
':III. Gattung: Chalcoscirtus Bertkau.
Chalcoseirtus inflmus Sim. = Heliophanes atratus Thor.
Xaf. X X X IX , Fig. 610. A J> von oben s/n B Epigyne, C meiner j.f Taster von aussen., D von. pben.
Ganze Gange J 3, ,r? 21/a nun.
fcVorderleib oben;;, dunkelbraun, i ie Kopfplatte, bfe hinter die Augen, schwarz. Das
Brustschild ist dunkel- biäfkchwarzbraun, dieAlfendibeln. und Maxillen sind braun, die L ip ^
dunkelbraun, die Taster, Jjfjlgelb:, die F iis^ g e lb mit braunen Schenkeln.
, . Hinterleibsrücken ist schwarzbraun, • gelblich fein gerieselt, der Bauch an den Seiten
wie der Röcken, das-, breite ;Mitfelfeld braun mit schwärzlichem Anfluge,, die Epigyne rötlichbraun
in trübgelbem Feld e; die Spinnwarzen sind .grauseifwarz,
-T gst fast - ganz schwatzi.oder schwarzbraun, auch die F b i s . :-auf die hellgrauen
Tarsen. Am IV. Tastergliede befindet sich ein verhältnismässig grösser l-'ingejfersatz: der
Kolbendeckel ist ausserordentlich lang, so lang als das II. Tasterglied und wird, von der
Basi,s gegen das Ende zu stets heller....
Fundorte:¿Zimmermann fand diese A rt in Nassau an Kal weiser. nicj|g;itel!s^i Bertkau
in der Rheinprovinz.
IV. Gattung: Heliophanes C. L . .Koch.
Aim T a s t e r s in d d ie
G l i e d e r :
1 und I I dunkelbraun,
II I—V hellbraun.
I und I I braun, I I I—
■ hellgelb.
eil citronengelb.
schön citronengelb.
A n d e n F ü s s e n s in d :
alle Glieder braun, Schenkel, Kniee
und Schienen oben schmal, unten breit
dunkelbraun gestreift.
alle Glieder braun, Schenkel I oben
dunkel- unten hellbraun, Kniee und
Schienen oben und unten hellbraun,
an den Seiten dunkelbraun gestreift,
I I—V hellbraun, dunkelgestreift.
alle Glieder gelb, I und I I an Schenkeln,
Knieen und Schienen vorn schwarz
gestreift, I I I an Hüften und Schenkeln
hinten schwarzgeflecktJV an Hüften
gefleckt, Schenkeln vorn oben' und
hinten, an Schienen nur hinten schwarz
gestreift.
. alle Glieder gelb oder hellbraun,
Schenkel und Kniee I und I I vorn,.
I I I vorn und hinten, Schenkel IV vorn,
hinten und oben, Knie oben, Schienen
hinten schwarz gestreift oder gefleckt.
D ie E p ig y n e is t :
schwarz, zeigt auf der Spalte eine kaum
merkliche Öffnung und darüber 2 getrennte,
innen von dunklen Leisten eingefasste,
helle runde Lamellen . . . . . . . . dttbius.
schwarzbraun, zeigt auf der Spalte eine oben
gewölbt Queröffnung, - die fast so hoch als
breit, sonst aber wie bei „dubius“ ist . . palagiatus.
braun, zeigt auf der Spalte 2 flache, oben
leicht gerundete .Queröffnungen, die von
einem braunen gewölbten Deckel grösstenteils
bedeckt s in d . ... . . . . . . . • cupreus.
dunkelbraun, besteht aus 2 auf der Spalte
liegenden, länglichrunden, wulstigen T eilen,
die vorne eine Öffnung haben . . . . . flavipes.
braun in trübgelbem Felde,, besteht aus einer
über der Spalte befindlichen, kleinen Queröffnung,
die von einem dunkelbraunen gewölbten
Deckel bedeckt ist. D ie S p a l t e
i s t v o n e in e r d u n k le n L e i s t e e in g
e f a s s t . . . . . ....................... • Cambridgei.
