
Thepidium mystaeeum L. Koch.
Taf. IX , Fig. 138. A Vorderleib des <-f 10/i, B rechte# ^ E s s te r von aussen, C von oben.
Ganze Länge <j' 2'4 mm.
• Vorderjgib oben: braun mit schwärzlichem AnflugÄschwarzem breiten Rückenstreifen
Uhcj dunklen Mu^kellinien; der kleine runäljche Kopf ist scharf abgesetzt und die grofsen Augen
sind weitvorstehend. Das fast dreieckige Brustschild ist braun mit dunklem ^ume, die Man-
dibeln sind blassbraun, die langen, spitz verlaufende^ Maxillen trüb gelb, d i^ Lip p e dunkelbraun,
die Füsse blassgelb, schwarz geringelt, am Seihenkel JÄ m a l , an Knie und Schien!-
2mal und an der Vortarse 2—,3mal. Die .Täster, sind blassgelb|' die'Genitalien ftitlich; d a l
IV . G l i e d » am E n d e - y h w a rz umsäumt und m it a u s s e ro r 'd e n t f jh langen weissen
H a a re n besetzt. Der Kolbendeckel ist äusserst zart und so durchsichtig, dass man ihn,
von oben gesehen, kaum erkennen kann F .
Hinterleibsrücken ist: schwarz, mit einigen weissen Flecken am Ende und m i|4 e h r
langen g e lb lic W e is s e n H a a re n b e se tz t, der Bauch‘sehwarzgrau, di#|pinnwa^zen sind
hellbraun.
Von diesen eigentümlichen, höchst seltenen Tieren fand ich 1 gf .bei Hamburg in einem
Garten und Herr D rjjS. Koch war so freundlich, mir dieses alpäiebige A rt zu bestimmen. Das
9 ist mir unbekannt.
X IV . Gattung: Ero C. L . Koch.
Feminae:
i ( Kelbbra™ »“ t breiten dunklen Streifen zu denFÜssen lind zur Spitze. De r Hinterleib hat ZH aoker . ■■jfrrgrfm
® 2 1 dmlke,blalm mit gelben Flecken zu den Füssen und zur Spitze. De r Hinterleib hat 4 Hücker : . . , M ira d a ta !
Q w I braUn mlt emem gelben ~ förmigen Flecken unter der Lippe und darunter 5 eiförmigen gelben
l Flecken. Der Hinterleib hat 4 H ö c k e r ....................................................................... aphana
Mares:
r 1 fiaken F ....................... .... . . fu rcata.
Der Kolbendeckel zeigt, von oben gesehen am Grunde . I 3 Haken und darunter einen 4. E , E . . aphana, tuberculata.
Der untere Haken steht um einen einfachen Durchmesser (am Grunde) von den oberen a b tuberculata.
De r untere Haken steht um einen doppelten Durchmesser (am Grunde) von den oberen ab .aphana.
Ero furcata Villers, = thoracica Wider-Reuss. = variegata Menge.
Täf. IX , Fig. 139: A ■ vo n oben und von der S e i t e B von der Seite % C Epigyne,
D rechter Taktegvon aussen, E linker Kolbendeckel von oben.
Ganze I.ängc,,0 ,3.‘/1. 21/, mm.
g | | Vorderleib oben: hellbraun, um die Augen dunkler, die Seiten sehwarzbraun breit
umsäumt, und mit dunkelbrauner Zeichnung A. Das Brustschild ist, gelbbraun mit breiten
dunkelbraunen Streifen zu den Füssen und in die Spitze, die Mandibeln sind braun, dunkler
als das Brustschild, die Maxillen gelbbraun, wie Briistschild, mit heller Spitze, die sehr kleine
Lippe dunkelbraun, wie die Streifen des Brustschildes, die Taster gelb, das III. und IV. Glied
am Ende dunkler oder schwarz geringelt. Die Füsse sind gelbbraun, dunkel g erin g elt,
nicht g efleckt. Die Schenkel 3X> Kniee IX , Schienen 3X, Vortarsen 2 X und Endtarsen IX ;
bei den beiden Tarsen ist die Ringelung oft kaum bemerkbar.
Hinterleibsrücken ist gelblich, in der oben Hälfte dunkler und vielfach schwarz und weiss
gefleckt, mit einem Paar Höcker, in der unteren Hälfte ungefleckt mit einigen dunklen Seiten-
und'Querbinden A. Der Bauch ist gelblich, wie der Rücken; unmittelbar unter der Spalte
befindet sich ein breiter dunkelbrauner Querstreifen, darunter ein Paar unregelmässiger, weisser
Flecken und um die Spinnwarzen eine, mitten offene, schwarze Einfassung, die meist als ein
Paar rechtwinkliger Flecken erscheint. Die Epigyne ist dunkelbraun in gelbbraunem Felde,
die kurzen Spinnwarzen sind gleichlang, die unteren braun, zweigliedrig und dicker, als die
oberen eingliedrigen, gelben.
$ ist gefärbt und gezeichnet, wie das 9 und durch die Geschlechtsteile D leicht von den
beiden folgenden Arten zu unterscheiden.
Fundorte: Diese A rt ist über ganz Deutschland verbreitet, aber nirgends häufig, am
Rhein ,s.elten; sie lebt sowohl in Wäldern auf Fichten und Eichen, als auch auf Hecken im
Felde. Von Mai ab findet man entwickelte Tiere.
Ero tuberculata De Geer.
Taf. X , Fig. 140. A 9 von oben s/i, B Hinterleib des 9 von der Seite 6/„ C Epigyne, D rechter
Taster von aussen, E linker Kolbendeckel von oben, F Brustschild.
Ganze Länge 9 3V2, <$ 2*/2 mm.
9 Vorderleib oben: blassgelb, um die Augen braun, die Seiten schwärzlichbraun breit
umsäumt: ünd mit dunkelbrauner Zeichnung A. Das Brustschild ist dunkelbraun mit gelben
Flecken zu den Füssen und in der Spitze; ein ebensolcher Flecken unter der Lippe hat eine
dreieckige Form und vereinigt sich oft mit zwei unteren, durch eine gelbe Längslinie F . Die
Mandibeln sind graubraun, Maxillen und Lippe gelblichgrau, die Taster sind gelb, an allen
G lied e rn dunkelbraun geringelt, die Füsse gelb, Schenkel und Schienen 3X£ Kniee und Vortarsen
2 X und die Endtarsen 1X dunkelbraun geringelt, ausserdem ist die U n te rse ite der
S c h e n k e l und S c h ie n e n m it vielen ebenfalls dunkelbraunen Q u e rb in d e n und
F e c k e n g e z ie r t .
Hinterleibsrücken ist graubraun, dunkelbraun und weiss gefleckt, ohne Zeichnung und
m it v ie r stark vorstehenden Höckern. Der Bavjch ist grau oder braungrau; unter der Spalte
steht ein dunkler Hakenstreifen, der von oben und den Seiten einige weisse Flecken ein-
schliesst, um die Spinnwarzen ein dunkler Ring. Die Epigyne ist braun in grauem Felde;
von den kleinen Spinnwarzen sind die unteren und stärkeren dunkelbraun, die oberen hellbraun.
$ ist gefärbte und gezeichnet, wie das 9 ; die charakteristischen Taster D und E unterscheiden
die A rt sehr leicht von ¡Ju rcä ta “ , dagegen kann ich keinen wesentlichen Unterschied
von „ aphana“ finden, ausser den, dass der untere Haken des Kolbendeckels näher bei den
oberen steht, als dieses bei „aphana“ der Fall ist.