
Lasaeola torva Thor. = ppocax Sim.
Taf. X I, Fig. 158. A ‘ig»|on oben 7/,. B und C Kpigyne, D ^ von der , E rechter
Taster;-von aüssön, F vön unten.
Ganze Län g fW u nd bis 3 mm,
■5 Vorderleiffioben: hellbraun, am Gesicht etwa */, so hoch, alü d er ganze Vofderleib
lajig, die Augen stehen auf dem Vorsprung des Kopfes 'dicht beieinander D Das Bruäschild,
die sehr kleinen Mandibeln, diefSlaxiilen und Lippe sind hellbraun öder gptblich, die-Saster
und Fiisse bald blassbraun, bald weisslich ^eib '
Hintefleibsrücken. ist heller ;Ödör dunkler graubraun und bei ganz hellen Tieren zieht
sich über die Mitte eine Schwach angedeuietc Längslinie A. Der B a u ch e t unter d. i’ " j f 1 1-
gefärbt, wie der Rücken', über derselben rpfelb oder hellbraun, die Epigyne blas^itlifch uncJ:
die Spinnwafzea sind weisslich oder blassbraün, die unteren erheblich stärker und auch länger,
als die oberen.
C? Vorderleib oben: braun, am Gesicht so hoch, als der ganze Vorderleib lang, die
Augen und der übrige Teil des Vorderleibs sowie der Hinterleib sind wie beim $. Der im
Verhältnis zu den ändern Tastergliedern ausserordentlich starke Kolben mit den sehr compli-
zierten Genitalien, zeichnet diese A rt sehr leicht von allen ändern aus.
Zubemefken ist noch, dass Thorell bei Aufstellung seiner A rt nur das;^ H |fc o n
seiner „procax“ nur däs 'r f gekannt hat;, c :
Fundorte: Prd fess^Sratkan _sawinelte*diese Tiere häufig in Bonn (im Hpfgarten) an
Pfählen und Stämmen von Ulmus campestris.
Lasaeola prona Mge.? = Pachydaetylus pronus Mge.?
Taf. X I, F ig 159 A $ v o n oben 7/i, B Epigyne mit Umgebung, ;C die Spinnw#|en in ihrem
Verhältnis zu einander.
Ganze Länge 9 Wtß mm-
9 Vordeileib oben: dunkelbraun, aus dem die Augen (im Spiritus) weiss hervorstechen,
das eiförmige Brustschild ist fast schwarzbraun. Die Mandibeln sind an der Basis dunkelbraun,
gegen das Ende, namentlich nach aussen S i , ins üraungraui/ übergehend, Maxillen und . Lippe
dunkelbraun, d ie jh ste r einfarbig dunkölbraun. An den Füsfgn I und II sind Hüften, Schenkel,
Kniee end Schienen dunkelbraun, beide Tarsen hellbraun, an II! und IV die Haften dunkel-
braun, Schenkel und Schienen im unteren Teile hellbraun Im oberen, sowie ebenfalls die Kniee
dunkelbraun, beide Tarsen wieder hellbraun.
Hinterleib ist oben, wie unten graubraun, die Epigyne und die grossen Stigmendeckel
sind ;:braun B, die Spinnwarzeii hellbraun, die unteren längeh und mehr als doppelt! so* stark,
wie die oberen Ö-:' ;
Fundorte: Vondieser eigentümlichen A rt fing ich ein Q bei Pforzheim im Grase, welches
mir Herr E . Simon,Käls obige'-Art bestimmte. Sie weicht von Menges Beschreibung seines
„P . fronus« ln diggFärbiing aber ganz erheblich ab, auch ist bei meinem fiferö das Bruät-
schild nicht dreieckig, wie Menge angiebt, sondern eiförmig und das Endglied des Tasters,
kaum stärker, als das IV. Glied.; Ich bin daher im Zweifel, ob oben beschriebenes Tier wirklich •
,,pronus(C oder vielleicht eine andere, neue A rt ist.
Lasaeola inornata Camb. Steatoda L. Koch.
Taf. X I, Fig. 160. A 9 von oben 7/i, B Epigyne, C Gesicht mit Augenstellung, D rechter
I Taster von aussen.
Ganze Länge 9 2 Vs,. $ 2 mm.
9 Vorderleib oben: rötlich gelb, oder heller bis dunkler braun, Brustisehild, Maxillen
und Lippe sind gelb, Mandibeln wie der Brustrücken; die Taster gelb, das IV. Glied gegen
das Ende zu keulenförmig, aber wenig stärker, als das V., die Füsse sind gelb oder hellbraun,
bei I und II die7S|§henkel und die Enden der Schienen dunkler braun.
Hinterleibsrücken ist braungrau oder schwärzlich .braun mit hellen Pünktchen und feinen
Querlinien, der Bauch an den Seiten, wie der Rücken, das Mittelfeld hellgraubraun, von gelben
Linien seitlich :begrenzt, die Epigyne rötlich gelb, von feinen braunen Leisten eingefasst B,
die Spinnwärzen sind blassgelb.
:~ ist gefärbt und gezeichnet, wie das 9> nur meist etwas dunkler, .der Tasterkolben ist
fast so stark, als bei „ törva“ , dagegen sind die Genitalien sehr einfach construiert, und am
Ende der letzteren befindet sich ein häutiger, blassgelber, an der Unterseite g e h ö h lte r Teil
(Eindringer?) D ^ d e r nur bei dieser A rt vorkommt. ,
Fundorte: Koch fand diese Tiere bei Nürnberg (sehr selten)., Buddeberg in Nassau,
Bertkau bei Bonn; sie werden sowohl in Wäldern auf Fichten (Koch), als auch im Grase an
sonnigen Abhängen (Bertkau) angetroffen. Vom Mai ab sind beide Geschlechter entwickelt.
Lasaeola erythropus Sim.
Taf. X I, Fig. 161. A Vorderleib des ^ von der Seite 7/i, B von vorn 12/i, C rechter ^
Taster von aussen, D von oben 7/i.
Ganze Länge <rf 2 V2 mm.
, 9 Vorderleib oben: hellbraun, das weit vorstehende Gesicht A ist um die unteren Augen
schwärzlich B. Das Brustschild, die Mandibeln, Maxillen und Lippe sind hellbraun, am Taster
die drei ersten Glieder gelb, die zwei letzten bräunlich; und die Genitatien C sehr einfach,
die Füsse sind gelb.
Hinterleibsrücken ist schwarz, der Bauch dunkelbraun; die Spinnwarzen sind braun.
’ 9 mir zur Zeit nicht bekannt.
' Fundorte: Von diesen, „ L . nigrinau, in Taster und Genitalien sehr ähnlichen Tieren fing
ich mehrere leider aber kein einziges 9 bei Ems a. d. Lahn und Pforzheim an sonnigen
Abhängen im Grase; sie seheinen , vom Mai ab geschlechtsreif zu sein.
X X IV . Gattung Crustulina Menge, Steatoda, Thorell.
Crustulina guttata Wider-Reuss.
Taf. X I, Fig. 162. A 9 von oben 5/i, B und. C Epigyne, D rechter-.^ Taster von aussen.
Ganze Länge 9 2V2, (¡f 2 mm.
9 Vorderleib oben: schwarzbraun, der Rand ist fast schwarz und gezahnt. Das Brustschild
ist dunkelbraun mit schwarzem Saume und mit zur Mitte laufenden Reihen schwarzer