
IX. Familie: Agalenoidae Thoreil.
I. Gattung: Coe/otes Blarckwall.
Feminae:
A. Die Epigyne ist hellbraun, von oben und unten g l e i c h s t a r k e n , dunkelbraunen Leisten eingefasst, eine \
. hochgewölbte Öffnung, die oben breiter ist als unten . .......................................................................... tnermis.
B . Das Brustschild ist hellbraun, dunkelbraun n m s ä u m t ' ................ , ..............................>
A. Die Epigyne ist hellbraun mit schwarzen Leisten, die o b e n viel b r e i t e r sind, als unten und-hat eine lang •»
viereckige Form ... . ... ... . . ............................ • • - ■ • • ■. • • • • • - • ■ • • } .alropos.
B . Das Brüstschild ist hellrotbraun, dunkelbraun unfisäumt . . . . . . . . . . . . . . . . . ■ )
Mares:
C. Das I I I . Tasterglied hat aussen einen langen, breiten, innen gehöhlten Fortsatz w w,
D. Das IV. Tasterglied hat .aussen einen schlanken, spitzen Fortsatz X X . . . . •, . airopos.
C. Das I I I . Tasterglied hat aussen keinen Fortsatz.
D. Das IV . Tasterglied hat aussen einen breiten, gehöhlten und spitzen Fortsatz . . ................... , . . incrmis.
Coelotes atropos Walck.
Taf. X X , Fig. 314. A 9 v ° n oben 2/i, B Epigyne, C rechter.,^ Taster von aussen, D das
III. und IV . Glied von oben, E ^ von oben 2JA.
Ganze Länge: 9 bis 15, ^ bis 11 mm.
9 Vorderleib oben: helfbraun bis braun mit breiten dunklen Muskellinien, der Kopf ist
heller oder dunkler rotbraun, gegen das Gesicht zu dunkler werdend. Das Brustschild ist
hellrotbraun mit dunklem Saume, die Mandibeln sind dunkelrotbraun, Maxillen und Lippe dunkelbraun,
die Taster an den 3 ersten Gliedern hellbraun, an den 2 letzten dunkel rotbraun, Füsse
hellrötlichbraun, Hüften und Schenkel heller, als die übrigen Glieder. \
Hinterleibsrücken ist grau mit schwärzlicher Zeichnung A, der Bauch gelblichgrau, an
den Seiten mit bräunlichen Flecken, die Epigyne hellbraun von schwärzen Leisten eingefasst,
die Spinnwarzen sind heller oder dunkler braun.
^ ist gefärbt und gezeichnet, wie das 9 Am Taster haben sowohl das III., als auch
das IV . Glied aussen je einen Fortsatz C D w w und X X und an den Genitalien ist der Zapfen y
spitzer, der Eindringer z v ie l k ü rz e r , als bei der folgenden Art.
Fundorte: Diese A rt ist über ganz Deutschland verbreitet, sie lebt im Walde besonders
im Moose, aber auch unter Steinen und ist vom Frühjahre bis zum Herbste geschlechtsreif
zu treffen.
Coelotes inermis L. Koch.
Taf. X X , Fig. 315. A 9 von oben 2/i, B Epigyne, C rechter ^ Taster von aussen, D das, III.
und IV. Glied von oben.
Ganze Länge 9 11, '9 mm.
■ 9 Vorderleib oben: gelb, die Muakellinien und der nach dem Gesicht zu dunkler werdende
Kopf sind rötlichbraun. Das Brustschild ist hellbraun, dunkelbraun umsäumt, die stark knieförmig
gebogenen Mandibeln sind dunkelrotbraun, die Maxillen und Lippe braun mit gelben
Spitzen, am Taster sind die ;3 ersten Glieder gelb, das IV. hellbraun und das V. dunkler braun;
die Füsse sind gelb- oder hellrötlichbraun, die Schenkel am hellsten, die Tarsen am dunkelsten.