A m T a s t e r s in d d ie
G l i e d e r :
I und I I braun, I I I—V
blass citronengelb’.: ' a
alle Qlieder gelb oder braun und mit
Ausnahme der Hüften oben schmal,
an beiden Seiten breit schwarz gestreift.
rötlichbraun, besteht aus 2, Uber der Spalte
stehenden, runden glänzenden Öffnungen
Mares:
D e r F o r t s a t z u n t e r dem I I . T a s t e r g l ie d e en d e t:
in einen nach unten gebogenen Haken C.
in eine nach innen gebogene Spitze C ; das I I I . Glied
hat aussen, mitten 1 Ausbuchtung mit abstehender
Spitze X
in einen breiten, etwas nach unten und aussen ge-,
richteten, stumpf endenden, fingerförmigen Teil.
in eine Gabel, deren o b e r e r T e i l . X v i e l lä n g e r
als der kurze, grade untere, und etwas nach unten
geneigt ist.
iß eine Gabel, die unten etwas gehöhlt ist y y , und
deren beide Teile . g l e i c h 1 a n g sind.
in einen schlanken, stark nach unten gebogenen, spitz
verlaufenden Teil.
D a s IV . T a s t e r g l ie d h a t e in e n :
langen hellen, am Ende abgestutzten und vorwärts
gerichteten X X , und einen kurzen dunklen, hakenförmig
nach äussen gebogenen Fortsatz y y . . .
scharf gespitzten und vorwärts gerichteten y y , und
einen kurzen, nach Unten gebogenen Fortsatz . .
dünnen, schwarzen, unteren, und einen stärkeren,
braunen oberen Fortsatz, der hakenförmig gegen
den unteren gebogen ist C D ; beide sind abwärts
g e r i c h t e t ......................................................................
oberen langen, gebogenen, braunenFortsatz mitweisser
Spitze z z und einen kurzen, schwarzen, graclen
unteren y y ...............................................
kleinen, schwärzen, nach innen gebogenen Hakenfortsatz
X v . . . Cambridgei
oberen langen, braunen u nd einen unteren kurzei
schwarzen, aufwärts gebogenen Fortsatz . . .
Heliophanes dubius C. L. K.
Taf. X X X IX , Fig. 611. A Q von oben 3/i, B Epigyne, C linker ^ Taster von aussen, D von unten.
Ganze Länge Q bis 8, $ 4 mm.
$ Vorderleib oben : Die Kopfplatte ist schwarz, die. Rückenmitte dunkelbraun, die Seiten
sind hellbraun, der ganze Rand ist bis an die Augen von einer schwarzen Leiste eingefasst,
über der sich ein weisser Haarstreifen hinzieht; der ganze Vorderleib ist mit feinen, grauen
Haaren bedeckt. Das kleine Brustschild ist schwarzbraun, die Mandibeln sindcfast schwarz,
die Maxillen und Lippe dunkelbraun mit gelblicher Spitze, die 2 ersten Tasterglieder dunkelbraun,
die 3 letzten blassbraun, die Füsse bräun, Schenkel, Kniee und Schienen oben schmal
und an den Seiten breit, dunkelbraun gestreift.
Hinterleibsrücken ist dunkelgraubraun, der Bauch braun, beide mit weissen Härchen
besetzt, die Epigyne ist schwarz und die Spinnwa^zen sind schwarz und braun gestreift.
d* ist gezeichnet wie das Q, nur dunkler. Am II. Tastergliede befindet sich unten eine
Ausbuchtung oder ein Fortsatz, dessen Ende scharf hakenförmig nach unten gebogen ist und
am IV. Gliede ein kleiner dunkler y y, und ein viel längerer, heller Fortsatz X X .
Fundorte: Koch fand diese Art bei Nürnberg, nicht selten, Zimmermann in der Lausitz
und in Nassau, Bertkau in der Rheinprovinz, ich selbst bei Ems; die Tiere leben auf Föhren
und Fichten und sind vom Mai an geschlechtsreif.