übergehend. Der Bauch ist an den Seiten schwarzgrau,
heller gestreift, das Mittelfeld einfarbig schwarz-braun oder -grau, die Epigyne rötlich in schwarzgrauer
Umgebung, die Stigmendeckel sind gelbbraun, die Spinnwarzen gelblich, die 2 unteren
eingliedrig, cylindrisch, am Ende dunkelbraun fein umsäumt, die 2 oberen zweigliedrig und konisch.