Hinterleibsrücken ist heller oder dunkler grau mit schwärzlicher Zeichnung A, die aber
manchmal kaum angedeutet ist, der Bauch gelblichgrau oder bräunlichgelbj die Epigyne hellbraun
von‘ dunklen Leisten eingefasstffund iídié Spinn warzen sind hellgelb.
ist gefärbt und gezeichnet wie das 9 !> das IV. Tasterglied hat aussen einen wenig
abstehenden Fortsatz, der nicht langer ist, als das Glied selbst C D X X* ¡ An den Genitalien
Fällt ein in durchsichtiger Umhüllung sitzender, kurzer, stumpfeivZäpfen y, und der weit abstehende,
mit schwarzen Haken versehene Eindringer z besonders aüf,
Fundorte: Koch fand ¡pese Art bei Nürnberg, Zimmermann in Nassau, Fickert und Lebert
in Schlesien, Bertkau in der Rheinprovinz,- ich selbst bei Pforzheim, sie ist überall seltener
als die vorige, lebt an denselben Stellen wie diese und ist von Juni an bis zum Herbste
geschlechtsreif zu treffen.
II. Qattung: Textrix Sundevall.
Textpix denticulata 01iv||f= lycosina Mge.
Taf. X X , Fig. 316. A 9 von oben 9JU B Epigyne, C rechter Taster von aussen, D von oben.
Ganze Länge 9 6V2, $ 5^2 mm.
9 Vorderleib oben: an den Seiten braun, schwarz umsäumt, über die Mitte zieht sich
ein breiter heller Längsstreifen bis zur Rückengrube. Das Brustschild, die Mandibeln und
Maxillen sind kaffeebraun, erstere beiden glänzend, die Lippe ist dunkelbraun, Taster und Füsse
sind braun, dunkelbraun geringelt und zwar an den Füssen die Schenkel 3 X, Kniee IX ,
Schienen 2 X und Vortarsen 1 X (am End©?)^ die JRinge sind jedodSt|fnicht ganz geschlossen,
sondern an den oberen Seiten der Glieder offen.
Hinterleibsrücken ist im Grunde braun; die Seiten schwarz punktiert und gestreift, um-
schliessen ein breites, gezacktes, hellbraunes Längsfeld, dessen Mitte wieder rötlich ist. Der
Bauch ist gelbbraun, an den Seiten schwarz gefleckt; die grosse Epigyne ist von einer feinen
rotbraunen Leiste eingefasst und endet unten in ein ebenfalls rotbraunes, vorstehendes Beutelchen
B. Die unteren Spinnwarzen sind dunkelbraun, bedeutend stärker, aber nur halb so lang,
als die oberen; diese sind hellbraun und ihre II. Glieder länger und viel dünner, als die I.
ist gefärbt und gezeichnet wie das 9> jedoch meist etwas dunkler; die Taster C und D
sind so charakteristisch, dass eine Beschreibung unnötig’ ist.
Fundorte: Menge fand diese Tiere in Preussen, Koch im fränkischen Jura, Zimmermann
im Taunus, Dahl in Holstein, Bertkau in der Rheinprovinz, Karsch in Westfalen, ich selbst
bei Hamburg, Pforzheim und am Rheine; sie leben unter Steinen, an Bäumen, in Mauerspalten
und gelegentlich auch in Hecken und sind vom Mai an geschlechtsreif zu finden!
I I I% Gattung: Hist opona Thoreil.
Histopona tórpida C, L. Koch.
Taf. X X , Fig. 317. A 9 von oben 3/i, B und C Epigyne, D rechter ^ Taster von aussen,
E das III. und IV . Gied von oben.
Ganze Länge 9 und 6 mm.
9 Vorderleib Oben: gelb, schwarz umsäümt, mit dunkelbraunen Kopf-und Muskellinien.
Das Brustschild ist trübbraun mit gelbem Längsstreifen über die Mitte, die Mandibeln und