
V II. Gattung: Cicurina Menge. Tegenaria Dahl.
Cicupina cinerea Panz. = cicup Mge.
Taf. X X I, Fig. 329. A 9 von oben.8/i, B Epigyne, C rechter ^ Taster von aussen, D von oben.
Ganze Länge 9 '5— 7, 4V2—S'/s mm.
9 Vorderleib oben: bräunlich gelb oder hellbraun mit dunklen Kopf-und Muskellinien.
Das Brustschild ist bräunlich gelb, Mandibeln, Maxillen und Lippe sind braun, letztere beiden
mit breiter weisser Spitze, die 3 ersten Tasterglieder sind gelb, die 2 letzten braun und an
den Füssen sind Hüften, Schenkel und Kniee bräunlich gelb, die ändern Glieder braun. Der
ganze Hinterleib ist grau oder graugelb, die weissliehe Epigyne ist beiderseits von breiten
schwarzbraunen Leisten begrenzt B, und die Spinnwarzen sind blassbraun.
$ ist in allen Teilen gefärbt wie das 9- An den Genitalien fallen ein schilf blattartiger
Teil C D X X) ein eigentümlicher, lappenartig herabhängender und spitz verlaufender Teil y,
sowie der lange schwarze Eindringer z, charakteristisch auf.
Fundorte: Die A rt ist wohl über ganz Deutschland verbreitet; sie bewohnt dunkle
Wälder, wo sie sich im Moose, ganz besonders aber unter Steinhaufen an feuchten Stellen
auf hält. Entwickelte Tiere trifft man vom Frühjahr bis zum Herbste.
V III. Gattung. Cryphoeca Thoreil.
Cpyphoeca silvicola C. L. K . Hahnia Mge.
Taf. X X I, Fig. 330. A 9 von oben 6/i, B Epigyne, C rechter Taster von aussen, D von oben.
Ganze Länge 9 bis 3.V2, $ bis 23U mm.
9 Vorderleib oben:, blassbräunlich, schwarzumsäumt; der Kopf ist £twas dunkler als
der Rücken, das Brustschild, die Mandibeln, Maxillen und Lippe sind trübgelb, letztere mit
schwärzlichem Anfluge, die 4 ersten Tasterglieder gelb, das Endglied braun, die 'Füsse hellbraun,
Schienen und Vortarsen oft etwas dunkler, und die Schenkel 3 X,; Schienen und
Vortarsen 2 X dunkelbraun geringelt.
Hinterleibsrücken ist schwarz, grau gerieselt und mit einer Reihe paariger Winkelflecken
A, der Bauch an den Seiten schwarz, grau gerieselt, wie der Rücken; ein breites
Mittelfeld, welches über die rote Epigyne hinauf reicht ist einfarbig bräunlich gelb. Von den
Spinnwarzen sind die oberen * die längsten, diese und das kleine mittlere Paar blassgelb, das
untere, cylindrische und stärkste Paar, braun. Die Färbung des Hinterleibes ist sehr veränderlich,
denn ich besitze Tiere, die ganz einfarbig blassgelb und ohne jegliche Zeichnung sind.
g| ist gefärbt und gezeichnet, wie das 9 ‘ Das IV. Tasterglied hat einen eigentümlichen
aufwärts und auswärts gerichteten Fortsatz C D X X der von oben gesehen, gehöhlt erscheint.
An den Genitalien Milt der lange und starke Eindringer z besonders auf.
Fundorte; Diese A rt ist über ganz Deutschland verbreitet, aber nirgends häufig und
in manchen Gegenden selten; sie lebt im Walde unter Moos und Baumwurzeln, aber auch
am Waldrande auf Gebüsch und ist vom April ab geschlechtsreif zu treffen..
IX . Gattung: Hahnia C. L . Koch.
Feminae:
D e r V o r d e r le ib ob en is t :
hellbraun.
rötlichgelb mit einer R eihe einzelner
schwarzerBorsten von den
Scheitelaugen zur Rückengrube.
braun mit schwärzlichem A n fluge.
blassgelb.
blassgelb bis hellbraun.
glänzend braun,
hellgelb,
braun, schwarz umsäumt.
trübhellbraun.
Mares:
D e r B a u c h is t :
im breiten Mittelfelde blassgrau.
von der Spalte bis zur Mitte
ein breites, von da zum Ende
ein schmales helles Feld.
von der Spalte bis zur Mitte
ein breites, von da zum Ende
ein sehr schmales helles Feld.
blassgelb.
an den Seiten gelbgrau, mitten
gelb.
an den Seiten grau, mitten graugelb.
oben weisgelb, vor den Spinn-
warzen braun.
an den Seiten braungrau, mitten
hellgrau.
graubraun.
D ie E p ig y n e is t :
braun und hat jederseits eine ovale Längs-
öffnung B ...................................................
dunkelbraun und hat oben 2 schräg gegen
einandergestellte ovale Öffnungen . . .
braun, breit herzförmig, hat unten eine
schmale Querspalte und in der Mitte jederseits
eine runde dunkelbraune Samentasehe
blassbräunlich, herzförmig hat jederseits
unten eine helle, runde Samentasche . .
rötlich braun, hat 2 eiförmige Queröffnungen,
die wagrecht mit der Spitze gegen einander
stehen und oben von einer schwarzen
Leiste begrenzt s i n d .................................
braun in gelbem Felde, hat 2 nierenförmige
schräg gegen einander gestellte, unten stark
divergierende Queröffnungen, die oben von
einer schwarzen Leiste begrenzt sind . .
bräunlich mit rötlich braunen Leisten . .
rötlichbraun, hat unten eine grosse ovale
Q u e rö f fn u n g .......................
gross und schwarz .
braun, hat 2 kleine eirunde, mit der Spitze
gegen einander gestellte Öffnungen. Die
Umgebung der Epigyne ist breit dunkelbraun
eingefasst . .................................
A . Am I I I . Tastergliede steht unten über dem Grunde ein kleiner, hakenförmig nach hinten gebogener Auswuchs
C D z z.
B . Das IV . Glied endet in einen peitschenförmigen Fortsatz, der rückwärts gekrümmt a u f dem
V . Gliede liegt y y ................................................... . . .
A . Am I I I . Tastergliede steht oben, aussen nahe am Ende ein starker, rückwärts und mit der feinen Spitze
aufswärts gerichteter Auswuchs C und D.
B . Das IV . Glied endet in einen peitschenförmigen Fortsatz, der rückwärts gekrümmt u n t e r dem
V. Gliede liegt y y ............................ .... ...........................................................................................................
A . Am I I I . Tastergliede steht kein Auswuchs.
B . Das IV . Glied endet in einen peitschenförmigen Fortsatz, der rückwärts gekrümmt auf dem
IV . Gliede liegt y y ............................................................................................................................................
A. Am I I I . Tasterglie le steht unten mitten ein kleiner, nach vom gebogener Auswuchs C X .
B . Das IV . Glied wie bei „elegans“ ........................................................................................... .........................
A. Am I I I . Tastergliede steht unten am Grunde ein sehr kleiner, fast grader Auswuchs C X .
B . Das IV . Glied wie bei „ elegans“ .................................................................
A. Am I I I . Tastergliede steht aussen ein kleiner, hakenförmig nach oben gebogener Auswuchs C X .
B . Das IV . Glied wie bei „ elegans(4 .............. .... ............................................................
Zoologien. Heft 35.
O h le rti.
elegans.
M engei.
can d id a .
helveola.
p u s illa .
n a va .
B re s s ic a .
cacum inata .
montana.
elegans.
m ontana.
M engei.
helveola.
p u s illa .
n a va .
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